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Vorsicht, Realsatire!
Fährt der Bundespräsident mit dem Bobby-Car eines Berliner Audi-Händlers gegen die Wand?


Von Ralph Lorenz

Der größte Entlastungshelfer für den im Dauerfeuer der Medien stehenden Bundespräsidenten Christian Wulff, der selbst vor Mitarbeitern martialisch in Ernst Jünger-Manier von einem "Stahlgewitter" gesprochen haben soll, ist unfreiwillig die Berliner Zeitung geworden.


Diese verweist investigativ auf einen Berliner Audi-Händler, der Wulffs Sohn Linus im vergangenen Jahr ein Bobbycar zum Geburtstag geschenkt haben soll. Genau dieser Autohändler habe Wulffs Frau Bettina im Jahr 2011 auch noch einen günstigen Leasingvertrag für einen schicken Geländewagen angeboten. Stolpert Wulff jetzt über ein Bobby-Car? Rollt der etwa nachts quietschvergnügt auf dem gesponserten Teil zur Geisterstunde durch das Schloß Bellevue? Unter Inanspruchnahme eines geldwerten Vorteils? Darf jetzt der Audi-Bobby-Car-Autohändler auf der nächsten Bundespräsidentenreise mit in der Präsidentenmaschine sitzen? Bekommt Wulff vielleicht noch ein Upgrade auf sein Präsidenten-Plastikspielzeug?
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Übersteigt der Wert des Bobby-Cars nicht den Geldbetrag, den ein Staatsdiener guten Gewissen annehmen darf? Der Beitrag der Berliner Zeitung ist lupenreine Realsatire, als solche aber nicht gedacht. Die Kollegen Journalisten meinen es ernst. Als ob die bisher aufgedeckten tatsächlichen oder vermeintlichen Skandälchen nicht gereicht hätten, versuchen diverse Medien noch eines draufzusetzen und schüren damit den Unmut in Teilen der Bevölkerung, die inzwischen glauben muss, der Präsident sei einem Kesseltreiben ausgesetzt. Schon urteilt die Rheinische Post, dies sei "eine gute Woche für Wulff". Diverse Staatsanwaltschaften sehen noch immer keinen Handlungsbedarf für Ermittlungen, was ihr gutes Recht ist, die Kanzlerin faltet mit den Händen weiterhin ungerührt ihre Bischofsraute, die auch Wulff inzwischen gut drauf hat  und die Opposition im Niedersächsischen Landtag schüttet wie mit der Schubkarre der Staatskanzlei 160 Fragen verächtlich zu Füßen, nur dass diese nicht Wulff beantworten muss, sondern dessen Nachfolger McAllister. Und der MP schottischen Geblüts entwickelt beste schottische Qualitäten, indem er mit Worten geizt und ansonsten interessiert guckt. Antworten dürfen andere. Möglicherweise lässt McAllister in der Staatskanzlei schnell nachgucken ob da irgendwo noch ein Bobbycar verräterisch rumsteht. Aber Wulff und sein von ihm geschasster Sprecher hatten damals die Wohnung besenrein hinterlassen. Das ist ja das Problem für die Opposition im Niedersächsischen Landtag.
 

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