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Stärken von Bund, Ländern und Kommunen an einem Tisch

Boris Pistorius: Die strikte Trennung von Zivil- und Katastrophenschutz ist überholt

Freitag 23. September 2022 - Bonn / Hannover (wbn). Gemeinsam mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser haben heute die Innenministerinnen und -minister sowie die Innensenatorin und -senatoren von Bund und Ländern das „Gemeinsame Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz“ (GeKoB) in Bonn besucht.

Das Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz hat zur Mitte dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen. Es sorgt bereits vor und wird auch während Krisensituationen eine engere und schnellere Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Bevölkerungsschutz sicherstellen.

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Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hatte sich im Vorfeld intensiv für die Einrichtung eines solchen Kompetenzzentrums eingesetzt und auf den Innenministerkonferenzen vorangebracht.
Minister Pistorius sagte nach dem Besuch in Bonn: „Die strikte Trennung von Zivil- und Katastrophenschutz ist überholt. Die aktuellen Krisen wirken sich unmittelbar länder- und ebenenübergreifend aus, das wird sich künftig noch verstärken. Darum brauchen wir eine enge Verzahnung und einen schnellen Austausch von Informationen zwischen allen Beteiligten auf allen Ebenen. Das GeKoB bringt die Stärken von Bund, Ländern und Kommunen im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes an einen Tisch und härtet den Bevölkerungsschutz in Anbetracht wachsender Gefahrenlagen. Mit dem GeKoB sind wir deshalb noch besser auf verschiedenste Arten teils sehr bedrohlicher Lagen eingestellt, die wir im vergangenen Jahr im Ahrtal oder zuletzt am Brocken im Harz oder im Berliner Grunewald bewältigen mussten. Diese ganzheitlichen Strukturen brauchen wir für das Krisenmanagement der künftig immer komplexeren Gefahrenlagen. Vor diesem Hintergrund war es uns wichtig, dass Niedersachsen so schnell wie möglich auch Personal an das GeKoB entsendet und wir waren das erste Bundesland, das eine Mitarbeiterin für das GeKoB bereitgestellt hat."

Auf Anforderung des Bundes oder eines Landes kann das GeKoB künftig in akuten Krisen und insbesondere bei länderübergreifenden Gefahren- und Schadenslagen bei der operativen Krisenbewältigung unterstützen. Das GeKoB ist beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn eingerichtet. Zunächst werden dort zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bund und Ländern zusammenarbeiten, die durch eine elfköpfige Geschäftsstelle des BBK unterstützt werden.

Das GeKoB wurde mit der Unterzeichnung einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern am 2. Juni 2022 im Rahmen der IMK in Würzburg gegründet.

 

 

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