Wirtschaft

181.000 Euro für KI-Beratung: HSW Hameln hilft regionalen Betrieben

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Die Hochschule Weserbergland (HSW) in Hameln hat ein neues Forschungsprojekt gestartet. Am 11. August übergab das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser den Förderbescheid für das Projekt „KI-Kompass Weserbergland“. Die Fördersumme beträgt rund 181.000 Euro. Das Projekt läuft bis Juni 2028.

Kleine Betriebe im Fokus

Der „KI-Kompass Weserbergland“ richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen. Auch Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe sowie Vereine und Non-Profit-Organisationen gehören zur Zielgruppe. Viele dieser Einrichtungen haben bisher wenig Berührungspunkte mit Künstlicher Intelligenz. Genau dort setzt das Projekt an.

Ziel ist ein niedrigschwelliger Zugang zu KI-Anwendungen. Betriebe sollen lernen, Potenziale zu erkennen, praxisnahe Unterstützung steht dabei im Vordergrund. Projektleiter ist Daniel Weibke, der an der HSW tätig ist.

Finanzierung durch EU und Landkreis

Die Mittel stammen aus zwei Quellen: Die Zukunftsregion Weserbergland+ fördert das Projekt mit Geldern der Europäischen Union, der Landkreis Hameln-Pyrmont beteiligt sich ebenfalls an der Finanzierung. Das Projekt ist Teil einer regionalen Entwicklungsstrategie.

Die Zukunftsregion Weserbergland+ bündelt verschiedene Initiativen zur wirtschaftlichen Stärkung der Region. Der KI-Kompass ging aus dem sogenannten zedita.zukunftsforum hervor, einer Plattform für regionale Innovationsprojekte.

Praxisnaher Kompetenzort geplant

Das Projekt soll einen konkreten Anlaufpunkt für KI-Fragen in der Region schaffen. Unternehmen sollen dort Informationen erhalten und KI-Anwendungen direkt ausprobieren können.

Die HSW ist eine staatlich anerkannte private Fachhochschule, akkreditiert durch den Wissenschaftsrat und in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Als regionale Hochschule versteht sie sich als Partner der lokalen Wirtschaft.

Laufzeit bis Mitte 2028

Von August 2026 bis Juni 2028 hat das Team knapp zwei Jahre Zeit, um ein Angebot für die Region aufzubauen. Workshops, Beratungen und praktische Erprobungen sind vorgesehen.

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Wie viele Betriebe das Angebot nutzen werden, ist offen. Die Nachfrage nach KI-Wissen wächst auch im Mittelstand, viele Betriebe wissen jedoch nicht, wo sie anfangen sollen. Der KI-Kompass will diese Lücke schließen.

Fazit

Mit dem KI-Kompass Weserbergland bekommt die Region ein konkretes Angebot zur digitalen Weiterbildung. Die Förderung von 181.000 Euro gibt dem Projekt eine finanzielle Grundlage. Ob Handwerksbetrieb, Bauernhof oder Verein: Die HSW will zeigen, dass KI kein Thema nur für Großkonzerne ist.

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