Politik

CDU Stadthagen plant Kühlstation in der Innenstadt

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Die Stadthäger CDU hat einen konkreten Vorschlag für heiße Sommertage vorgelegt. Am Areal der ehemaligen Commerzbank in der Innenstadt soll ein öffentlich zugänglicher Kühlpunkt entstehen. Geplant sind Schatten, Sitzgelegenheiten, ein Trinkwasserspender und eine Verneblungsanlage.

Cooling Point als Modellprojekt

Der Bereich rund um das frühere Commerzbank-Gebäude soll nach dem Willen der CDU zum ersten Modellprojekt dieser Art werden. Die Idee: ein Aufenthaltsort, der bei starker Hitze kostenlos genutzt werden kann, ohne Konsumzwang oder Eintritt.

Das Konzept sieht eine Verneblungsanlage vor. Solche Anlagen versprühen fein zerstäubtes Wasser und senken die gefühlte Temperatur im Außenbereich spürbar. Ergänzt werden soll dies durch Trinkwasserspender und schattenspendende Elemente wie Sonnensegel oder Bepflanzung.

Die CDU bezeichnet das Vorhaben ausdrücklich als Pilotprojekt. Die Erfahrungen aus diesem ersten Standort sollen Grundlage sein für mögliche weitere Kühlpunkte an anderen geeigneten Stellen in Stadthagen.

Standort und Kosten

Das Areal an der ehemaligen Commerzbank liegt zentral in der Stadthäger Innenstadt. Es ist öffentlich zugänglich und hat nach Einschätzung der CDU gute räumliche Voraussetzungen. Genaue bauliche Details und Kosten nannte die Partei bislang nicht öffentlich.

Die Idee greift ein Konzept auf, das in größeren Städten bereits erprobt wird. Kommunen wie Hannover oder Köln richten in Hitzephasen sogenannte Kühlräume oder Cooling Stations ein. Für eine Kleinstadt wie Stadthagen wäre es ein vergleichsweise neuer Ansatz.

Stadtrat muss entscheiden

Ob und wann der Vorschlag umgesetzt wird, liegt nun bei der Stadt Stadthagen. Die CDU bringt die Idee in die politische Diskussion ein. Ob andere Fraktionen den Plan mittragen, ist noch offen.

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Für eine Verneblungsanlage und einen Trinkwasserspender sind neben der Anschaffung auch laufende Betriebskosten einzuplanen. Außerdem braucht es eine dauerhaft zuständige Stelle für Wartung und Kontrolle. Diese organisatorischen Fragen dürfte der Stadtrat in den nächsten Beratungen klären müssen.

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