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Strom und Gasversorger Stadtwerke Weserbergland


Strom und Gasversorger Stadtwerke Hameln


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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Der Gastkommentar
Die jüngste Ratingherabstufung: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe…


Von Klaus-Peter Wennemann

Die Ratingherabstufung von gleich neun Ländern, darunter Frankreich und Österreich, die ihr AAA und damit die Bestnote verlieren, ist ein Paukenschlag zu Beginn des Jahres. Reflexartig die Reaktionen der vereinigten Linken und leider auch einiger Politiker der Koalition: Schlimme Ratingagenturen! Am Besten verbieten. Sogar von einem Komplott gegen den Euro war die Rede.

Vergessen wurde dabei geflissentlich, dass auch die Bonität der USA vor einigen Wochen zurückgestuft wurde. Trotz aller verbalen Attacken, bleiben die Agenturen aber bei ihrer ausschließlich sachorientierten und transparenten Arbeitsweise und lassen sich, im Gegensatz zur deutschen Spitzenpolitikerin, nicht vom Wahlkampfgetöse des französischen Präsidenten einschüchtern. Das Urteil von Standard & Poor‘s über die Herabgestuften lautet: Lasst den Worten mehr Taten folgen und saniert die Haushalte konsequenter, schneller, aber vor allem glaubwürdiger und arbeitet  an einer Verbesserung eurer Wettbewerbsfähigkeit.

(Zum Bild: Der Gastautor dieses Beitrages ist Diplom-Ökonom und war Portfoliomanager bei der Capital Management International of Deutsche Bank, Frankfurt/New-York/Tokio für institutionelle Kunden, sowie in verschiedenen leitenden Funktionen im BHW. Im zurückliegenden Kommunalwahlkampf war er Landratskandidat der FDP. Foto: Wennemann)

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Das wbn-Leserfoto vom heutigen Tage
Akrobatische Arbeitseinlage in der Hamelner Fußgängerzone - wenn die Sicherheit auf der Kippe steht...


Hameln (wbn). Die Arbeiten in der Hamelner Fußgängerzone sind heute wieder machtvoll vorangegangen und haben durchaus skurrilen Unterhaltungswert. Manches kann offenbar gar nicht schnell genug gehen. Wie hier der Transport des schweren Containers, an dem sich die Maschine wie ein Terrier abarbeitet und gewichtsmäßig eindeutig überfordert ist.


Der zu leichte Schaufellader kippt mit dem Hinterteil immer wieder bedrohlich hoch. In einem Zeichentrickfilm würde so etwas mit Ächz- und Stöhngeräuschen unterlegt werden. Nur ist es in diesem Fall gar nicht so lustig, wie es hier vielleicht aussehen mag. So etwas würde normalerweise kein Sicherheitsbeauftragter mit ansehen wollen.

Zwei heldenhafte "Stuntmen" im Hamelner Arbeitseinsatz

Die beiden Arbeiter, die sich hier als Gegengewicht versuchen und auf den kleinen Schaufellader an ungeeigneter Stelle aufgesprungen sind und sich kaum halten können, sind hochgradig gefährdet. Eine Schüttelbewegung und ein Fehltritt reichen schon um unter die Räder zu kommen.

Abgesehen von dem Fußgängerstrom, der sich rundum ergießt und der stillen Tragödie kaum Beachtung schenkt. Irgendjemand scheint sich hier mit seinen technischen Möglichkeiten gewaltig verkalkuliert zu haben und zeitlich und technisch nicht in der Lage zu sein diesen Fehler zu korrigieren. Jedenfalls steht die Sache auf der Kippe. Ein Leser der Weserbergland-Nachrichten.de hat diese Gaga-Aktion in der Hamelner Fußgängerzone heute Mittag aufgenommen und der Redaktion zugemailt. Als stummen Beweis einer inkompetenten Vorgehensweise.

(Zu den Bildern: Akrobatischer Arbeitseinsatz in der Hamelner Fußgängerzone. wbn-Leserfoto: P.)

