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Gemeingefährliche Aktion in Höxter
Bundeswehr-Hubschrauber mit Laserpointer geblendet – Pilot in ärztlicher Behandlung

Mittwoch 22. April 2015 - Höxter (wbn). Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr am Montagabend über Höxter: Während eines Übungsfluges ist die Besatzung eines Bundeswehr-Hubschraubers mit einem Laserpointer geblendet worden.

Zwar konnten die Soldaten den Hubschrauber sicher zum Stützpunkt zurückfliegen, der Pilot musste sich anschließend jedoch wegen der Blendung in ärztliche Behandlung begeben. Jetzt ermittelt die Polizei in Höxter in dem Fall, sucht Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können.

 

Fortsetzung von Seite 1

 

Nachfolgend der Polizeibericht aus Höxter:

„Am Montag, 20.04.15, gegen 20:34 Uhr, befand sich ein Hubschrauber der Bundeswehr auf einem Übungsflug über Höxter. Als sich der Hubschrauber über dem westlichen Stadtbereich in Richtung Lütmarsen befand, wurde der Pilot vom Boden aus durch einen Laserpointer anvisiert und geblendet. Der Pilot und sein Co-Pilot konnten den Hubschrauber anschließend sicher zu ihrem Stützpunkt zurückfliegen. Auf Grund der erlittenen Blendung musste sich der Pilot in ärztliche Behandlung begeben. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass das Anvisieren von Flugzeugen oder das Blenden von Piloten mit Laserpointern, sehr weitreichende Folgen haben kann. Es wird ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr eingeleitet. Je nach Schwere der Handlung ist hier eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten, bis zu 10 Jahren angedroht. Hinweise zu dem oben genannten Vorfall nimmt die Polizei in Höxter (05271 - 9620) entgegen.“

 

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