Drei Kandidaten kämpfen um den Chefsessel im Aerzener Rathaus
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In Aerzen steht bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 ein Bürgermeisterwechsel an. Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde im Landkreis Hameln-Pyrmont wählen unter drei Kandidaten mit unterschiedlichen Werdegängen und Unterstützern.
Drei Bewerber, drei Profile
Für die SPD tritt Manuela Schäfer an. Sie setzt auf die Rückendeckung ihrer Partei und ein klares programmatisches Profil.
Stephan Brand kandidiert als Parteiloser, wird aber von der CDU unterstützt. Er hat damit das organisatorische Netzwerk der größten bürgerlichen Partei in der Gemeinde hinter sich, ohne selbst Parteimitglied zu sein.
Haji Almosa tritt ohne Partei- oder Wählergruppen-Unterstützung an und ist auf den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern angewiesen.
Podiumsdiskussion bringt Kandidaten zusammen
Alle drei Kandidaten haben sich bereits der Öffentlichkeit gestellt. Eine Podiumsdiskussion gab den Aerzenern die Möglichkeit, die Bewerber direkt zu befragen und zu vergleichen. In kleineren Gemeinden entscheiden bei Kommunalwahlen persönliche Eindrücke oft mehr als Parteizugehörigkeiten.
Die Gemeinde Aerzen hat rund 13.000 Einwohner und liegt im südlichen Landkreis Hameln-Pyrmont.
Stichwahl möglich
Parteilose Kandidaten treten bei Bürgermeisterwahlen in Niedersachsen häufiger an und punkten dabei oft mit lokaler Verwurzelung und dem Versprechen überparteilichen Handelns.
Ob einer der drei Kandidaten am 13. September die absolute Mehrheit erreicht, ist offen. Verfehlt der Erstplatzierte die Mehrheit, folgt eine Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten.
Bei der Wahl stehen mit Manuela Schäfer für die SPD, dem CDU-gestützten Stephan Brand und dem Einzelbewerber Haji Almosa drei unterschiedliche Optionen zur Wahl.