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Heftige Kritik im Radio Aktiv-Gespräch
Hermes (GdP) beklagt Sanierungsstau beim Polizeigebäude in Hameln: 400.000 Euro reichen gerade mal für die Fenster


Hameln/Hannover (wbn).  Als Tropfen auf dem heißen Stein stellt sich die Ankündigung aus dem Niedersächsischen Innenministerium dar, das Polizeigebäude in Hameln mit 400.000 Euro sanieren zu wollen.


Nach Angaben von Ralf Hermes, dem örtlichen Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sind die Arbeitsbedingungen in den Hamelner Polizeigebäuden weiterhin unzureichend. Das Innenministerium habe jetzt zwar 400.000 Euro für dringende Sanierungsmaßnahmen genehmigt, diese reichten aber längst nicht aus. Es fehle zum Beispiel eine moderne Heizungsanlage und außerdem sei für die Beamten nicht genügend Platz vorhanden, sagte Hermes bei Radio Aktiv.

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In mühevoller aber hirnloser Nachtarbeit:
Auf zwei Kilometer Länge die Leitpfosten ausgerissen - dann wurde auch noch "Boffzen" umgelegt


Boffzen/Holzminden (wbn). Wer kommt schon auf so eine abgedrehte Idee? Auf einer Länge von zwei Kilometern wurden zwischen Höxter und Boffzen sämtliche Straßen-Leitpfosten aus dem Erdreich gerissen.


Dann musste auch noch die Ortstafel von Boffzen dran glauben. Hier der Polizeibericht aus Holzminden: Eine Spur von Sachbeschädigungen haben noch  unbekannte Vandalen in der Nacht zum heutigen Sonntag entlang der  Kreisstraße 52 zwischen Höxter und Boffzen hinterlassen. Nahezu alle  Leitpfosten von Höxter bis Boffzen haben die Sachbeschädiger entlang  der etwa zwei Kilometer langen Strecke zwischen Höxter und Boffzen aus dem  Erdreich bzw. den Hülsen gerissen und weggeworfen. Damit nicht genug: Mit offensichtlich völlig überflüssiger Kraftanstrengung haben der  oder die Täter darüber hinaus die Ortstafel von Boffzen komplett aus  dem Erdreich gerissen und abgelegt.

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59-jährige Renaultfahrerin schwer verletzt
Mit dem Laguna plötzlich von der Straße abgekommen und gegen Baum geknallt


Delligsen (wbn). Die Renault-Fahrerin war nach einem Aufprall gegen einen Straßenbaum hoffnungslos in ihrem Fahrzeugwrack eingeklemmt und musste mit Hilfe der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Feuerewehr setzte schweres Gerät ein.


Warum die Laguna-Fahrerin plötzlich nach rechts abkam und gegen den Baum prallte, ist noch unklar. Sie wurde schwer verletzt. Es besteht aber keine Lebensgefahr, wie die Polizei aus Holzminden mitteilt. Hier der Polizeibericht vom heutigen Nachmittag: Mit schweren Verletzungen musste am gestrigen Samstagmittag eine 59-jährige Frau in das Krankenhaus nach Alfeld eingeliefert werden, nachdem sie mit ihrem PKW von der Fahrbahn  abgekommen und gegen einen Straßenbaum geprallt war. Sie wurde glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt. Gegen 13.30 Uhr war die Frau aus Grünenplan mit ihrem Renault Laguna auf der Landesstraße 589 aus Richtung Grünenplan kommend, in Richtung Delligsen unterwegs.
(Zum Bild: Mit schwerem Gerät musste die Feuerwehr die Renault-Fahrerin aus dem Autowrack holen. Foto: Polizei)

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Energieforum beschreibt die Energiewende im Weserbergland - Treptow: Umstellung auf Erneuerbare Energien bis 2030 denkbar
Die neue Revolution: Jeder Verbraucher wird auch anteiliger Erzeuger und trägt mit seiner Stromspeicherung zur Netzstabilität bei


Von Jan-Peter Muschner  und Werner Anders

Hameln (wbn).  Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus? Die Branche steht vor einer umwälzenden Neuorientierung.  Nicht nur, weil die Umstellung auf Erneuerbare Energien bis 2030 denkbar ist, wie die Einschätzung von Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow lautet.  Im Zukunftsmodell der Energieversorgung ist auch jeder Verbraucher anteiliger Erzeuger und trägt durch Stromspeicher zur Netzstabilität bei.


