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Der Kommentar

Jain wie Ja(e)in: Erneute Unsicherheit für Postbank und BHW. Worauf können die BHWisten noch bauen?

Von Ralph L o r e n z

Hartnäckig halten sich die Gedankenspiele zum Verkauf der Postbank und damit auch des BHW in Hameln.

Kommt das BHW überhaupt nicht mehr zur Ruhe? Gestern hat die Meldung, dass der Vorstandschef der Deutschen Bank Anshu Jain laut über die Option nachdenkt die Postbank zu verkaufen, die vorweihnachtliche Stimmung in Hameln mächtig gestört. Zu frisch sind noch die Erinnerungen an die monatelange Unruhe und den Arbeitsplatzabbau an der Lubahnstrasse beim größten Arbeitgeber Hamelns, dem BHW. Und auch das rasch erfolgte, aber wirklich wachsweiche Dementi kann niemanden ernsthaft beruhigen, denn noch kurz vor der Übernahme der Postbank, hatte der damalige Deutsche Bank-Chef  Ackermann entwaffnend eingestanden, dass er ohne die Risiken der Postbank weit ruhiger schlafen könne, als mit ihnen.

 

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Bei genauem Hinsehen ist eines noch interessant: Es ist der Chef des Investmentbankings in der Deutschen Bank Jain, der sich zum Thema Postbank äußert. Interessant deshalb, weil dieses Privatkunden- und Deutschlandthema immer dem Co-Sprecher Jürgen Fitschen vorbehalten war.

Dieses lässt vermuten, dass der derzeit mächtig unter dem Druck der Justiz stehende Fitschen intern die Führung an Jain übergibt – oder übergeben muss. Es zeigt wohl auch, dass die Deutsche Bank auch weiterhin mit milliardenschweren Belastungen aus Altgeschäften rechnet - und der Kapitalmarktexperte Jain die Reißleine zieht. Will er jetzt mit einem Verkauf der Postbank soviel Geld in die Kasse spülen, dass eine weitere Kapitalerhöhung vermieden werden kann?

Gleichzeitig würde die Bilanz entlastet.

Für den Deutsche Bank Konzern bedeutet dieses, dass insgesamt das risikoärmere, aber auch deutlich ertragsschwächere Privatkundengeschäft abgebaut und wieder stärker auf das Investmentgeschäft gesetzt würde. Das wäre ein Paradigmenwechsel mit der deutlichen Handschrift von Jain. Dieses wird auch zur Folge haben, dass bedeutende Geschäftsanteile zukünftig wieder mehr außerhalb Deutschlands, vielleicht sogar außerhalb Europas liegen werden. Ob dieses die Anleger der Deutschen Bank goutieren werden, bleibt abzuwarten. Für das Kompetenzzentrum „Baufinanzierung“ in Hameln sind die Aussichten damit wieder unsicher, wenn nicht unberechenbar geworden.

Worauf kann das BHW noch bauen?

 

 

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