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Der Ortsvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge lässt nicht locker

Eichmann: Der Kranz im Schlossgraben von Bad Pyrmont gehörte eindeutig der Reservisten-Kameradschaft im Weserbergland

Sonntag 17. Februar 2019 - Bad Pyrmont (wbn). Der örtliche Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Bad Pyrmont Helmut Eichmann will die Schändung der niedergelegten Kränze am Kriegerdenkmal vor dem Pyrmonter Schloss nicht als „Dummer-Jungenstreich“ bagatellisieren.

Deshalb habe er auch Anzeige erstattet und „werde am Ball bleiben“. Bei dem in den Schlossgraben geworfenen Kranz handele es sich eindeutig um den Gedenkkranz der Reservistenkameradschaft. Diese nehme jedes Jahr mit einer Abordnung teil. Eichmann betonte nochmals: "Sowohl die meist jungen Soldaten, die eingezogen wurden und in den Tod gingen als auch die gefallenen Bundeswehrsoldaten haben es verdient, dass ihnen ein ehrendes Andenken gewährt wird. Ich werde trotz solcher gezielten Störaktionen weiterhin für Frieden und Völkerverständigung kämpfen." Der Kranz ist eindeutig an den Farben der schwarz-rot-goldenen Fahne zu identifizieren

(Zum Bild: Der Kranz der Reservisten ist an den Farben Schwarz, Rot, Gold klar zu erkennen. Die Reservistenkameradschaft ist jedes Jahr mit einer Abordnung vertreten und trägt zu dem würdigen Rahmen der Gedenkveranstaltung vor dem Schloss in Bad Pyrmont mit bei. Foto: privat)

 

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Die Reservistenkameradschaft hatte den Vorgang auch schon schärfstens verurteilt.

Der oder die unbekanntenTäter hätten auf jeden Fall das Gegenteil dessen bewirkt, was sie zum Ausdruck bringen wollten. Eichmann: „Sie haben mich darin bestärkt, diese besondere Gedenkstätte an herausragender Stelle vor dem Pyrmonter Schloss  mit ihrer klaren Botschaft zur Erhaltung des Friedens und des Gedenkens an die Gefallenen noch mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.“ Sie sei aktueller denn je!

Die verächtliche Entfernung des Kranzes der Reservisten sei auch ein Anschlag auf unsere Erinnerungskultur. Deshalb wünsche er sich, dass diese Friedensarbeit und die eindrucksvolle Botschaft der Versöhnung auch in dem Unterricht der Schulen angemessen gewürdigt werde. Es sei mehr als eine Pflichtübung. Denn diese Friedensbotschaft richte sich vor allem an die Jugend.

 

 



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