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Analyse der IHK bestätigt Aufschwung

Die niedersächsische Wirtschaft will wieder einstellen - Umfrage bei 1.700 Unternehmen

Hannover/Hameln (wbn). Die Wirtschaft in Niedersachsen wächst schnell und robust. Das geht aus einer Umfrage bei 1.700 Unternehmen hervor, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Hannover vorgenommen worden ist.

Der IHK-Konjunkturklima-Indikator stieg im dritten Quartal dieses Jahres erneut kräftig um acht Punkte auf 123 Punkte und liegt damit nun fast auf dem Niveau des Boom-Jahres 2006. Nachfolgend die IHK-Analyse aus Hannover im Wortlaut: Seit 18 Monaten zeigt die Entwicklung unverändert steil nach oben, auch im Herbst 2010 getrieben durch eine weiter verbesserte Geschäftslage in nahezu allen Branchen, stabile Erwartungen an die kommenden Monate und ein kräftiges Stimmungshoch im Handel. Die Investitionsplanungen ziehen weiter an, die niedersächsische Wirtschaft will wieder einstellen.

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Der Aufwärtstrend des Konjunkturklimaindikators, der sich aus der aktuellen Geschäftslage und den Erwartungen von rund 1.700 durch die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern befragten Unternehmen zusammensetzt, ist ungebrochen. Der starke Anstieg der Auftragseingänge in den Vorquartalen führte in nahezu allen Branchen zu einer Verbesserung der aktuellen Geschäftslage. Die nach wie vor positiven Erwartungen der Unternehmen an das kommende Jahr machen deutlich, dass sich die niedersächsische Wirtschaft auf einem stabilen Wachstumspfad sieht. Die Investitions- und Beschäftigungsplanungen für 2011 sind expansiv und liegen jetzt nicht nur deutlich über dem langjährigen Durchschnitt, sondern bereits auf dem Niveau des Aufschwungs 2006/2007.

Ausblick: Stärkere annäherung an die Normalität
Die bisher stark exportgetriebene Dynamik wird angesichts der Wachstumsschwäche wichtiger Handelspartner gedämpft. Die Exporte der niedersächsischen Wirtschaft sind im Bundesvergleich stärker auf den europäischen Markt ausgerichtet und profitieren damit weniger stark von der deutlich höheren Wachstumsdynamik in Asien oder Lateinamerika. Dies gilt auch für andere dynamische Schwellenländer wie etwa die Türkei.

Die künftige Entwicklung wird von einer stärkeren Annäherung an die Normalität gekennzeichnet sein. Wir sind aber auch für 2011 optimistisch, denn wir gehen mit einem positiven Ausblick für Exporte, Investitionen und privaten Verbrauch dem Jahresende entgegen. Lediglich die Staatskomponente im Bruttoinlandsprodukt wird wegen der notwendigen Etatkonsolidierung schwächeln. Wir rechnen deshalb für 2011 mit einem Wachstum von etwa 2 Prozent. Die krisenbedingten Wertschöpfungsverluste können in Niedersachsen bis zum Jahresende 2011 aufgeholt werden.

Geschäftserwartungen werden anhaltend optimistisch gesehen

Die Lage in der Industrie hat sich im dritten Quartal weiter verbessert; 86 Prozent der Unternehmen melden eine gute oder befriedigende aktuelle Geschäftslage (Vorquartal: 83 %). Umsatz und Auftragseingang entwickelten sich abermals positiv. 38 Prozent (Vorquartal: 48 %) der Unternehmen berichten von steigenden Auftragseingängen. Der Auftragseingang aus dem Ausland stieg allerdings nur noch bei 32 Prozent (Vorquartal: 43 %) der Unternehmen, weil die Dynamik auf den Auslandsmärkten, insbesondere auf den wachstumsschwächeren Ländern in Europa und Nordamerika nachließ. Die Exportaussichten werden allerdings von den Unternehmen im Vergleich zum Vorquartal nahezu unverändert positiv beurteilt.

Die Geschäftserwartungen werden anhaltend optimistisch gesehen. Dies spiegelt sich in den Investitionsplanungen der Industrie wider: 34 Prozent der Unternehmen wollen mehr investieren, nur 13 Prozent wollen ihre Investitionen kürzen. Ähnlich positiv sind die Beschäftigungsplanungen der Unternehmen: 17 Prozent der Unternehmen wollen Personal einstellen; nur noch 12 Prozent rechnen mit einem kleineren Personalbedarf.

