Drängler mit 180 km/h auf der B236: Führerschein weg
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Ein Autofahrer hat im Raum Bad Münder eine Zivilstreife der Polizei durch aggressives Drängeln und den Einsatz der Lichthupe provoziert. Der Mann am Steuer eines Audi erkannte offenbar nicht, mit wem er es zu tun hatte. Er verlor seinen Führerschein.
Lichthupe gegen die Zivilstreife
Der Vorfall ereignete sich auf der B236 im Bereich Bad Münder. Der Audi-Fahrer näherte sich dem zivilen Polizeifahrzeug mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, fuhr dicht auf und betätigte intensiv die Lichthupe.
Die Beamten in dem nicht gekennzeichneten Fahrzeug reagierten zunächst nicht. Daraufhin überholte der Fahrer die Zivilstreife rechts, was in Deutschland verboten ist. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf.
Rasende Fahrt mit bis zu 180 km/h
Bei der Verfolgung erreichte der Audi Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h auf einer Bundesstraße. Die Beamten stoppten den Fahrer schließlich.
Bei der Kontrolle stellten die Polizisten mehrere Verstöße fest: Drängeln, Rechtsüberholen und massives Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit.
Führerschein sofort eingezogen
Die Beamten zogen den Führerschein des Audi-Fahrers noch vor Ort ein. Gegen den Mann wurde eine Anzeige erstattet.
Zivilstreifen sind im Straßenverkehr nicht erkennbar. Wer andere Fahrzeuge bedrängt, riskiert, dabei Polizeibeamte zu erwischen.
Drängeln und Lichthupe: Was droht rechtlich?
Das absichtliche Auffahren und der Einsatz der Lichthupe zum Bedrängen anderer Fahrer gelten als Nötigung im Straßenverkehr. Das ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat. Hinzu kommen das verbotene Rechtsüberholen sowie die extreme Geschwindigkeitsüberschreitung.
Bei illegalen Kraftfahrzeugrennen oder besonders gefährlicher Raserei können Gerichte neben dem Führerscheinentzug auch die Beschlagnahme des Fahrzeugs anordnen. Die Polizei im Landkreis Hameln-Pyrmont hat den Vorfall zur Anzeige gebracht. Die Ermittlungen laufen.
Zusammenfassung
Der Audi-Fahrer drängte, überholte verbotenerweise und fuhr mit 180 km/h über die Bundesstraße. Die Zivilstreife hatte alles beobachtet. Nun ist der Führerschein weg und ein Strafverfahren eingeleitet.



