Kripo: Der beschuldigte Sohn "ist psychisch krank"

 

Vater-Sohn-Drama: 81-Jähriger nach zahlreichen Messerstichen im Bett verblutet - Sohn lässt sich widerstandslos festnehmen

 

Bückeburg/Nienburg (wbn). Tod durch verbluten. Wie die Nienburger Polizei heute mitteilt, ist der 81-jährige Vater, der gestern von seinem 57-jährigen Sohn aus noch ungeklärten Gründen getötet worden ist, aufgrund zahlreicher Messerstiche in Oberkörper und Hals verblutet.

 

„Der beschuldigte Sohn ist psychisch krank und machte in seiner Befragung völlig wirre Angaben“, heißt es in einer heute den Weserbergland-Nachrichten.de vorliegenden Stellungnahme von Polizeipressesprecherin Gabriela Mielke in Nienburg. Seitens der Staatsanwaltschaft Bückeburg sei ein Antrag auf Erlass eines Unterbringungsbefehls gestellt worden, der durch den Haftrichter des Amtsgerichts Bückeburg erfolgte. Der Sohn wurde einer psychiatrischen Klinik in Osnabrück zugeführt. Was war gestern Morgen in der gemeinsamen Wohnung in Bückeburg in der Jetenburger Straße  geschehen?

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Der Ablauf des Familiendramas zwischen Vater und Sohn scheint weiterhin unklar zu sein. Gegen 10.15 Uhr habe sich der 57-jährige Täter gegenüber der Nachbarin offenbart, die sofort die Polizei alarmierte. Pressesprecherin Mielke: „Im Schlafzimmer der Wohnung wird der Vater, im Bett liegend, mit Stichverletzungen vorgefunden.

Der alarmierte Notarzt kann nur noch den Tod feststellen. Der Sohn lässt sich in der Küche widerstandslos festnehmen. Gemeinsam mit dem Kriminalermittlungsdienst des Polizeikommissariats Bückeburg hat das Fachkommissariat 1 der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg die Ermittlungen aufgenommen.“