Auch die zweite Veranstaltung des Energieforums zum Thema „Stromspeicher im Versorgungsnetz“ mit dem Referenten Valentin Hollain von Eurosolar e.V. übertraf die Erwartungen der Initiatoren.  Die Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln, Susanne Treptow, richtete ihre Begrüßungsrede an etwa 100 Besucher im vollbesetzten Tagungszentrum ihres Hauses, darunter auch viele Repräsentanten aus der kommunalen Politik und Wirtschaft. Für sie scheint die Umstellung auf ausschließlich Erneuerbare Energien bis 2030 denkbar und innerhalb der nächsten 15 Jahre für wirtschaftlich notwendig, da die Abnahme  fossiler Brennstoffe stark voranschreite. Die Stadtwerke hätten hier ihre Verantwortung erkannt und bereits richtungsweisende strategische Entscheidungen getroffen. Das Energieforum sieht in der Resonanz der Veranstaltung einen Spiegel des Bedürfnisses vieler Menschen sich zu engagieren und zur Umsetzung der Energiewende beizutragen. Sei es, um die Klimakatastrophe abzuwenden, Ressourcen und Umwelt zu schonen oder auch, um Nutzen aus den Möglichkeiten moderner Technologie zu schöpfen.

(Zu den Bildern: Zahlreiche lokale Promis und ein fachkundiges Publikum beim Energieforum im Weserbergland. Fotos: Energieforum)

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Wann ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft in Hannover? Die juristische Sensation dieses Wochenendes:
Staatsrechtler Professor Dr. von Arnim: Wulff hat Grenze zur Strafbarkeit eindeutig überschritten

Von Ralph Lorenz

Hannover/Berlin/Speyer (wbn). Es ist die juristische Sensation dieses Wochenendes. Ein hochangesehener Staatsrechtler kommt zu dem Ergebnis, dass Wulff „die Grenze zur Strafbarkeit eindeutig überschritten“ habe. Muss jetzt die Staatsanwaltschaft Hannover gegen den früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten und jetzigen Bundespräsidenten Christian Wulff in strafrechtlicher Hinsicht ermitteln?

Das würde die Aufhebung der Immunität des Bundespräsidenten erfordern, den derzeit noch sein Amt schützt und der wohl auch deshalb im Schloß Bellevue ausharren will. Bisher hatte die Ermittlungsbehörde trotz zahlreicher Anzeigen aus der Bevölkerung den Schritt unterlassen weil von ihr kein hinreichend begründeter Anfangsverdacht gesehen wurde.

Staatsrechtler und Strafrechtsexperten bestätigen von Arnims Bewertung


Der angesehene Staatsrechtslehrer Professor Dr. Hans Herbert von Arnim aus Speyer kommt jetzt zu einer Bewertung, die diese Staatsanwaltschaft in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover nicht länger unberührt lassen kann.  In einem ausführlichen Gutachten zum Wulff-Kredit kommt er zu der Erkenntnis, dass sich Christian Wulff mit der Annahme des zinsgünstigen Geerkens-Kredites strafbar gemacht habe. Das Gutachten wurde von Strafrechtsprofessoren und Staatsrechtlern gegengelesen und für richtig befunden.

(Zum Bild: Wulff als Ministerpräsident im Weserbergland. Wird ihm die Nähe zur Wirtschaft jetzt zum Verhängnis? Foto: Lorenz)

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Projekte in Salzhemmendorf, Bessingen und Emmerthal
FDP mit guter Nachricht: Land Niedersachsen investiert in Landesstraßen und Radwege im Weserbergland

Salzhemmendorf/Edmmerthal (wbn).  Gute Nachricht aus den Reihen der FDP. Das Land Niedersachsen investiert in Landesstraßen und Radwege im Landkreis Hameln-Pyrmont.


Die Straßen im Weserbergland profitieren von den Investitionsplanungen des Landes für dieses Jahr. Das geht aus den Plänen des Landesverkehrsministeriums hervor, teilen der Einbecker FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha sowie die FDP-Kreisvorsitzende in Hameln-Pyrmont, Martina Tigges-Friedrichs, mit.

