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Das lassen sich die Niedersachsen nicht bieten: Aufenthaltsverbot für Krawallos aus Niederlande

Volle Kelle gezeigt: Holländische Hooligans greifen am Steintor 96 an! Und erleben eine klare Abfuhr

Sonntag 16. Juli 2017 - Hannover (wbn). Ziemlich dreist: Gewaltbereite Hooligans aus Holland haben Hannover 96 angreifen wollen. Und haben die volle Kelle der Ordnungsmacht erfahren.

Die niedersächsische Polizei war offenbar vorgewarnt und hat rechtzeitig am Steintor eingegriffen. Auseinandersetzungen konnten auf diese Weise verhindert werden.


Fortsetzung von Seite 1

Nachfolgend der Polizeibericht aus Hannover: „Im Vorfeld des gestrigen Testspiels Hannover 96 gegen Twente Enschede in der "Wahre-Dorff-Arena" in Ilten (Sehnde) haben Polizeikräfte durch frühzeitiges und konsequentes Einschreiten mögliche Ausschreitungen von Angehörigen der niederländischen Risikoszene verhindert.

Am Samstagnachmittag (15.07.2017), gegen 15:30 Uhr, war Polizeikräften eine etwa 80-köpfige Personengruppe in einer Gaststätte am Steintor (Mitte) aufgefallen. Ermittlungen, an denen auch szenekundige Beamte aus den Niederlanden beteiligt waren, ergaben, dass es sich bei diesen Personen zweifelsfrei um Hooligans aus Holland handelte.

Daher entschloss sich die Einsatzleitung, gegen die gesamte Gruppe ein Aufenthaltsverbot für die Region Hannover auszusprechen. Nachdem die Risikoanhänger das Lokal verlassen hatten und in einen Reisebus gestiegen waren, erfolgte gegen 18:00 Uhr auf dem derzeit gesperrten Parkplatz Bothfeld (Bundesautobahn 2) eine Kontrolle der aggressiven Personen. Anschließend wurde der Bus von der Polizei an die deutsch-niederländische Grenze eskortiert.

Während des von etwa 2 000 Zuschauern verfolgten Fußballspiels in der "Wahre-Dorff-Arena" wurden auf dem Vereinsgelände insgesamt 23 weitere holländische Hooligans angetroffen, die ebenfalls ein Aufenthaltsverbot für die Region Hannover erhielten.

Darüber hinaus stellten die Beamten drei Personen mit bundesweitem Stadionverbot in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes fest - auch sie mussten den Bereich unverzüglich verlassen.

Somit konnte die Polizei vor, während und nach dem Testspiel Auseinandersetzungen von Risikoanhängern verhindern.“

 

 

 

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