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Wer hat ihn schon beobachtet?
Feuersalamander tummeln sich wahrscheinlich auch in Ostwestfalen-Lippe – Landkreis bittet um Sichtungsmeldungen

Dienstag 26. Januar 2016 - Detmold (wbn). Als „Lurchi“ kennen ihn viele aus der Werbung einer Schuhmarke und gesehen hat ihn der Eine oder Andere vielleicht schon „in natura“ auf einem Spaziergang an Lippes saubersten Waldbächen: Den Feuersalamander, Lurch des Jahres 2016.

„Aber selten und auch gefährdet ist diese Amphibienart schon, die zu den 40 ausgewählten Arten zählt, für die sich Deutschland als europa- und damit auch weltweiter Verbreitungsschwerpunkt besonders verantwortlich erklärt hat“, so Jürgen Braunsdorf, im Fachbereich Umwelt des Kreises Lippe zuständiger Fachmann für das Thema Artenvielfalt. Er ruft dazu auf, bekannte Vorkommen in Lippe mitzuteilen.

(Zum Bild: Kaum zu übersehen: Der Feuersalamander könnte Waldspaziergängern durchaus auch in der Region Lippe über den Weg laufen. Foto: Naturstiftung David)

 

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„Wir wollen Arten wie den Feuersalamander auch noch unseren Kindern zeigen. Deshalb schützen und entwickeln wir seine Lebensräume, die zu den auch für uns Menschen wichtigsten Erholungslandschaften zählen.“

Nur gucken, nicht anfassen!

Der Umwelt-Experte blickt dabei insbesondere auf die Lieblingsplätze vieler Lipper, wie das Silberbachtal bei Horn, die Quellgründe um die Grotenburg oder die sauberen Zuläufe im Kalletal. Dort könnten die Feuersalamander noch als Larven in sogenannten Gumpen, Schlingen oder durch totes Holz aufgestauten klaren und kalten Bachabschnitten kurz hinter den Quellen ausfindig gemacht werden. Mit Glück krabbelt ein ausgewachsenes Exemplar auch nach einem Gewitterregen über einen der beliebten Wanderwege. Doch stets gilt: Menschen sollten sie besser nicht berühren, denn die Feuersalamander verfügen über Fressfeinde abwehrende Giftdrüsen.

Vorkommen in Leopoldshöhe schon nachgewiesen

Den meist trägen Tieren droht, wie vielen anderen Amphibien auch, der „Straßentod“, aber auch auf Wanderwegen sind sie durch Radfahrer gefährdet. Ihre Laichgewässer können durch Trockenheit oder erhöhte Wassernutzung, wie etwa am Heidenbach bei Detmold, verschwinden. „Außerdem gibt es aktuell Pilzkrankheiten, die schon kleinere Vorkommen ausgelöscht haben“, weiß Braunsdorf. Grund genug zu handeln und mit dem Feuersalamander besonders wertvolle Naturräume zu erkennen und diese, wo nötig, zu optimieren. Ein kleines Vorkommen gibt es in Leopoldshöhe, wo engagierte Gruppen die Population erhalten wollen. Auf die Zusammenarbeit örtlicher Initiativen der Naturschutzverbände, und das Engagement aller Naturfreunde setzt auch der Kreis Lippe und ruft zu weiteren Mitteilungen über bekannte Vorkommen in Lippe auf.

Sichtungen an den Landkreis melden

Genaue Bestandszahlen gibt es für Lippe bisher nicht. Unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. nimmt Jürgen Braunsdorf deshalb gern Meldungen auf Vorkommen entgegen. Die Daten sollen in ein in Vorbereitung befindliches lippisches Artenschutzkonzept im Rahmen der Biodiversitätsförderung einfließen.

 

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