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Es geht um den Sicherheitsaspekt der Kraftwerkshalle
Deppmeyer vergleicht laut Radio Aktiv Sicherheit in Grohnde mit dem Standard in Gorleben


Emmerthal/Grohnde (wbn). Alles paletti? Der heimische Landtagsabgeordnete Otto Deppmeyer hat das E.on-Atomkraftwerk in Emmerthal-Grohnde besichtigt.


Dabei waren auch Christdemokraten aus dem Weserbergland. Im Mittelpunkt der Besichtigung habe die Bauweise der Kraftwerkshalle in Grohnde gestanden, berichtet Radio Aktiv.  Unter dem Aspekt der Sicherheit sei diese Bauweise vergleichbar mit der in Gorleben, das er vor einem Vierteljahr besucht habe, meinte der CDU-Landtagsabgeordnete laut dem Radiosender.
 
90.000 Euro Sachschaden
Tückischer Schwelbrand: In Abwesenheit stand plötzlich die Dachgeschoßwohnung in Flammen


Bad Pyrmont  (wbn).  Der Wohnungseigentümer ahnte nichts davon, er war zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht zuhause.  Und die Mitbewohner hatten das Glück sich am späten Abend noch in Sicherheit bringen zu können. Ein tückischer Schwelbrand war in der Dachgeschoßwohnung eines Wohnhauses in Bad Pyrmont ausgebrochen.


Der Sachschaden ist beträchtlich: Gut 90.000 Euro. Hier der Polizeibericht: Am Donnerstag, dem 12.01.2012, gegen 22:15 Uhr, kam es in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in Bad Pyrmont aus bislang unerklärbarer Ursache zu einem Schwelbrand.  Alle zum Ausbruchszeitpunkt des Feuers im Haus befindlichen Bewohner konnten das Gebäude verlassen.

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Polizei bittet um Zeugenhinweise
"Freitag der 13." auf der B 83 - 53-Jähriger muss überholendem Audi ausweichen und landet mit Schaden im Straßenbankett


Emmern  (wbn). Freitag der 13. !  Ein 53-Jähriger fährt auf der Bundesstraße 83 von Hameln Richtung Grohnde, da  kommt ihm auf der eigenen Fahrspur ein überholender Audi entgegen.


Geistesgegenswärtig versucht der 53-Jährige auszuweichen und rammt dabei einen Leitpfosten am Fahrbahnrand. Es entsteht ein Sachschaden. Doch der Audi-Fahrer, der fast einen Frontalzusammenstoß verursacht hätte,  hält nicht an und fährt weiter. Jetzt bittet die Polizei in Emmerthal um Zeugenhinweise.

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Die beiden Aequitas-Geschäftsführer im Video-Interview mit den Weserbergland-Nachrichten.de
Auf der B 217 kam dem IT-Unternehmer Beck so eine Idee... - und Rohrsens Ortsbürgermeister kann sich nur noch freuen

Von Ralph Lorenz
Hameln/Rohrsen (wbn). Das Aequitas-Center wird als neuer Blickfang an der Bundesstraße 217 für die wirtschaftliche Dynamik der Weserbergland-Metropole Hameln in Hottenbergsfeld werben.  Es ist das inzwischen berühmt-berüchtigte Cemag-Fard-Gebäude. Freilich mit völlig neuem Innenleben.  Dort finden sich Aufbruchstimmung und Zukunftsperspektive, wie sie sich der Wirtschaftsförderer Dietmar Wittkop immer gewünscht hatte. Die Weserbergland-Nachrichten.de sprachen mit den künftigen Eigentümern.

Es muss im November vergangenen Jahres gewesen sein. Aequitas-Geschäftsführer Frank Beck kam aus Hannover über die B 217, blickte wie so oft auf die alles überragende Fard-Büroimmobilie im Industriegebiet Hottenbergsfeld und stellte sich dann die richtige Frage: „Was ist denn eigentlich mit diesem Gebäude?“ Der IT-Unternehmer, bislang mit seiner Mannschaft einquartiert im Hamelner HefeHof, bekam bei  unverzüglicher Nachfrage die richtige Antwort. „Das steht noch zum Verkauf“. Von da an ging’s sehr schnell.

