Alltagsablauf im Weserbergland wird nicht unnötig eingeschränkt

Stab für außergewöhnliche Ereignisse steht für den Coronavirus-Ernstfall bereit

Montag 2. März 2020 - Hameln (wbn). In Sachen Coronavirus gibt es im Weserbergland keinen Verdachtsfall! Gleichwohl werden die Vorbereitungen für den Ernstfall auch auf Kreisebene Hameln-Pyrmont optimiert.

Heute hat sich im Kreishaus Hameln-Pyrmont der Stab für außergewöhnliche Ereignisse, kurz SAE, konstituiert.

Fortsetzung von Seite 1
Neben Dezernentin Heidi Pomowski als Leiterin zählen der Erste Kreisrat Carsten Vetter, Dezernatsleiter Andreas Pachnicke, Gesundheitsamtsleiterin Dr. Silke Farin sowie Michael Wyrwoll und Thomas Laszinski, beide vom Gesundheitsamt, Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke sowie Pressesprecherin Sandra Lummitsch dazu.
In der Runde herrschte Einvernehmen darüber, den Empfehlungen des Krisenstabes des Bundes und des Robert-Koch-Institutes (RKI) zu folgen: Demnach ist der Alltagsablauf nicht unnötig einzuschränken, solange nicht signifikante Risiken vorliegen. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt kein begründeter Verdachtsfall im Landkreis Hameln-Pyrmont vor! „Insofern“, so Leiterin Heidi Pomowski, „gibt es auch keine Notwendigkeit, dass Alltagsleben einzuschränken.“

Der Stab hat sich heute ferner mit der Durchführung der bevorstehenden Landratswahl am 8. März 2020 beschäftigt. Im Ergebnis ist also weiterhin davon auszugehen, dass die Wahl am Sonntag stattfindet. Hierzu wird   auf die dringende Einhaltung der Hygienevorschriften vom RKI, www.rki.de. , hingewiesen. Speziell für die Wahllokale empfiehlt der Stab, möglichst großen Abstand zwischen Wählern und Wahlvorstand zu halten und die Wahlräume ausreichend mit Frischluft zu versorgen. Zum  Gang ins Wahllokal kann auch gern der eigene Kuli zum Ankreuzen mitgebracht werden.

„Schon das normale Händewaschen reicht aus und reduziert zu 90% das Infektionsrisiko“ betont Pomowski.

Abschließend wird zudem darauf hingewiesen, dass noch bis Freitag die Beantragung von Briefwahl möglich ist.