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Interview mit NDR1
Der Kindes-Missbrauch in Lügde: Landrat Bartels kündigt Konsequenzen an - Vorwarnsystem in Kindergärten und Schulen

Donnerstag 30. Januar 2019 - Hameln / Lügde / Detmold (wbn). Der Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont, Tjark Bartels, will Konsequenzen aus dem Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde bei Bad Pyrmont ziehen.
Es müsse eine völlig neue Konzeption entwickelt werden, um es Kindern einfacher zu machen, über solche Vorfälle zu sprechen, sagte der SPD-Politiker im Interview mit dem Radiosender NDR 1 Niedersachsen. Er kündigte eine Art Vorwarnsystem in Kindergärten und Schulen an, um Verdachtsmomenten frühzeitig nachgehen zu können. Einzelheiten wolle der Landkreis Hameln-Pyrmont am kommenden Montag vorstellen.
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Bartels zeigte sich im Gespräch mit dem NDR erschüttert über das Ausmaß des Missbrauchs. Es gehe ihm und seinen Mitarbeitern persönlich nahe. Vor allem sei man fassungslos, wie diese Verbrechen übersehen werden konnten.
Die einzige Erklärung sei, dass die Täter ausgesprochen geschickt seien, ihr Umfeld zu täuschen. "Es ist nicht Personalmangel, es ist nicht mangelnde Fachlichkeit. Es ist das Mimikry, das die Täter selber veranstalten."

Der Landrat äußerte sich auch zu der Frage, warum ein 6 jähriges Mädchen zu einem Dauercamper auf einen unordentlichen Campingplatz in Pflege gegeben wird. "Das Jugendamt bewegt sich genau dort, wo es schmuddelig ist und wo es eben nicht in Ordnung ist. Gleichzeitig haben die Eltern ein Aufenthaltsbestimmungsrecht. Wir gehen regelmäßig hin und gucken, dass unter schlechten Umständen noch etwas halbwegs vernünftiges passiert. Es sah aus, als ob dies der Fall ist, weil eine emotionale Bindung da zu sein schien."
 

 



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