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Polizei Hildesheim warnt vor Love-Scamming

Vermeintliche Internet-Liebe entpuppt sich als Betrugsmasche

Dienstag 22. Juni 2021 - Hildesheim (wbn).  Die Polizei warnt aus gegebenem Anlass eindringlich vor sogenannten Dating-Partnern im Internet, die zwar romantische Liebe vorspielen aber ziemlich schnell um Geld bitten. Einer 41 Jahre alten Frau ist es vor kurzem so ergangen. Sie wurde regelrecht abgezockt und hat das Geld nicht wieder gesehen.

Bereits in den 60er Jahren sangen die Beatles von „Sergeant Pepper’s Lonely Hearts‘ Club Band“, dem Club der einsamen Herzen.

 

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Einsame Menschen sind empfänglich für Aufmerksamkeit, vielleicht sogar Liebe. Aber die haben sie früher in der wirklichen Welt in solchen Clubs gesucht. Im Internet unterwegs, weiß die Partnerin nicht wirklich wen sie in dieser virtuellen Welt tatsächlich vor sich hat. Das Bild ist meist ein '"fake" - eine Täuschung, die nicht die wirkliche Person wiedergibt. Die Adresse ist falsch und die Biographie erfunden. Und dazu ist nicht unbedingt die warnende Stimme einer Freundin zur Stelle, wenn der „Rosenkavalier“ plötzlich um Geld bittet und für immer verschwindet.

Betrüger dieser Art sitzen meist unerreichbar im Ausland. Es sind "einfühlsame" Kriminelle. Das Phänomen hat einen Namen: „Love-Scamming“ – das englische Scam steht für Betrug.

Nachfolgend die entsprechende Pressemitteilung der Polizeiinspektion Hildesheim:

„Am Ende der letzten Woche wurde bei der Polizei Hildesheim ein Fall von sogenanntem Romance- bzw. Love-Scamming bekannt, bei dem eine 41-jährige Frau um einen mittleren vierstelligen Geldbetrag betrogen wurde.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge wurde die Hildesheimerin einige Wochen zuvor von einem Mann auf einer Dating-Plattform angeschrieben. Daraufhin erfolgte ein ausführlicher Kontakt über das Internet. Der Unbekannte äußerte dabei recht schnell, dass er Heiratsabsichten hege. Kurz darauf gestand er der 41-jährigen seine angebliche Liebe.

Dem Vorschlag der Frau, sich persönlich zu treffen, stand der Mann aufgeschlossen gegenüber. Ein solches Treffen gab es jedoch nicht. Stattdessen gab der Mann an, Probleme mit seiner Bank zu haben und bat die Frau, ihm mit einem mittleren vierstelligen Betrag auszuhelfen. Nachdem die 41-jährige das Geld überwiesen hatte, forderte der Mann eine weitere, diesmal fünfstellige Summe. Auf diese Forderung ging die Frau jedoch nicht mehr ein. Sie wurde mehr und mehr misstrauisch und entschied sich, den Fall der Polizei zu melden. Ihr wurde geraten, den Kontakt umgehend abzubrechen und insbesondere keine weiteren Geldüberweisungen mehr vorzunehmen.

Im vorliegenden Fall handelt es sich um einen typischen Fall des Romance- oder Love-Scammings, einer modernen Form des Heiratsschwindelns. Die Polizei Hildesheim weist darauf hin, größte Vorsicht walten zu lassen, sobald Internetbekanntschaften Geldforderungen äußern. Unter dem Link https://bit.ly/3xHuPOo sind weitere Informationen und Tipps zu dem Thema abrufbar.“

 

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