Weitere Partner und Firmen sollen ins Haus geholt werden

Das IT-Startup-Unternehmen droht mit seinen derzeit 35 Mitarbeitern aus allen Nähten zu platzen, „vor allem Freitag, wenn die Mitarbeiter vom Außendienst kommen“.  Die Gegenfrage ob der Fard-Palast für die junge Firma, die derzeit aus dem HefeHof kommend, wie ein Hefeteig aufquillt und schon bald mit 140 Arbeitsplätzen rechnen kann, andererseits viel zu groß sein würde, war nach gründlichem Rechnen schnell beantwortet. Weitere Partner und Firmen sollen ins Haus geholt werden. Und das kann wiederum einem nur recht sein: Brüggemann, dem Ortsbürgermeister von Rohrsen, der jetzt aufatmet. Neue Arbeitsplätze – neue Bewohner, mehr Kundschaft für Handel und Gewerbe im Ort. Hamelns Wirtschaftsförderer Dietmar Wittkop kann‘s ebenfalls nicht glauben:  Endlich sieht er die Möglichkeit das Kapitel Fard zuschlagen zu können.

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Hier ist die Zukunft weiterer Unternehmen zuhause
Der repräsentative Fard-Palast nennt sich künftig Aequitas-Center - und schüttelt mit den neuen Besitzern die Vergangenheit ab

Von Ralph L o r e n z

Hameln (wbn). Irgendwie war dann alles ganz schnell gegangen. Am Freitag noch standen die Weserbergland-Nachrichten.de mit einem  ARD-Kamerateam vor dem repräsentativen Cemag-Büropalast der Fard-Brüder in Hottenbergsfeld. Die TV-Kollegen hatten von der wbn-Redaktion für mehrere Tage Recherche-Unterstützung im Weserbergland und in der Landeshauptstadt Hannover erhalten und zeigten sich beeindruckt von den architektonischen Hinterlassenschaften der persischen Wulff-Freunde Fard.


Die repräsentativen Immobilien kündeten vom Fard-Märchen des sagenhaften, finanziell schwer nachvollziehbaren Aufschwungs in der Rattenfängerstadt. Die Frage, was mit dem Bürokomplex, auf dem noch Reste des verwitterten Cemag-Schildes prangten, geschehen werde, vermochte zu diesem Zeitpunkt noch niemand zu beantworten. Doch am Montag darauf wussten die Weserbergland-Nachrichten.de schon mehr: Es habe sich kurzfristig ein Käufer aus der Region gefunden, wie ein guter Informant zu Wochenbeginn wissen ließ. Nur konnte er noch nicht den Firmennamen sagen. Diesen letzten Baustein fügten die Weserbergland-Nachrichten.de wieder in Vorort-Recherche hinzu und waren so trefflich fündig geworden, dass eiligst eine ohnehin geplante Pressekonferenz am Ort des künftigen Geschehens vorgezogen wurde.

Der neue Gebäudename: Aequitas-Centrum


Für den wiederbelebten Bürokomplex gibt es auch schon einen neuen Namen: Aequitas-Center. Frank Beck und Jens Brakhage heißen die Geschäftsführer der Aequitas WBL GmbH, die Freitag nächster Woche den Kaufvertrag für die Prestige-Immobilie im Industriegebiet unterzeichnen werden und gestern Abend mit der Presse und dem Wirtschaftsförderer Wittkop von der Stadt Hameln einen improvisierten Rundgang durch das leerstehende Gebäude unternommen hatten.

Schon vom Auftreten her verkörpern die beiden innovativen Unternehmer aus der IT-Branche den Gegenentwurf zu ihren Vorgängern. Der gebürtige Lipper Brakhage entgegnete auf die Frage, welches der repräsentativen Fard-Büros er denn beziehen werde, mit dem lakonischen Hinweis auf die „flache Hierarchie“ seines Unternehmens. Das war schön gesagt. Will heißen, er sitzt mit den Seinen in einem Großraum mit kurzen Dienstwegen und will sich nicht in einer Chefetage einbunkern. Das Gleiche gilt auch für Frank Beck.

