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Holzminden: Feuerverbot gilt bis Ende September

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Der Landkreis Holzminden hat ein striktes Feuerverbot erlassen. Seit Freitag, dem 14. August 2026, gilt die entsprechende Allgemeinverfügung im gesamten Kreisgebiet. Auslöser ist die anhaltende Dürre, die Wald und Feld zur Brandgefahr macht.

Was genau verboten ist

Die Verfügung untersagt sämtliche offenen Feuer im Kreisgebiet, ausdrücklich auch Feuerschalen und Feuerkörbe. Die Regelung gilt vorerst bis zum 30. September 2026.

Grillen ist außerhalb des eigenen Grundstücks untersagt. Wer im eigenen Garten grillt, darf dies auf einem geschlossenen Gerät tun. Offene Grillstellen im Freien bleiben gesperrt. Auch das Rauchen im Freien sowie das Abbrennen von Pyrotechnik unterliegen strengen Einschränkungen.

Extreme Trockenheit als Auslöser

Die Kreisverwaltung begründet die Maßnahme mit der extremen Trockenheit der vergangenen Wochen. Böden und Vegetation sind stark ausgetrocknet, sodass kleinste Funken großflächige Wald- und Feldbrände auslösen können.

Mehr als 90 Prozent aller Waldbrände gehen auf menschliches Verhalten zurück. Feuerwehren und Behörden appellieren an die Bevölkerung, besondere Vorsicht walten zu lassen.

Was sagt der Nachbarkreis Höxter?

Die Allgemeinverfügung gilt nur im Landkreis Holzminden. Der benachbarte Kreis Höxter hat bislang keine vergleichbare Regelung erlassen. Wer in der Region unterwegs ist, sollte die jeweiligen Vorschriften des jeweiligen Landkreises beachten.

Verstöße können teuer werden

Allgemeinverfügungen sind rechtlich bindend. Wer gegen das Feuerverbot verstößt, riskiert ein Bußgeld. Bei fahrlässig verursachten Bränden drohen strafrechtliche Konsequenzen.

Fazit

Das Feuerverbot ist eine direkte Reaktion auf die aktuelle Gefahrenlage. Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, die Regelung zu befolgen und Wälder sowie Felder in dieser Trockenphase zu schonen.

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