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Innenminister Pistorius: Wir dulden in Niedersachsen keinen Extremismus - egal wo er herkommt

Polizei ermittelt zwei Rechtsextremisten, die als Tatverdächtige für den Sprengstoffanschlag in Einbeck in Frage kommen

Donnerstag 11. Juni 2020 - Einbeck / Hannover (wbn). Festnahme zweier Tatverdächtiger aus dem rechtsradikalen Milieu nach dem Sprengstoffanschlag auf das Haus einer Antifaschistin in Einbeck.

Zwei aus rechtsextremistischen Kreisen polizeibekannte Personen - von denen eine von der Polizei als „Gefährder Rechts" bewertet wird - haben in der Nacht zum gestrigen Mittwoch in Einbeck den Briefkasten am privaten Wohnhaus einer Frau zur Explosion gebracht. Einer der Täter wurde dabei offenbar schwer an der Hand verletzt.

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Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, verurteilt diese Tat aufs Schärfste: „Nach den vorliegenden Informationen wollten diese beiden Rechtsextremisten eine in der Region für ihr Engagement gegen rechts bekannte Frau damit einschüchtern und bedrohen. Sie wollten offensichtlich Angst und Schrecken verbreiten.

Die Polizei wird die Umstände dieser Tat sehr genau untersuchen und prüfen, welche Tatbestände dadurch erfüllt worden sind. Wir dulden in Niedersachsen keinen Extremismus - egal wo er herkommt." Nach der vorläufigen Festnahme der Personen wurde die gemeinsame Wohnung der beiden Tatverdächtigen durchsucht. Es konnten diverse Beweismittel ­- unter anderem Waffen - beschlagnahmt werden, die jetzt ausgewertet werden.

Minister Pistorius hat entschieden, dass der Innenausschuss des Niedersächsischen Landtages noch am Vormittag über den Fall und die bislang bekannten Hintergründe informiert wird.

 

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