Wieder richtet sich der Blick nach Osnabrück

Pöttering als Wulff-Nachfolger im Gespräch - Politisches Schwergewicht auf der europäischen Bühne

Bad Iburg/Osnabrück (wbn). Kommt der nächste Bundespräsident wieder aus der Ecke von Osnabrück - so wie sein Vorgägner Christian Wulff, der kürzeste Bundespräsident aller Zeiten? Der Niedersachse Gert Pöttering soll nach NDR-Informationen ernsthaft als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten im Gespräch sein. Vor allem auf der europäischen Bühne ist der CDU-Politiker ein Schwergewicht.

Der frühere Präsident des Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering aus Niedersachsen, wird an diesem Wochenende bereits als Kandidat für das Bundespräsidentenamt gehandelt. Er gehöre neben Bischof Huber und Bundestagspräsident Lammert zum engsten Kreis der Favoriten, berichtet der Radiosender NDR 1 Niedersachsen.

 

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Pöttering, der im niedersächsischen Bad Iburg bei Osnabrück lebt, ist derzeit Chef der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der vierte Kandidat auf der Koalitionsliste, Andreas Voßkuhle (48), der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, hat bereits abgesagt.