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Kommunen ergreifen Initiative

Entwarnung hinsichtlich Ausbau der Eisenbahnstrecke Löhne-Elze - Alarm wegen drohenden Wegfall der Flughafenverbindung

Hameln/Hannover (wbn). Die Kommunen der Region ergreifen die Initiative - gemeinsamer Einsatz  gegen Benachteiligungen des Weserberglandes bei Bahnverbindungen.

Am gestrigen Montag fand auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten Ulrich Watermann ein Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen im Landkreis Hameln-Pyrmont, der Stadt Lügde und den heimischen Landtagsabgeordneten mit der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) in Hannover statt.



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Gegenstand des Gesprächs waren die seit einigen Wochen in den Medien diskutierten Pläne einer Neuordnung der Schienenverbindungen nach und über Hannover um den Eisenbahnknotenpunkt Hannover mittel- und langfristig zu entlasten. Konsequenzen, die in diesem Zusammenhang für die Kommunen den Landkreis Hameln-Pyrmont aber auch für die Stadt Lügde entstehen könnten standen dabei im Mittelpunkt des Interesses.

Watermann betonte im Anschluss an das Treffen den ausgesprochen guten, äußerst informativen und konstruktiven Charakter, den das Gespräch gehabt habe. „Wir konnten mit der Landesnahverkehrsgesellschaft vereinbaren, dass der Landkreis sowie die betroffenen Kommunen umfassend an allen Überlegungen beteiligt werden, sobald das entsprechende Gutachten vorliegt“, so der Kommunal- und Landespolitiker. Dieses werde jedoch frühestens im Laufe des kommenden Jahres erwartet.

Entwarnung konnte seitens der LNVG in Bezug auf einen möglichen Ausbau der Verbindung Löhne-Elze gegeben werden. Diese Strecke sei, anders als bisher in den Medien dargestellt, nicht Gegenstand des Gutachtens. „Für uns ist aber ganz entscheidend, dass wir auch weiterhin intensiv dafür Sorge tragen, dass der Ausbau der Strecke Haste-Minden und nicht der Planfall 33 im Bundesverkehrswegeplan Berücksichtigung findet“, erklärte Watermann weiter.

Ein Problem stellt aber der Fortbestand der direkten Flughafenanbindung über die S5 dar. Hier werde derzeit alternativ eine Direktverbindung zwischen Messe und Flughafen Langenhagen geprüft, deren Umsetzung für den Landkreis Hameln-Pyrmont den Verlust der direkten Flughafenanbindung bedeuten könnte. „Wir haben unseren Standpunkt gegenüber der Landesnahverkehrsgesellschaft deutlich gemacht. Wir fordern einen Fortbestand der Direktverbindung zwischen Landkreis und Flughafen Langenhagen. Wir werden uns hierfür weiterhin aktiv und intensiv einsetzen“, betonte der Innenexperte der SPD-Landtagsfraktion Watermann. „Für uns ist entscheidend, dass wir die Zeit gut nutzen und unsere Möglichkeiten abklären, Gespräche führen und auch im Landkreis Hameln-Pyrmont unsere Ziele im Nahverkehrsplan deutlich festlegen“, so Watermann weiter.

Neben den Bürgermeistern Andreas Grossmann (Emmerthal), Hartmut Büttner (Bad Münder), Hans-Ulrich Peschka (Coppenbrügge) und Heinz Reker (Lügde), der Bad Pyrmonter Bürgermeisterin Elke Christina Roeder und dem stellvertretenden Bürgermeister des Flecken Salzhemmendorf, Karl-Heinz Grießner, nahmen an dem Gespräch auch Achim Küllig (Ratsvorsitzender Flecken Coppenbrügge), Dieter Diekmeier (SPD-Fraktionsvorsitzender Stadtrat Lügde), Hermann Aden (Stadtbaurat Hameln) sowie die Oberbürgermeisterkandidaten für Hameln, Ralf Wilde und Claudio Griese teil. Die Riege der hiesigen Landtagsabgeordneten wurde von Petra Joumaah und Otto Deppmeyer (beide CDU) sowie Ulrich Watermann (SPD) vertreten.

Alle Gesprächsteilnehmer zeigten sich mit den Ergebnissen des Gesprächs äußerst zufrieden. „Ich freue mich sehr, dass wir mit einem breiten Bündnis über Stadt-, Gemeinde-, Landes- und Parteigrenzen hinweg geschlossen für die Interessen unserer Region eintreten,“  erklärte Watermann abschließend.

 

 

 

 

 

 

 



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