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Kultusministerium prüft Anträge aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont erneut
Watermann: Einsatz zahlt sich aus – Land steuert bei Sprachförderung nach

Dienstag 11. Juli 2017 - Hannover (wbn). Das Niedersächsische Kultusministerium will die Anträge verschiedener Hamelner Schulen auf die Förderung von Sprachlernklassen erneut prüfen und weitere sechs davon einrichten. Das teilt der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann mit, der sich gemeinsam mit der Anja Piel (Grüne) dafür eingesetzt hat.

Das Thema Sprachförderung hatte Betroffene wie Verantwortliche in den vergangenen Wochen schwer beschäftigt und tief bewegt, gerade auch im Landkreis Hameln-Pyrmont. Dort war zunächst nur ein Bruchteil der von den Schulen beantragten Sprachlernklassen und Sprachförderstunden vom Niedersächsischen Kultusministerium bewilligt worden.

 

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Watermann: „Das hat verständlicherweise für viel Unruhe und Unverständnis bei allen Beteiligten geführt. Wenn man die Situation hier vor Ort kennt, konnte einen die Entscheidung irritieren, das ging auch mir persönlich im ersten Moment so“. Durch intensive Gespräche mit Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Staatssekretärin Erika Huxhold habe die Entscheidung aber in Teilen erklärt und nachvollziehbar dargestellt werden können.

„Sprachförderung ist ohne Frage wichtig und von entscheidender Bedeutung für die Integration, gerade bei Kindern. Sprachförderung und Spracherwerb sind aber nicht nur eine Frage der Einrichtung von Sprachlernklassen, sondern ein Thema, das in Niedersachsen über verschiedene Wege und Mittel umgesetzt wird“, so Watermann weiter.

Die Berichterstattung habe sich zunächst ausschließlich auf den Bereich der Sprachlernklassen konzentriert und so für ein verzerrtes Bild gesorgt. „Nichts desto trotz ist und bleibt das Thema Spracherwerb beziehungsweise Sprachförderung ein ganz Zentrales, gerade hier bei uns“, meint der SPD-Politiker.

Schulleiter hatten Druck gemacht

Viele der von der Entscheidung betroffenen Schulleiter und Schulleiterinnen seien nach dem Bekanntwerden der Nicht-Genehmigung vieler Sprachlernklassen daher mit einem Gesprächswunsch auf ihn zugekommen. Diesem Wunsch war der SPD-Landtagsabgeordnete umgehend nachgekommen.

Im Anschluss an ein „sehr informatives und konstruktives Gespräch“  sei er gemeinsam mit seiner Kollegin Anja Piel erneut auf das Kultusministerium zugegangen und habe die Situation an den Schulen vor Ort deutlich gemacht und erklärt.

„Anja Piel und ich haben die Situation an vielen Schulen hier nochmal detailliert geschildert, unsere Ortskenntnisse dargelegt, Besonderheiten herausgehoben, die Einschätzung unserer Schulleiterinnen und Schulleiter weitergegeben und das Kultusministerium mit diesem Hintergrundwissen um erneute Prüfung der Anträge gebeten.“

Zahl der Förderstunden wird auf 767 erhöht

Das Niedersächsische Kultusministerium hat Watermann zufolge zugesagt, nachzusteuern und nach erneuter Prüfung weitere Sprachlernklassen und Sprachförderstunden zu genehmigen.  Das bedeute für die Schulen im Landkreis Hameln-Pyrmont ganz konkret, dass von 16 beantragten Sprachlernklassen nicht zwei, sondern acht Klassen eingerichtet werden können. Zudem werden statt der bisher 409 bewilligten Förderstunden jetzt 767 Förderstunden bewilligt.

Watermann: „Ich glaube, das Ergebnis zeigt, dass das Kultusministerium grundsätzlich gesprächsbreit ist und auch bleibt. Letztendlich ist das nun erzielte Ergebnis meiner Ansicht nach ein gutes Ergebnis mit dem die Schulen vor Ort gut arbeiten können.“

 

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