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Bisher sind 63 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen

Missbrauchsfälle auf Campingplatz in Lügde: Jetzt sind es 31 Opfer im Kindesalter

Montag 11. Februar 2019 - Bielefeld / Lippe / Lügde (wbn). Die Zahl der Missbrauchsopfer im Fall des schweren Kindesmissbrauchs auf dem Campingplatz in Lügde ist inzwischen von 29 auf 31 Opfer gestiegen.

Dabei handelt es sich um 27 Mädchen und vier Jungen im Alter zwischen vier und dreizehn Jahren. Dies hat heute Mittag die Pressestelle des Polizeipräsidiums in Bielefeld mitgeteilt, in dem die Ermittlungsarbeit gebündelt wird.

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Derzeit besteht die Ermittlungskommission „Eichwald“ – benannt nach dem Campingplatz in Elbrinxen bei Lügde – aus 51 Ermittlern aus dem Regierungsbezirk Detmold und aus ganz Nordrhein-Westfalen.

Bei der Polizei sind bislang 63 Hinweise auf die Missbrauchsfälle eingegangen, die wie berichtet drei Tatverdächtigen zugeschrieben werden. Es handelt sich um den 56 Jahre alten Hauptverdächtigen aus Lügde in Ostwestfalen-Lippe, der als Dauercamper vor Ort war und einen 48 Jahre alten Mann aus dem niedersächsischen Stade sowie einem 33-Jährigen aus dem nordrhein-westfälischen Steinheim.

Aber Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nicht nur gegen diese drei Tatverdächtigen.

Das Polizeipräsidium Bielefeld prüft auch weiterhin ein mögliches Behördenversagen. Es geht hierbei um den Verdacht der Strafvereitelung im Amt gegen Polizeibeamte in Blomberg und den Verdacht der Verletzung der Fürsorgepflicht gegen Mitarbeiter von Jugendämtern. Speziell in Hameln und in Detmold.

Zu der Kritik am Verhalten von Jugendamtsmitarbeitern in Hameln hatte sich in der zurückliegenden Woche Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels ausführlich geäußert. Die Weserbergland-Nachrichten.de hatten die Pressekonferenz komplett aufgezeichnet. Dazu der nachfolgende Link

https://www.youtube.com/watch?time_continue=509&v=40UsBOQn7AE

 

 

 



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