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Kommissar Zufall erleichtert Beamten die Arbeit
Zwei Fälle, ein Täter: Bundespolizei stellt Farbschmierer und Schwarzfahrer (50) aus Bad Oeynhausen

Dienstag 14. Juli 2015 - Bielefeld/Bad Oeynhausen (wbn). Erst herumgeschmiert, dann schwarz gefahren – doch der 50 Jahre alte Mann aus Bad Oeynhausen hatte die Rechnung offenbar ohne die aufmerksamen Bahn-Mitarbeiter gemacht.

Zunächst hatte der Lokführer eines InterCity-Zuges den Mann beobachtet, wie er mit einem Stift ein Bahnsteig-Wartehäuschen in Bad Oeynhausen beschmierte und anschließend in einen RegionalExpress Richtung Bielefeld einstieg. Wenig später rief der Zugbegleiter eben dieses Regionalzugs die Polizei zum Zielbahnhof, weil ein Fahrgast ohne Fahrschein gefahren war.

 

 

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Dort, in Bielefeld, nahmen die Beamten der Bundespolizei den Schwarzfahrer in Empfang und stellten zugleich fest, dass die Personenbeschreibung mit der des Farbschmierers übereinstimmt.

Jetzt läuft gegen den 50-Jährigen, dem bei der Durchsuchung auch noch ein Edding-Stift aus der Tasche guckte, ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Erschleichen von Leistungen.

Er soll „konkrete, sexuelle Angebote“ auf die Wand des Wartehäuschens gekritzelt haben, heißt es.

 

Nachfolgend der Polizeibericht aus Münster:

„Am Montagvormittag (13.07.2015) gegen 10:40 Uhr meldete der Fahrdienstleiter des Stellwerks Bad Oeynhausen der Bundespolizei in Bielefeld, dass der Lokführer eines Intercity im Bahnhof Bad Oeynhausen soeben eine ältere, männliche Person beobachtet habe, die mit einem Stift das Wartehäuschen auf Gleis 2 beschmierte. Im Anschluss sei der Mann in den Regionalexpress in Richtung Bielefeld eingestiegen.

Nach Ankunft des Zuges im Bahnhof Bielefeld übergab der Zugbegleiter des Regionalexpress aus Bad Oeynhausen kommend den bereits auf dem Bahnsteig wartenden Bundespolizisten einen Reisenden, der den Zug ohne Fahrausweis benutzt hatte. Aufgrund der konkreten Personenbeschreibung des Lokführers erkannten die eingesetzten Polizisten in dem "Schwarzfahrer" auch den Mann, der zuvor im Bahnhof Bad Oeynhausen die Schmierereien begangen hatte. Auf Vorhalt bestritt der 50-Jährige jedoch, etwas mit den ihm vorgehaltenen Taten zu tun zu haben. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Bundespolizisten einen "Edding-Stift". Mit solch einem Stift waren auch die Schmierereien an dem Wartehäuschen angebracht. Hierbei handelte es sich um konkrete, sexuelle Angebote.

Die Bundespolizisten leiteten gegen den 50-Jährigen aus Bad Oeynhausen ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung sowie Erschleichen von Leistungen ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freiem Fuß belassen.“

 

 



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