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Holzmindens Bäder: Barrierefrei auf dem Prüfstand

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Holzminden. Rollstuhlfahrer, Sehbehinderte, Menschen mit eingeschränkter Mobilität: Für sie ist ein Schwimmbadbesuch oft mit Hindernissen verbunden. Eine Professorin hat das Hallenbad und das Freibad in Holzminden gemeinsam mit Betroffenen auf Barrierefreiheit geprüft. Das Ergebnis fällt gemischt aus.

Begehung mit Betroffenen

Die Professorin nahm Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen mit und testete die Anlagen direkt vor Ort. Bewertet wurden Wege, Umkleidebereiche, Zugänge zum Wasser und sanitäre Einrichtungen.

Das Freibad Holzminden liegt am Stahler Ufer, das Hallenbad ebenfalls in der Stadt. Beide Einrichtungen wurden auf Schwachstellen untersucht.

Was bereits verbessert wurde

Die Begehung ergab: Einige Bereiche entsprechen bereits den Anforderungen an Barrierefreiheit. Die Gruppe erkannte die bisherigen Bemühungen ausdrücklich an.

Wo der Schuh noch drückt

Trotzdem blieben Mängel nicht aus. Die Gruppe bemängelte konkrete Punkte in beiden Bädern, die bei der Begehung dokumentiert wurden. Betroffen sind Zugänglichkeit, Orientierung und Nutzbarkeit für Menschen mit verschiedenen Einschränkungen.

Barrierefreiheit ist kein einheitliches Konzept. Rollstuhlfahrer brauchen andere Voraussetzungen als sehbehinderte Besucher, und Menschen mit Hörbeeinträchtigungen haben wiederum spezifische Anforderungen.

Bundesförderung als mögliche Chance

Der Bund stellte bundesweit 250 Millionen Euro für Schwimmbäder bereit. Davon flossen 39 Millionen Euro nach Niedersachsen, wo 20 Städte und Kommunen Mittel für die Sanierung ihrer Bäder erhielten.

Ob Holzminden zu den geförderten Kommunen gehört, war zunächst nicht abschließend zu klären. Solche Förderprogramme könnten einen Rahmen bieten, um Barrierefreiheitsmaßnahmen umzusetzen.

Rechtlicher Rahmen

Schwimmbäder sollen als öffentliche Einrichtungen allen Bürgerinnen und Bürgern offenstehen. Der gesetzliche Rahmen verpflichtet Kommunen, auf Barrierefreiheit hinzuwirken.

In der Praxis stoßen viele ältere Bäder dabei an Grenzen. Umbauten kosten Geld, Planungen brauchen Zeit. Begehungen wie die in Holzminden zeigen konkrete Schwachstellen auf.

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Fazit

Die Begehung in Holzminden liefert eine nüchterne Bestandsaufnahme. Fortschritte sind vorhanden, die vollständige Barrierefreiheit ist noch nicht erreicht. Die dokumentierten Mängel geben der Stadt und dem Betreiber konkrete Hinweise, wo Investitionen sinnvoll wären.

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