Elektrotechnik: Konstant starke Entwicklung

Von einer konstant starken Entwicklung berichten die Unternehmen der Elektrotechnik. Hier wird nicht nur die aktuelle Geschäftslage positiv beurteilt, sondern auch die Erwartungen an die kommenden Monate sind überdurchschnittlich positiv. Bei 44 Prozent (Vorquartal: 40 %) der Unternehmen sind die Auftragseingänge aus dem Ausland gestiegen, und jedes zweite Unternehmen der Branche rechnet mit einer weiter verbesserten Geschäftslage.

In der Kraftfahrzeugindustrie wird die aktuelle Geschäftslage als positiv beurteilt. Gleichzeitig drücken die schwachen Auslandsmärkte auf die Geschäftsaussichten. So sind die Auftragseingänge aus dem Ausland im dritten Quartal nur bei 8 Prozent (Vorquartal: 51 %) der Unternehmen gestiegen und bei 16 Prozent (Vorquartal: 8 %) gesunken.

Auftragsbestand reicht bei 64 Prozent der Tiefbauunternehmen mehr als vier Monate

Im Bauhauptgewerbe melden 89 Prozent der Unternehmen eine gute bzw. mindestens befriedigende aktuelle Geschäftslage (Vorquartal: 77 %). Hoch- wie Tiefbau haben im dritten Quartal von steigenden Auftragseingängen profitiert. Der Auftragsbestand reicht bei 64 Prozent der Tiefbauunternehmen mehr als vier Monate. Der Hochbau macht wieder etwas Boden gut: Hier melden aktuell 35 Prozent der Unternehmen eine Auftragsreichweite von mehr als vier Monaten. Die Erwartungen an die kommenden Monate fallen angesichts auslaufender Konjunkturmaßnahmen und knapper kommunaler Haushalte verhalten aus.

Konsumneigung der Kunden im Einzelhandel erreicht Rekordwerte

Der Handel hat im dritten Quartal nahtlos an die gute Stimmung vom Frühsommer angeknüpft. Die Konsumneigung der Kunden im Einzelhandel erreicht Rekordwerte und liegt deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. In Folge sind 91 Prozent der Unternehmen (Vorquartal: 87 %) mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden, 90 Prozent der Einzelhändler rechnen mit einer guten oder zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten. Dies stimmt im Hinblick auf das anstehende Weihnachtsgeschäft optimistisch.

Durch die starke konjunkturelle Entwicklung in Industrie und Handel hat sich bei den Verkehrsunternehmen der Aufwärtstrend verfestigt. Bei 47 Prozent der Unternehmen ist das Beförderungsvolumen gestiegen, und 97 Prozent (Vorquartal: 85 %) melden zumindest stabile Beförderungspreise. Daher wird die aktuelle Geschäftslage von 94 Prozent als befriedigend oder gut eingestuft. Für die kommenden Monate rechnen die Verkehrsunternehmen mit einer robusten Entwicklung, und 44 Prozent (Vorquartal: 30 %) erwarten steigende Preise für Beförderungs- und Logistikleistungen.

Kräftiger Schub auch im Bereich der Dienstleistungen

Im Bereich Dienstleistungen hat die anhaltend dynamische Entwicklung in Industrie und Handel erneut für einen kräftigen Schub gesorgt. Treiber sind nach wie vor die unternehmensbezogenen Dienstleistungen; hier meldet knapp die Hälfte der Unternehmen eine gute aktuelle Geschäftslage, und 44 Prozent rechnen in den kommenden Monaten mit einem weiteren Plus. Dieser Optimismus spiegelt sich deutlich in der Beschäftigungsplanung wider: 34 Prozent (Vorquartal 24 %) der Dienstleister etwa aus Medienwirtschaft/IT oder PR-/Unternehmensberatung wollen neue Mitarbeiter einstellen. Auch in der Zeitarbeit sorgt der Aufschwung für hohe Nachfrage; hier melden sogar 61 Prozent (Vorquartal: 45 %) eine aktuell gute Geschäftslage und 43 Prozent erwarten eine günstige Entwicklung in den kommenden Monaten.

 

 

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