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Fragen an Jörg Schulz (Radio-Schulz) und die Experten von der Feuerwehr

Wie kann man sich vor TV-Bränden schützen? Was tun, wenn's doch mal brennt?

Hameln/Nienburg/Schaumburg (wbn). Ein brennender Fernsehapparat hat gestern Abend die Feuerwehr in Hameln auf Trab gehalten, drei Personen erlitten Rauchvergiftungen in der brennenden Wohnung. In Rehburg geriet ebenfalls ein TV-Gerät in Brand. Doch hier verlief die Implosion eines Röhrengerätes weitaus tragischer – ein 74-Jähriger wurde mit seinen beiden Katzen ein Opfer des anschließenden Schwelbrandes und wurde von seinem Sohn heute Morgen tot aufgefunden, wie die Polizei Nienburg-Schaumburg meldet.

Wie kann man sich vor TV-Bränden schützen? Diese Frage stellten die Weserbergland-Nachrichten.de heute Nachmittag vor dem Hintergrund dieser beiden Meldungen dem Geschäftsführer Jörg Schulz von Radio Schulz in Afferde. Schulz: „Die modernen Geräte sind heute durchweg sicherer geworden. Es gibt keine Röhren mehr, die implodieren können.“ Dennoch gelte es einige Grundregeln zu beachten. Die Geräte sollten nur eingeschaltet sein, wenn Personen dabei sind. Wenn das Bild zeitweise ausfällt, sich „Blitze“ zeigen, sollte der TV-Apparat sofort ausgeschaltet werden um größere Reparaturschäden zu verhindern. Ausschalten, das heißt auch, konsequent den Stecker zu ziehen! Feuerwehr-Experten geben außerdem zu bedenken, dass „Deckchen und Blumentöpfe“ auf dem Fernseher nichts verloren haben.

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Das Gerät sollte außerdem genug Abstand zum nächsten Möbelstück haben. Auch sollten die TV-Apparate immer ganz ausgeschaltet werden und nicht im „Stand-by-Betrieb“ laufen. Das gilt erst recht während des Urlaubs oder bei Gewitter. Sowohl das Antennenkabel als auch das Netzkabel sollte dann herausgezogen werden. Wenn es dennoch einmal zu einem Fernsehbrand kommen sollte – TV-Experte Jörg Schulz: Im Großraum Hameln passiert das maximal einmal im Jahr – dann raten Feuerwehrleute dazu die Flammen mit der Decke oder einem Feuerlöscher zu ersticken. Auf keinen Fall sollte mit Wasser gelöscht werden.

Bleibt der erste Löschversuch erfolglos, Fenstern und Türen schließen, das Haus verlassen und die Feuerwehr über den Telefonnotruf 112 alarmieren!

Was ist eine Implosion?

(Auszug aus Wikipedia)

Eine Implosion ist der plötzliche Zusammenbruch eines Gefäßes aufgrund eines niedrigeren Innen- als Außendrucks. Sie steht damit im Gegensatz zur Explosion, die sich durch ein umgekehrtes Druckgefälle auszeichnet, wobei also der Innendruck den Außendruck übersteigt.

Eine Implosion kann beispielsweise bei der Zerstörung einer evakuierten Bildröhre eines Fernsehgerätes oder Computermonitors auftreten. Das gleiche gilt für Druckbehälter und Rohrleitungen, die nicht vakuumfest ausgeführt sind und deren Sicherheitsventil versagt. Ursache solcher Implosionen ist dabei der Verlust der Stabilität des Gefäßes, die den Druckunterschied tragen soll. Sie sind mit einem lauten Knall auf Grund des sich rapide ändernden Luftdrucks verbunden.

Zwar werden die Trümmerteile dabei ins Innere des zerstörten Gefäßes beschleunigt, werden aber durch Kollisionen nur teilweise abgebremst und fliegen in der Folge explosionsartig auseinander.

 

 



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