Hameln: Dritte KI-Woche zieht Mittelstand ins zedita
Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Hameln hat seine dritte KI-Woche abgeschlossen. Vom 1. bis 4. September 2026 trafen sich Unternehmer, Fachleute und Interessierte im zedita im Hamelner Bahnhofsgebäude. Das Programm umfasste Vorträge, Workshops und offene Diskussionen rund um Künstliche Intelligenz.
Drei Organisatoren
Hinter der Veranstaltungsreihe stehen drei Partner: das Projekt zedita.zukunftsforum der Hochschule Weserbergland, das Smart-City-Projekt des Landkreises Hameln-Pyrmont und die Volkshochschule Hameln-Pyrmont. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen war kostenlos.
Das Format hat sich in der Region etabliert. Die dritte Auflage folgte dem bisherigen Kurs: KI soll für Menschen greifbar werden, nicht nur für Technikexperten.
Chancen und Risiken für Unternehmen
Ein Schwerpunkt der Woche lag auf dem Einsatz von KI in Betrieben. Am Dienstag, dem 1. September, stand die Frage im Mittelpunkt: Was kann KI für Unternehmen leisten, und wo liegen die Risiken? Fachleute diskutierten Fehlerquellen und Grenzen der Technologie.
Andreas Franke aus Hameln, der bei einem Chemieunternehmen in Minden tätig ist, sprach am Rande der Veranstaltung über die Lage im Mittelstand. Er sieht beim Thema KI noch viel ungenutztes Potenzial in regionalen Betrieben. Viele Unternehmen wüssten nicht, wo sie anfangen sollen.
KI in der Landwirtschaft und Robotik
Die KI-Woche beschränkte sich nicht auf klassische Büroberufe. Ein Programmpunkt widmete sich dem Einsatz von KI und Robotik in der Landwirtschaft, mit konkreten Anwendungen im ländlichen Raum des Weserberglands.
Workshops für Einsteiger
Parallel zu den Fachvorträgen gab es Angebote für Menschen ohne Vorkenntnisse. Anfänger-Workshops erklärten Grundlagen verständlich. Ziel war es, die Hemmschwelle zu senken und praktische Erfahrungen zu ermöglichen.
After-Work-Format am dritten September
Am 3. September lud das zedita zu einem After-Work-Event ein. Ab 17 Uhr erwarteten die Gäste eine Keynote, Praxisbeispiele und Networking. Auch diese Veranstaltung war kostenlos und richtete sich an Berufstätige aus der Region.
Hameln positioniert sich als KI-Standort
Hameln will das Thema Künstliche Intelligenz aktiv in die Breite tragen. Hochschule, Landkreis und Volkshochschule arbeiten dabei zusammen. Für den regionalen Mittelstand sind solche Formate ein niedrigschwelliger Einstieg. Ob daraus konkrete Projekte in den Betrieben entstehen, wird sich zeigen.



