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Unfallverursacher wollte den Spieß umdrehen – Polizei kommt ihm auf die Schliche

Dienstag 2. Dezember 2014 - Hessisch Oldendorf (wbn). Ermittlern der Polizei Hessisch Oldendorf ist es mit Hilfe von Zeugenaussagen gelungen, eine Verkehrsunfallflucht in Fischbeck aufzuklären.

Ein 18-Jähriger aus Hessisch Oldendorf hatte mit seinem Toyota einen geparkten VW Touran beschädigt und sich dann unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Besonders dreist: Um offenbar über den von ihm verursachten Unfall hinwegzutäuschen, zeigte der Mann bei der Polizei an, dass sein eigener Wagen als geparktes Fahrzeug beschädigt worden war.

 

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Nach Zeugenaussagen und Hinweisen aus der Bevölkerung stellte sich diese Darstellung des Sachverhalts später allerdings als erfunden heraus.

Inzwischen ist der junge Mann geständig, heißt es im Polizeibericht. Neben unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle wird er sich nun jedoch zusätzlich wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten müssen. Gut möglich, dass deshalb führerscheinrechtliche Maßnahmen auf ihn zukommen.

 

Nachfolgend der Polizeibericht aus Hameln:

„Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung nach einer Presseveröffentlichung ist es den Ermittlern gelungen, den Verursacher zu ermitteln und die Verkehrsunfallflucht aufzuklären.

Im Zeitraum von Dienstag, 25.11.2014, und Mittwoch, 26.11.2014, wurde in Fischbeck in der Weibecker Straße vor dem dortigen Kindergarten ein geparkter VW Touran beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 1500 Euro geschätzt. Der Verursacher gab sich nicht als solcher zu erkennen, sondern entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle (wir berichteten).

Die Ermittler der Polizeistation Hess. Oldendorf baten die Bevölkerung über einen Zeugenaufruf um Mithilfe. Bei den Beamten gingen daraufhin Hinweise ein, die letztendlich auf die Spur des Verursachers führten. Es handelt sich um einen 18-jährigen Toyota-Fahrer aus Hess. Oldendorf, der bei einem Rangier- und Wendemanöver gegen den geparkten VW stieß und anschließend von der Unfallstelle flüchtete.

Inzwischen wurde auch bekannt, dass der 18-Jährige vor seiner Ermittlung bei der Polizei Hameln eine Unfallflucht angezeigt hatte, bei der angeblich sein Toyota als geparktes  Fahrzeug beschädigt wurde. Dieser Vorfall stellte sich nun als erfunden heraus und sollte über den von ihm verursachten Unfall hinwegtäuschen. Der junge Mann zeigte sich geständig und räumte inzwischen den Sachverhalt ein. Neben dem Straftatbestand des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle muss sich der junge Autofahrer nun auch wegen des Vortäuschens einer Straftat verantworten. Führerscheinrechtliche Maßnahmen könnten eine zusätzliche Folge seines Fehlverhaltens sein.“

 

 



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