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Machbarkeitsstudie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

IHK Nord fordert Aufbau von Startplattformen für Satelliten in Norddeutschland

Freitag 27. November 2020 - Hamburg / Hannover (wbn). Die IHK Nord unterstützt die aktuellen Vorstöße zur Errichtung von Startplätzen für kleine Trägerraketen in Norddeutschland.

„Die Luft- und Raumfahrt ist einer der großen Technologiemotoren in Deutschland und von enormer strategischer Bedeutung“, so Janina Marahrens-Hashagen, Vorsitzende der IHK Nord. „Ein deutscher Startplatz für Satelliten würde eine Partizipation an diesem Zukunftsmarkt unmittelbar ermöglichen und den Standort Norddeutschland mit einem Innovations- und Wachstumsschub aktiv unterstützen“.

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Aktuell laufen Diskussionen über die Errichtung einer Offshore-Startplattform für kleine Trägerraketen beispielsweise in der Nordsee. Eine mobile Startplattform in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nordsee ist laut einer Studie des BDI für den Start von kleinen Trägerraketen in polare und sonnensynchrone Orbits gut geeignet.

Zudem liegt eine Machbarkeitsstudie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt vor, welche verschiedene Flughäfen in Norddeutschland für eine Aufnahme von Raketenstarts im Airlaunch-Verfahren als geeeignet einschätzt. Janina Marahrens-Hashagen dazu: „Die norddeutschen Länder sollten diese Chance nutzen und sich aktiv und zeitnah für eine deutsche Offshore-Startplattform in der Nordsee und einen norddeutschen Weltraumflughafen einsetzen. Beide norddeutschen Initiativen ergänzen sich, sind technisch machbar und strategisch wie wirtschaftlich sinnvoll.“ Der IHK Nord hat ein Forderungspapier zu den Möglichkeiten erstellt, die sich durch die erfolgreiche Inbetriebnahme von Satelliten-Startsystemen für den Wirtschaftsstandort Norddeutschland bieten.

 

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