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Das Weserbergland atmet auf - Deutscher Tischtennis-Bund stellt "keinen schuldhaften Verstoß" fest 

Es war eine "Peking-Ente": Ovtcharov steht nach seinem China-Turnier nicht länger unter Doping-Verdacht

Hameln/Frankfurt/Main (wbn).  Die Sportfreunde im Weserbergland atmen auf: „Das Präsidium des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) hat einstimmig beschlossen, das Verfahren wegen Dopings gegen Dimitrij Ovtcharov einzustellen. Die Suspendierung des für den russischen Verein Gazprom Orenburg aktiven Nationalspielers wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben.“ Mit dieser Nachricht von heute Mittag ist der Albtraum für den aus Tündern stammenden Tischtennis-Profi Dimitrij Ovtcharov beendet.

Gewissermaßen hat sich der Vorwurf, der beliebte internationale Tischtennis-Star aus dem Weserbergland habe sich für seine Turnierserie in China gedopt als "Peking-Ente" (als Fehlnachricht) herausgestellt. In einer offiziellen Verlautbarung des Deutschen Tischtennis-Bundes, die den Weserbergland-Nachrichten.de vorliegt heißt es: Nach eingehender Prüfung der Sachlage sowie der Befragung und Einschätzung von Experten wie Prof. Wilhelm Schänzer, Leiter des Biochemischen Instituts an der Sporthochschule Köln, sowie Dr. Detlef Thieme, Direktor des Instituts für Dopinganalytik und Sportbiochemie in Kreischa/Dresden, ist das DTTB-Präsidium zu dem Schluss gekommen, dass im Fall von Ovtcharov kein schuldhafter Verstoß im Sinne von Artikel 2.1 in Verbindung mit Artikel 12.1 sowie Artikel 10 der Anti-Doping-Ordnung vorliegt.

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In der Urinprobe Dimitrij Ovtcharovs im Rahmen einer Trainingskontrolle am Tag nach seiner Rückkehr (23. August) von einem Pro-Tour-Turnier in China wurde Clenbuterol mit einem Wert von 75 pg/ml* nachgewiesen. Dieser Wirkstoff ist Bestandteil der Verbotsliste 2010 und als S 1 "anabole Substanzen" klassifiziert. Damit wurde der Dopingtest als positiv seitens des Instituts für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln gewertet.

Bei vier weiteren Athleten des DTTB, die ebenfalls an den China Open teilgenommen hatten, wurden am 24. August, einen Tag nach der Ovtcharov-Kontrolle, ebenfalls unangekündigte Trainingskontrollen durchgeführt. Die Ergebnisse waren allesamt negativ.

Im Auftrag der NADA, mit Befürwortung des DTTB und zur Glaubwürdigkeitsüberprüfung des von Ovtcharov angeführten Kontaminierungverdachts wurden die genannten Proben nach Bekanntwerden des positiven Befundes bei Dimitrij Ovtcharov im Rahmen von Nachkontrollen mit einer deutlich empfindlicheren und in der Praxis normalerweise nicht angewandten Messmethode auf Clenbuterol überprüft. Die Nachprüfung im Nano-Bereich sollte Aufschluss darüber geben, ob das Phänomen Clenbuterol etwa auch bei anderen Startern der China Open in Spuren aufgefunden werden konnte, Bei dieser Analyse zeigten sich dann tatsächlich diese Spuren von Clenbuterol in einem normalerweise nicht mehr gemessenen, extrem niedrigen Konzentrationsbereich (2,5 pg/ml*, 5 pg/ml, 7,1 pg/ml und 10 pg/ml). Die vier Proben erfüllen nicht die diesbezüglichen Kriterien des sogenannten "Adverse Analytical Finding", fallen also wegen ihrer minimalen Befunde nicht in den Bereich eines Doping-Verdachts. Die NADA bestätigte dies in ihrem Schreiben an den DTTB vom 27. September.

Eine von Prof. Dr. Schänzer angeratene und vom Athleten gleichzeitig freiwillig angebotene Haarprobe Dimitrij Ovtcharovs ergab sodann nicht die geringsten Hinweise auf Clenbuterol oder seinen Missbrauch. Clenbuterol hätte im Haar nachgewiesen werden können, wenn es in hoher Dosierung oder längerfristig genutzt worden wäre.

Nach den Feststellungen sowohl von Herrn Prof. Schänzer als auch Dr. Thieme steht fest, dass Clenbuterol lediglich in einer ganz geringen Menge im Urin nachgewiesen und der Zeitraum für die Aufnahme von Clenbuterol in einem sehr engen Bereich zwischen maximal fünf bis sechs Tagen gelegen haben muss. Dies bedeutet, dass die Aufnahme des Wirkstoffs - wie bei den anderen vier Athleten auch - im zeitlichen Zusammenhang mit dem Wettkampf in China erfolgt sein muss. Prof. Wilhelm Schänzer hat zudem bestätigt, dass Clenbuterol, um eine Doping-Wirkung zu erzielen, mehrfach und über einen längeren Zeitraum eingenommen werden muss.“

 

 



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