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So clever verteilen die Piraten den Schatz der Wählerstimmen

Drei Mann, ein Wort - Torben Friedrich ermöglicht Constantin Grosch den Einzug in den Kreistag Hameln-Pyrmont

Hameln/Diedersen (wbn). „Drei Mann, ein Wort – unsere Piraten im Parlament“ – so lautet das Motto der Piratenpartei an der Weser. Möglicherweise sind sie auch von den „Drei Musketieren“ inspiriert worden, die sich gegenwärtig in den Kinos gegen einige fiese Engländer duellieren. In 3 D. Noblesse oblige.

Eine noble Geste zeigt Ostkreis-Pirat Torben Friedrich, der mit seinen spektakulären 16,9 Prozent als Kandidat in Diedersen bei überdurchschnittlicher Wahlbeteiligung auch landesweit unter den Piraten hat aufmerken lassen. Mit seinem super Ergebnis stand ihm auch das einzige Kreistagsmandat der Piraten in Hameln-Pyrmont zu.

Grosch erzielte das zweitbeste Erghebnis

Doch das hat er an den Kreisvorsitzenden Constantin Grosch abgetreten um sich selbst auf die Coppenbrügger Gemeinderatsarbeit zu konzentrieren. Den Grundgedanken, die Interessen der Piratenpartei über den eigenen Parlamentsanspruch zu stellen, ließ Friedrich schon in einem Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de in dieser Woche erkennen.

Sichtlich amüsiert vernahm er allerlei Spekulationen außerhalb der Piratenpartei und machte deutlich, dass der Achtungserfolg der Piratenschatz aller Piraten am Weserbogen gewesen sei. Jetzt bildet sich also eine Dreierformation heraus, die nicht sonderlich überrascht: Der clevere Piratenkapitän Grosch im Kreistag und Friedrich in Coppenbrügge sowie Sagawe Junior in den Gewässern von Hameln.

Es geht ihnen um Glaubwürdigkeit

Den drei Piraten geht es um Glaubwürdigkeit  - und die ebenso sinnvolle wie gerechte Verteilung von Posten ist ein Indiz dafür. In den anderen Parteilagern könnte das durchaus auch als Vorbild gesehen werden, sofern da Lernbereitschaft besteht.

(Zu den Bildern: Grosch (oben) übernimmt das Kreistagsmandat von Friederich (darunter). Foto ganz unten: Sagawe / Fotos: Piratenpartei)

 

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Der Versuchung der Ämterhäufung können aber offenbar auch jene nicht widerstehen, die frischen Wind ins Parlament bringen wollten. So ist derzeit nicht zu hören, dass der Frische Wind dem Piratenbeispiel  folgen könnte, wo ebenfalls ein Doppelmandat (Kreistag/Stadtrat) besteht. Doch vielleicht ist da auch gerade Windstille.

Nachfolgend die heutige Presseerklärung der Piratenpartei Hameln-Pyrmont: „Die Kandidaten der Piratenpartei haben in den letzten Wochen und Monaten auf zahlreichen Infoständen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Hameln-Pyrmont geführt. Für alle, die uns an den Wochenenden in der Innenstadt oder unseren wöchentlichen Stammtischen in der Sumpfblume nicht besuchen konnten, möchten wir unsere zukünftigen Parlamentsvertreter kurz vorstellen: In den Rat der Stadt Hameln zieht der stellvertretende Vorsitzende Jörgen Sagawe (20) ein. Der gebürtige Hamelner hat in seinem Wahlbereich 3,28% der Stimmen erzielt. Zukünftig wird er im Stadtrat die Positionen der Piraten vertreten, die im Stadtgebiet auf insgesamt 3,12% der Stimmen kamen. Das Kreistagsmandat übernimmt der amtierende Kreisverbandsvorsitzende Constantin Grosch (19). Er koordinierte den Wahlkampf bis zum entscheidenden Wahltag und stand für die Piraten in den vergangenen Wochen in verschiedenen Podiumsdiskussionen Rede und Antwort.

Er erzielte mit fast 600 Stimmen zwar nur das zweitbeste Ergebnis im Landkreis hinter Torben Friedrich (24), dieser gibt jedoch das Kreistagsmandat ab und nimmt das Mandat im Gemeinderat Coppenbrügge wahr, um sich voll und ganz auf seine Wähler in der Region Coppenbrügge / Salzhemmendorf zu konzentrieren. “Ich werde mich zu Hundert Prozent für die Bürgerinnen und Bürger meiner Region einsetzen,” so Friedrich, der in seinem Heimatort Diedersen das beeindruckende Wahlergebnis von 16,9% bei einer überdurchschnittlichen Wahlbeteiligung von 65% für die Piratenpartei eingefahren hat. “Dies ist mir aber nur möglich, wenn ich zwischen Kreistag und Gemeinderat nicht in einen Interessenskonflikt gerate.

Daher wollen wir die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen. Unsere Sitzungen in der Piratenpartei sind außerdem offen für alle Bürger, so dass meine Wählerinnen und Wähler jederzeit meinen Einsatz für Salzhemmendorf und Coppenbrügge mitverfolgen und mich stets korrigieren können.” Unterstützt wird Friedrich dabei von den Vorsitzenden und zukünftigen Mandatsträgern Grosch und Sagawe: “Die Piratenpartei ist angetreten, um durch Transparenz und Bürgerbeteiligung den Menschen im Landkreis wieder die Entscheidungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten zurückzugeben, die ihnen zustehen. Daher sind wir der Auffassung, dass Mandatsträger wesentlich enger mit den Bürgern zusammenarbeiten und ihre Entscheidungsprozesse offenlegen müssen,” so Jörgen Sagawe.

Constantin Grosch fügt hinzu: “Durch ein umfassendes Antragsrecht für jeden Bürger und die Öffnung nach außen, wie es die Piraten vorleben, kann Politik wieder dort stattfinden, wo sie hingehört: Bei den Menschen, die wir im Parlament zu vertreten haben.” Alle drei werden am Sonntag ab 10:00 Uhr auf Radio Aktiv im Interview zu hören sein und erläutern, wie sie den neuen Politikstil der Piratenpartei umsetzen wollen.“

 

 



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