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Mit 47 Betten in den Krankenhausplan aufgenommen

Ameos Klinikum baut den Standort Hameln  zielstrebig aus - Nerven schonende Wege, bessere Therapie-Aussichten

Hameln (wbn). Gut für die Nerven, gut für Hameln. Das Ameos Klinikum Hameln ist mit 47 Betten in den Krankenhausplan des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Der entsprechende Bescheid des Sozialministeriums in Hannover sieht 32 vollstationäre Betten und 15 tagesklinische Plätze vor.

Michael Dieckmann, Vorstandsmitglied Ameos Gruppe Zürich: „In Zukunft werden am Standort Wilhelmstraße im ehemaligen Kreiskrankenhaus Hameln zwei allgemeinpsychiatrische Stationen mit jeweils 16 Betten und eine Tagesklinik mit 15 Plätzen vorgehalten.“  Ameos, der bundesweit bekannte Spezialist für Psychiatrie und Psychotherapie mit einem großen Klinikum in Hildesheim, ist in der Wilhelmstraße Mieter beim Sana Klinikum in Hameln. Die Zusammenarbeit lag für beide auf der Hand. Man kennt und schätzt sich von anderen Projekten. Professor Dr. med. Detlef E. Dietrich, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Ameos-Klinikum Hildesheim und Dr. Dieter Feldel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie im Ameos Klinikum Hameln,  sind angetan von der zentralen Lage in der Rattenfängerstadt.

(Zum Bild: Michael Dieckmann (Zweiter von links), Vorstandsmitglied Ameos Gruppe Zürich, mit Kollegen in Hameln. Foto: wbn)

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Nicht weit vom Bahnhof, nah am pulsierenden Leben der Weserbergland-Metropole. Genau dies ist auch aus Sicht von Dr. Alexander Pain, dem Leitenden Oberarzt der Psychiatrischen Tagesklinik und Institutsambulanz, zur Einbindung der Patienten in die Gemeinschaft erwünscht. Michael Dieckmann räumt ein, dass es sicherlich kostengünstiger gewesen wäre alles in Hildesheim zu konzentrieren. Doch man wolle bewusst „in die Fläche gehen“.  Patienten-Anreisen über eine Distanz von mehr als 60 Kilometern sollten künftig ausgeschlossen werden. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine wohnortnahe Behandlung viele Vorteile für den Patienten bringt“, begründet Professor Dietrich die verstärkte Präsenz in Hameln.

Mit dem Wegfall der Anfahrtswege gelingt auch die therapeutische Einbeziehung des sozialen Umfeldes und der Angehörigen wesentlich besser. Deshalb sind die Hoffnungen groß, dass möglichst zeitnah die Bewilligung von 14 tagesklinischen Plätzen im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Psychotherapie erfolgt, die dem Krankenhausplanungsausschuss Niedersachsens vorliegt.

Die Abrundung für ein schlüssiges Konzept

Es wäre die logische Abrundung eines in sich schlüssigen Konzeptes, das Hameln als „Gesundheitsstandort“ des Weserberglandes in das Blickfeld der Öffentlichkeit rückt. Ameos gehe davon aus, dass der Antrag auf Genehmigung der Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie noch in diesem Jahr entschieden wird, gab man sich heute in der Pressekonferenz zuversichtlich. Seit gut vier Jahren liegt der Antrag vor und dümpelt aus nicht nachvollziehbaren Gründen vor sich hin, was normale Antragsteller schonmal depressiv machen könnte.

Ameos selbst dreht als Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum ein großes Rad und zeigt sich dementsprechend selbstbewusst: In den Krankenhäusern, Pflege- und Eingliederungseinrichtungen stehen aktuell in 43 Einrichtungen an 24 Standorten mehr als 5.200 Betten und Behandlungsplätze zur Verfügung. Damit beschäftigt der Gesundheitsdienstleister 6.400 Mitarbeiter. Marcus Kempka vom Sana-Klinikum Hameln investiert fünf Millionen Euro in die Umbauarbeiten am Standort Wilhelmstraße.

Fünf Ebenen werden modernisiert und auch sonst ist im Hintergrund eine Menge los. Zahlreiche kleinere Praxen und Spezialisten haben die Wilhelmstraße als Standortvorteil erkannt und haben das Interesse signalisiert sich einmieten zu wollen. Kempka ist in intensiven Verhandlungen.  Die 10.000 Quadratmeter vermietbare Fläche dürften so gesehen schnell erschöpft sein. Und in der obersten Etage, gewissermaßen als Sa(h)na-Häubchen könnte sich der Sana-Mann Informations- und Konferenzräume vorstellen. Sana hat der Rattenfängerstadt und dem Landkreis neue Impulse gegeben. Und Landrat Rüdiger Butte dürfte es mit Zufriedenheit sehen. Er hatte sich damals für die Sana-Leute stark gemacht.

 

 



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