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Wachmann hört noch Schläge mit einem Vorschlaghammer - hat sich aber nichts dabei gedacht...

Ach du dickes Ei: Tresor heute Nacht mit Schubkarre einen Kilometer vom Tatort weggekarrt

Bad Münder/Eimbeckhausen (wbn). Ach du dickes Ei! Mit einer Schubkarre transportierten unbekannte Einbrecher und Tresorknacker einen Wandtresor aus einer Bürostuhlmöbelfabrik in Eimbeckhausen vom Tatort weg.

Einen Kilometer vom Tatort entfernt bearbeiteten sie den Tresor mit einem Vorschlaghammer. Ein Wachmann hörte die Arbeitsgeräusche der kriminellen „Nachtschicht“, dachte sich aber nichts dabei. Die Einbruchdiebe erbeuteten gut 1.500 Euro. Der Sachschaden war aber viel größer. All das passierte in der gestrigen Nacht. Nachfolgend der Polizeibericht von heute Nachmittag: Unbekannte Täter drangen in der Nacht zum Karfreitag zunächst in einen Metallbaubetrieb in Eimbeckhausen, Fritz-Hahne-Straße, ein.

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Nach Einschlagen einer Scheibe wurden die Werkstatt, Lager- und Büroräume durchsucht. Sie erbeuteten eine Digitalkamera und Bargeld. Vermutlich die gleichen Täter drangen danach durch ein Fenster in das dreigeschossige Bürogebäude einer Bürostuhlmöbelfabrik ein. Auch hier wurden die zahlreichen Büroräume aufgesucht. Schränke und Schreibtische wurden durchsucht. Teilweise wurden sowohl diese als auch zwei Zwischentüren aufgebrochen.

Die Täter hebelten zudem einen kleinen Möbeltresor von der Wand. Dieser wurde in der Feldmark südlich von Eimbeckhausen in der Nähe der im Bau befindlichen Umgehungstraße aufgefunden. Er war mit einer Schubkarre aus dem Besitz der Metallbaufirma ca. 1 km weit dort hintransportiert worden.

Mit einem Vorschlaghammer wurde er so massiv bearbeitet, dass er schließlich geöffnet werden konnte. Gegen 04:00 Uhr war von einem Wachmann der entsprechende Krach wahrgenommen worden, ohne dass er ihn dem Geschehen zuordnen konnte. Geraume Zeit später stellte er den Einbruch in die Bürostuhlfabrik fest. Aus dem Tresor wurde Bargeld entwendet. Im Gegensatz zum Sachschaden ist die Beute der Täter mit insgesamt weniger als 1500 Euro als eher gering zu bezeichnen. Ein Teil der Beute besteht zudem noch in verschiedenen ausländischen Währungen.

 

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