Bildung

Beratungsstelle in Schaumburg hilft Frauen beim Neustart im Job

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Eine Erzieherin gibt ihren Beruf auf. Eine Tagesmutter fühlt sich zwischen Betreuungsalltag und Familie zerrissen. Beide Frauen aus dem Landkreis Schaumburg finden einen Ausweg über die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft. Die Beratungsstelle hilft Frauen, die beruflich neu durchstarten wollen oder müssen.

Wenn der Wunschberuf zum Problem wird

Der Fachkräftemangel trifft viele Branchen. In der Kinderbetreuung ist er besonders spürbar. Erzieherinnen arbeiten regelmäßig unter Personalmangel. Die psychische Belastung steigt. Für manche ist der Punkt erreicht, an dem ein Ausstieg unausweichlich scheint.

Genau das ist einer Erzieherin aus dem Landkreis Schaumburg passiert. Jahrelang hatte sie in ihrem Wunschberuf gearbeitet. Dann wurde die Belastung zu groß. Die Stelle blieb unbesetzt, die Aufgaben wurden mehr. Irgendwann war klar: So geht es nicht weiter.

Eine ähnliche Situation erlebte eine Mutter, die als Tagespflegeperson arbeitete. Die Doppelbelastung aus Betreuungsarbeit für fremde Kinder und dem eigenen Familienleben zehrte an ihr. Orientierung fehlte. Wohin mit dem nächsten beruflichen Schritt?

Koordinierungsstelle bietet kostenlose Beratung

Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft im Landkreis Schaumburg unterstützt Frauen bei beruflichen Veränderungen. Das Angebot richtet sich an Berufsrückkehrerinnen, Frauen im Umbruch und solche, die nicht mehr wissen, wohin ihr Weg führt.

Die Beratung ist kostenlos. Termine sind individuell vereinbar. Die Koordinierungsstelle ist beim Landkreis Schaumburg angesiedelt. Stadthagen ist die Kreisstadt des Landkreises, der westlich von Hannover liegt.

Coaching als konkreter Schritt

Neben der Beratung gibt es auch Coaching. Dabei geht es um konkrete Fragen: Welche Berufe passen zu meinen Stärken? Welche Ausbildungen oder Umschulungen kommen in Frage? Wie lässt sich Familie und Beruf besser vereinbaren?

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Für die betroffene Erzieherin war das Coaching der Beginn eines Neuorientierungsprozesses. Für die Tagesmutter bot es die Möglichkeit, die eigene Situation klar zu analysieren. In beiden Fällen war das Coaching kein schnelles Patentrezept, sondern ein strukturierter Prozess mit konkretem Ziel.

Belastung im Sozialbereich kein Einzelfall

Die beiden Fälle stehen nicht allein. Berufe im sozialen Bereich gelten als körperlich und psychisch anspruchsvoll. Fehlende Kolleginnen, enge Zeitpläne und hohe Verantwortung machen den Alltag schwer. Viele Beschäftigte halten das auf Dauer nicht durch.

Gleichzeitig fehlen in der Region qualifizierte Fachkräfte. Der Landkreis Schaumburg ist davon nicht ausgenommen. Frauen, die aus dem Beruf aussteigen, gehen dem Arbeitsmarkt verloren.

Beratungsangebote wie die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft können helfen, diesen Verlust abzufedern. Wer frühzeitig Unterstützung sucht, kann einen Neustart planen – das nützt den Frauen selbst und dem regionalen Arbeitsmarkt.

Angebot im Weserbergland wenig bekannt

Trotz des vorhandenen Angebots wissen viele Frauen im Landkreis Schaumburg nicht davon. Die Hemmschwelle, sich Hilfe zu holen, ist oft hoch. Viele hoffen, die Situation löst sich von selbst. Das ist selten der Fall.

Die Koordinierungsstelle wirbt daher aktiv darum, dass Frauen früh Kontakt aufnehmen. Wer wartet, bis der Druck unerträglich wird, hat weniger Handlungsspielraum.

Regionale Anlaufstelle mit klarem Auftrag

Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft im Landkreis Schaumburg hilft Frauen, die beruflich nicht mehr weiterkommen. Das Angebot ist kostenlos und niedrigschwellig. Für Frauen, die aus Berufen wie der Erziehung oder der Kindertagespflege aussteigen, kann es ein erster Schritt in eine neue Richtung sein.

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