Höxter bekommt Zuwachs: Drei neue Beton-Figuren in der Stadt

Höxter bekommt drei neue Mitbewohner aus Beton. Eine Badenixe, ein Tourist mit Koffer und ein Herr auf einer Parkbank ergänzen die Freiluft-Ausstellung der Alltagsmenschen in der Innenstadt. Die Freude in der Stadt ist groß.
Neue Standorte, neue Charaktere
Die drei Figuren sind an markanten Punkten in Höxter platziert. Die Badenixe steht vor dem Hallenbad. Der Tourist mit seinem Koffer ist in der Grubestraße zu finden. Der Herr auf der Parkbank nimmt seinen Platz vor der Dechanei ein.
Jede Figur hat ihren eigenen Charakter. Wie alle Skulpturen der Ausstellung stammen sie vom Wittener Lechnerhof. Sie sind witterungsbeständig bemalt und fest im Boden verankert. Auf den ersten Blick wirken sie täuschend echt.
50 Skulpturen in der Innenstadt und an der Weser
Seit März 2024 stehen insgesamt rund 50 lebensgroße Lechner-Skulpturen in der Höxteraner Innenstadt. Sie verteilen sich auf die Fußgängerzone rund um Marktstraße, Stummrige Straße und Uferstraße. Weitere Figuren stehen entlang der Weserpromenade, zwischen den Durchgängen Schnakenstraße und Bachstraße.
Die Ausstellung lief ursprünglich bis Ende Oktober 2024. Sie zieht Besucher aus der Region an und belebt die Innenstadt.
Verbindung nach Wiedenbrück
Rund um die Ausstellung gab es auch einen ungewöhnlichen Figurentausch. Drei Grazien auf einem Floß sollten eigentlich in der Weser planschen. Stattdessen wurden sie im Wiedenbrücker Emssee zu Wasser gelassen. Der kurze Weg zwischen beiden Städten machte den Austausch möglich.
Vandalismus trübte das erste Jahr
Das erste Jahr der Ausstellung verlief nicht ohne Probleme. Unbekannte beschädigten mehrere Skulpturen. Einzelne Figuren mussten wegen der Schäden wiederholt aus dem Stadtbild entfernt werden. Das sorgte für Ärger bei Organisatoren und Stadtverwaltung.
Trotz dieser Rückschläge hielt die Stadt an der Ausstellung fest. Der Zuwachs um drei neue Figuren zeigt: Höxter setzt weiter auf das Konzept.
Fazit
Mit den drei neuen Skulpturen wächst die Ausstellung der Alltagsmenschen in Höxter weiter. Badenixe, Tourist und der ruhende Herr vor der Dechanei kommen zum Stadtbild hinzu. Nach den Vandalismus-Vorfällen des Vorjahres ist der Zuwachs auch ein Signal: Die Stadt steht hinter dem Kunstprojekt.



