Mieter erleidet Rauchgasvergiftung

Feuermelder mal wieder als Lebensretter: Berufsfeuerwehr Hildesheim holt Bewohner aus der brennenden Wohnung

Donnerstag 1. April 2021 - Hildesheim (wbn). Wohnhausbrand mit einer verletzten Person gestern Abend in Hildesheim.

Aus den Fenstern im Obergeschoss quoll Rauch als die Berufsfeuerwehr in der Leibnitzstraße in Hildesheim eintraf. Der Angriffstrupp unter Atemschutz fand den Mieter noch in der brennenden und verrauchten Wohnung und konnte den Mann, der eine Rauchgasvergiftung erlitten hat, zügig dem Rettungsdienst übergeben.

 

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Inzwischen wurde der Wohnungsbrand gelöscht und mit einer Überdruckbelüftung der Rauch aus der Wohnung gedrückt. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr von der Ortsfeuerwehr Neuhof. Der Alarm war von einem Feuermelder gestern gegen 22.20 Uhr ausgelöst worden, der damit Menschenleben gerettet hat.

Nachfolgend der Einsatzbericht der Berufsfeuerwehr Hildesheim von gestern Abend: „Der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Neuhof wurden gegen 22:20 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in die Leibnitzstraße gerufen. Bei Eintreffen der Feuerwehr quoll schon der Rauch aus den Fenstern im 1. Obergeschoss. Sofort wurde der Angriffstrupp unter Atemschutz und einem C-Rohr in die Wohnung zur Menschenrettung und Brandbekämpfung geschickt.

In der Wohnung wurde der Mieter vorgefunden und musste mit einer Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden. Das Feuer wurde schnell gelöscht und die Wohnung mittels Überdruckbelüftung rauchfrei gemacht.

Die restlichen Wohnungen im Gebäude wurden vom Brand nicht beeinträchtigt, so dass die Bewohner sofort nach dem Einsatz wieder zurückkonnten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.“