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Nach dem Tag der Arbeit die neuesten Arbeitsmarktdaten:

Die erfreuliche Entwicklung im Weserbergland hält an - Frühjahr belebt Arbeitsmarkt weiter

Hameln (wbn). Die Arbeitsmarkt-Entwicklung im Weserbergland in Stichworten: Frühjahrsbelebung führt zum weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit. Verschiedene Personengruppen profitieren sehr unterschiedlich. 1.545 junge Menschen suchen noch eine Ausbildungsstelle. Arbeitslosenzahl: 16.259.Veränderung gegenüber Vormonat: -411 bzw. -2,5%. Veränderung gegenüber Vorjahresmonat: -556 bzw. -3,3%. Arbeitslosenquote (Vorjahreswert): 8,1% (8,4%)

Das Frühjahr belebt weiterhin den Arbeitsmarkt im Weserbergland. Nach Ostern wurden die letzten Wiedereinstellungen in Saisonbetrieben vorgenommen. Die Arbeitslosenzahl sank um 411 auf 16.259 (-2,5%). Wie bereits im vergangenen Monat profitierten Männer deutlich mehr von der Frühjahrsbelebung: Sank die Arbeitslosigkeit bei den Männern deutlich um 422 auf 8.721 (-4,6%), stieg die der Frauen sogar leicht um 11 auf 7.538 an (+0,1%).


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Den Rückgang der Arbeitslosigkeit verbuchten dabei überwiegend männliche Arbeitslose aus dem Bereich der Arbeitslosenversicherung: Mit 2.537 Männern waren bei den Arbeitsagenturen 353 weniger arbeitslos gemeldet als im März (-12,2%). Im Bereich der Grundsicherung (Hartz IV) ging die Anzahl der männlichen Arbeitslosen um 69 auf 6.184 zurück (-1,1%). Die Arbeitslosenquote für den gesamten Agenturbezirk sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent.

Im Vergleich zu April 2011 sind 556 weniger Menschen bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern arbeitslos gemeldet (- 3,3%). Die Höhe der Arbeitslosigkeit bleibt damit deutlich unter dem Vorjahresniveau. 948 offene Stellen wurden im April zur Besetzung gemeldet, 152 weniger als im Vormonat (-13,8%). Seit Jahresbeginn wurden 3.674 offene Stellen gemeldet, insgesamt 214 weniger als im Vorjahreszeitraum (-5,5%). Eine Ursache hierfür ist, dass der erhöhte Personalbedarf der Wirtschaft nach dem Konjunktureinbruch zwischenzeitlich gedeckt ist und der Höhepunkt der Nachfrage überschritten zu sein scheint.

Die Nachfrage bewegt sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. „Dass von den Saisonschwankungen die marktnäheren Kunden der Arbeitsagenturen profitieren, ist normal. Bei einer anhaltenden Belebung des Arbeitsmarktes müssen aber auch die bei den Jobcentern arbeitslos gemeldeten Menschen verstärkt daran teilhaben“, kommentiert Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Hameln die aktuellen Zahlen. “Wenn Arbeitskräfte gebraucht werden, müssen bei der Auswahl mehr die Potentiale der Bewerber und weniger die Formalqualifikationen im Vordergrund stehen.“

Ungleichgewicht zwischen Ausbildungssuchenden und offenen Stellen: Von Oktober 2011 bis April 2012 wurden den Arbeitsagenturen und Jobcentern bisher 1.999 Ausbildungsstellen gemeldet, 34 weniger als im vergangenen Jahr (-1,7%). Die Zahl der Jugendlichen, die sich auf der Suche nach einer Lehrstelle bei der Berufsberatung als Bewerberinnen und Bewerber gemeldet haben, hat sich trotz rückläufiger Schülerabgangszahlen gegenüber dem Vorjahr um 342 auf 2.851 erhöht (+13,6%). Einige sind Bewerber, die sich wegen fehlender Ausbildungschancen in den vergangenen Jahren in berufsvorbereitenden Maßnahmen oder weiterführenden Schulen weiter entwickelt haben.Unter den Bewerbern sind auch Schulabgänger aus dem doppelten Abiturjahrgang 2011, die das vergangene Jahr zunächst überbrückt haben.

Im April waren noch 1.151 Lehrstellen unbesetzt, dem standen 1.545 Jugendliche gegenüber, die noch eine Ausbildungsstelle suchten.

Unterbeschäftigung: Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Angaben zur Unterbeschäftigung. Dazu zählen zusätzlich zu den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, die aber z.B. im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden. Im April waren nach vorläufigen Angaben im Landkreis Hameln-Pyrmont 8.061 Menschen und im Landkreis Holzminden 3.906 Menschen unterbeschäftigt.

 

 



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