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Mit 93 Prozent der Stimmen in Buchhagen als Kandidat befürwortet

Helge Limburg soll für die Grünen im Weserbergland in den Bundestag

Samstag 31. Oktober 2020 - Bodenwerder / Buchhagen (wbn). Der in Holzminden aufgewachsene stellvertretende  Fraktionsvorsitzende der Grünen im Niedersächsischen Landtag Helge Limburg ist von der Mitgliederversammlung im Wahlkreis Hameln-Holzminden-Uslar mit 93 Prozent der Stimmen zum grünen Bundestagskandidaten im Weserbergland gewählt worden.

„Erstmals seit langem haben wir damit die  Chance auf einen grünen Bundestagsabgeordneten aus dem Landkreis Holzminden, der die Region wie kein anderer kennt und als erfahrener Jurist und kompetenter Politiker ein geschätzter Landtagskollege ist“, zeigte sich der ebenfalls aus Holzminden stammende grüne Landtagsabgeordnete Christian Meyer erfreut von der Kandidatur des versierten Landespolitikers. Helge Limburg ist als Kleinkind mit seinen Eltern wegen einer Pfarrstelle in der Thomasgemeinde nach Holzminden gezogen, hat am Campe-Gymnasium Abitur gemacht und wurde in Holzminden 2001 Mitglied der Grünen und der Grünen Jugend

(Zum Bild: Soll für die Grünen das Weserbergland im Bundestag vertreten: Bundestagskandidat Helge Limburg. Foto: Grüne)

 

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Im Landkreis Holzminden machte der fussball- und tischtennisbegeisterte Sportler seinen Zivildienst in der Diakoniestation in Bevern und Stadtoldendorf in der Ambulanten Pflege.

Anschließend studierte Limburg mit Erfolg Jura in Bremen. Seit 2008 ist der Diplom-Jurist Limburg rechtspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, seit 2013 im Fraktionsvorstand als parlamentarischer Geschäftsführer.  Helge Limburg ist 38 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. „Für mich ist die Kandidatur im Wahlkreis auch ein Stück Rückkehr in meiner Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, in die Politik gegangen, habe hier viele Freunde und meine Eltern, daher kam für mich kein anderer Wahlkreis in Niedersachsen infrage und hier möchte ich mich für die Menschen in der Region stark machen.“

Helge Limburg setzte sich in seiner von viel Beifall unterbrochenen Bewerbungsrede in Buchhagen für mehr Klimaschutz, Demokratie und den Kampf gegen Rechts ein. Er dankte den Jugendlichen von Fridays for Future das Klima-Thema auf die Tagesordnung gebracht zu haben. „Es liegt nun an der Politik auch konkret zu handeln und das Klima zu retten!“, sagte der Familienvater Limburg.  Er wolle sich auch im Bundestag „für den Erhalt unserer schönen Landschaft im Weserbergland, für mehr Artenvielfalt und gegen die Versalzung der Weser und gegen eine Atommülldrehscheibe in Würgassen einsetzen.“

Außerdem sprach er das Thema soziale Gerechtigkeit, die Kinderarmut und die Folgen von Corona gerade auch für Familien, aber auch für ältere Menschen an. „Gerade die Kontaktverbote führen auch zu erheblichen sozialen Herausforderungen, wenn Großeltern ihre Enkel nicht sehen dürfen. Daher muss menschliche Begegnung mit Abstand und maximalem Schutz nötig sein. Und die Politik darf nicht die vielen Menschen vergessen, die von den Corona-Maßnahmen hart betroffen sind, seien es Gastronomen, der Einzelhandel, die Veranstaltungsbranche, Solo-Selbständige, Pflegekräfte oder Menschen, die ihre Arbeit verlieren. Wir brauchen hier einen besseren Rettungsschirm des Bundes.“

Helge Limburg bekam nach einer ausführlichen Vorstellung in Buchhagen und Fragerunde 30 von 32 Stimmen und ist damit für den Wahlkreis Weserbergland für die Grünen aufgestellt. Limburg werden als erfahrenem Landespolitiker gute Chancen auf einen aussichtsreichen Listenplatz der Grünen in Niedersachsen eingeräumt. Die Landesliste wird im Frühjahr 2021 aufgestellt. Im Gegensatz zu den Direktkandidaten von SPD und CDU stamme er aus dem Landkreis Holzminden. Christian Meyer: „Bei einem guten Grünen-Wahlergebnis könnte unsere Region daher erstmals seit den 90iger Jahren mit Charlotte Garbe aus Lauenförde wieder eine direkte grüne Stimme aus dem Landkreis Holzminden in Berlin haben.“

Die Grünen schenkten Helge Limburg zur Wahl einen Blumenstrauß und den Dokumentationsband "40 Jahre Schlacht um Grohnde" zu den Auseinandersetzungen um die Atomenergie im Weserbergland. Christian Meyer: "Wenn Ende 2021 das Atomkraftwerk Grohnde endlich abgeschaltet wird, wollen wir erstmals einen Grünen Bundestagsabgeordneten in Berlin haben".

 

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