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Ein eigener Schnuppertag für tierische Kollegen
Schon gewusst? Morgen ist „Nimm-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag“

Donnerstag 22. Juni 2017 - Holzwickede/Hameln (wbn). Wau! Am 23. Juni ist nationaler „Nimm-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag“. Nach Rücksprache mit dem Chef sollen Unternehmen den Vierbeinern eine Chance im Arbeitsalltag geben. Denn die können das Team durchaus bereichern.

Nach Angaben des Bundesverbands Bürohunde (BVBH), der den Tag ausruft, wirken Hunde entspannend auf die Mitarbeiter. Durch kleine Auszeiten wird die Gesundheit und die Konzentration verbessert.

(Zum Bild: Hunde im Büro können das Betriebsklima positiv beeinflussen: Die tierischen Kollegen senken unter anderem den Stresslevel der Mitarbeiter. Foto: UNIQ)

 

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„Ein Hund senkt den Stresslevel und erhöht die Konzentration der Mitarbeiter“, sagt Christina Nielsen vom Internet-Blog mein-haustier.de und erklärt weiter: „Dadurch, dass zwischendurch kleine Pausen eingelegt werden, um eine Runde mit den tierischen Kollegen zu spielen oder sie ein wenig zu streicheln, kann man für kurze Zeit einfach mal abschalten, sich neu sammeln und danach wieder konzentrierter durchstarten. Gerade bei langen Bürotagen hilft so eine kleine Ablenkung.“

Bürohunde können Menschen vor Burnout schützen

Auch die Gesundheit der Mitarbeiter wird laut BVBH durch Hunde am Arbeitsplatz gefördert. Während des Umgangs mit den Tieren werden Glückshormone ausgeschüttet, was sich positiv auf den Menschen auswirkt: „Das kann sogar vor einem Burnout schützen “, ergänzt Nielsen. Bewegungspausen sind gut für den Körper und bei der gemeinsamen Gassi-Runde können Frauchen und Herrchen neue Bekanntschaften innerhalb des Unternehmens knüpfen, wodurch das Teamgefühl gestärkt wird.

Das Ergebnis: Glückliche Mitarbeiter, die sich wohl bei ihrer Arbeit fühlen. Ein klarer Vorteil für die Unternehmen. Das gute Betriebsklima bindet die Arbeitnehmer längerfristig an das Unternehmen und durch den positiven Effekt auf die Gesundheit, können Krankenkosten ebenso wie Ausfallquoten der Mitarbeiter geringer ausfallen. Die Attraktivität des Unternehmens wird durch die Hunderegelung gesteigert. Es entstehen keine Nachteile für Hundebesitzer, was die Arbeitszeiten und den Arbeitsort angeht.

Die Tiere profitieren vom „Rudel-Gefühl“

Auch aus der Sicht der Fellnasen kann für sie ein positives Fazit aus der Aufnahme ins Kollegium gezogen werden. „Hunde sind Gruppentiere und mögen es eigentlich gar nicht, alleine Zuhause gelassen zu werden“, beschreibt die Haustierbloggerin. „Wenn sie ein ruhiges Plätzchen in der Nähe der Halter bekommen, an welches sie sich zurückziehen können, fühlen sie sich viel wohler.”

Unternehmen können am „Nimm-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit Tag“ schauen, ob ihr Arbeitsalltag und die Umgebung hundefreundlich ist – natürlich nur in vorheriger Absprache mit den Chefs. Vielleicht werden die Hunde dann ja auch zum dauerhaften Kollegen.

(Zum Bild unten: Die Spürnase: Auch in der Redaktion der Weserbergland-Nachrichten.de wird „Bingo“ morgen wieder Teammitglied sein – das allerdings nicht nur zum „Nimm-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit Tag“. Foto: Weber)

 

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