(Zu den Bildern: Gestern Abend bei der Begehung (von links): Jens Brakhage, eine Radio Aktiv-Kollegin, Hamelns Wirtschaftsförderer Dietmar Wittkop und Frank Beck. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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SPD: Untersuchungsausschuss nicht ausgeschlossen
"Monitor": Verschwieg Wulff dem niedersächsischen Landtag geselligen Kochabend mit den Fards in Welliehausen?

Hameln/Köln (wbn).  Weitere Beziehungen zu umstrittenen Unternehmern setzen Bundespräsident Christian Wulff unter Druck. Nach Recherchen des ARD-Politik-Magazins "Monitor" (Das Erste, heute Abend, 21.45 Uhr) wurde dem niedersächsischen Landtag anscheinend ein weiteres Mal die Wahrheit vorenthalten, bezüglich persönlicher Kontakte des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff zu umstrittenen Unternehmern.

Auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion, wie oft der ehemalige Ministerpräsident Kontakt mit dem Hamelner Pleite-Unternehmer Ali Memari Fard gehabt habe, gab die niedersächsische Landesregierung an, es habe nur zwei Kontakte gegeben: Einmal beim 50. Geburtstag des Unternehmers und einmal bei der Einweihung einer Betonmühle (sogenannte Beta-Mühle in Hameln). Tatsächlich gab es aber nach "Monitor"-Recherchen offenbar mindestens einen weiteren, privaten Besuch Wulffs bei dem Unternehmer.

Rezept für den Erfolg? Kochen mit dem Ministerpräsident

Im Jahr 2008 habe der damalige Ministerpräsident an einem geselligen "Kochabend" in seiner Villa teilgenommen, teilte der Gastgeber Ali Memari Fard "Monitor" schriftlich mit. Ali und Akbar Fard wohnen in Welliehausen im Weserbergland. Wulffs persönliche Nähe zu Fard ist vor allem deswegen bemerkenswert, weil der Chef der Unternehmensgruppe Cemag mit seinem 10-Firmen-Imperium in den vergangenen Jahren Millionen an Subventionen und Landesbürgschaften des Landes Niedersachsen erhielt. Im Jahr 2009 eröffnete das Fard-Unternehmen ein Insolvenzverfahren.

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Wüste Kartenrunde bei Zechgelage in der Gartenlaube
Das Kartenspiel heißt "Schwimmen" oder "Hos'n obi" - und zum Schluß wurde das Opfer gnadenlos mit der Hundeleine bis zur Ohmacht gewürgt


Alfeld (wbn).  In Bayern heißt das Kartenspiel auch „Hos'n obi“ oder „Wutz“, hierzulande ist es eher bekannt als „Schwimmen“. Es geht hierbei auch um drei „Leben“ – sind die alle bei dem Kartenspiel verspielt, beginnt das Schwimmen. Und das hätte bei vier stark betrunkenen Kartenspielern (2,5 Promille!) in einer Gartenlaube in Alfeld fast einen tödlichen Ausgang gehabt.


Ein Mitspieler (50) wurde im Streit mit der Hundeleine gewürgt bis ihm Schwarz vor den Augen wurde!  Als das Opfer aus der Ohnmacht erwachte, war nur noch der Laubenbesitzer da.  Wenige Stunden später stand dann die Polizei vor der Tür des Täters: Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes.  Jetzt hatte der die denkbar schlechtesten Karten. Hier der Polizeibericht zu dem wüsten Zechgelage aus Alfeld: „Eigentlich sollte es am Sonntag, 8.1.2012, ein gemütlicher Kartenabend werden.

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Verlust für das Weserbergland
Stellvertretender Kreishandwerksmeister Peters nach schwerer Krankheit gestorben


Hameln (wbn). Ein schmerzlicher Verlust für eine ganze Ausbildungsbranche im Weserbergland. Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Karl Heinz Peters ist tot.


Peters starb nach langer schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren.  Dies berichtet heute Morgen der heimische Lokalsender Radio Aktiv. Der Gas- und Wasserinstallateur hat sich auch lange Jahre als Obermeister der Innung Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Klempnertechnik in Hameln engagiert. Besonders am Herzen lag Peters die Ausbildung im Handwerk.
 
Aerzener und Salzhemmendorfer sind die Opfer
Fahrspurwechsel löst Kettenreaktion aus - Unfallverursacher (Audi) rollt seelenruhig weiter und verschwindet


Hameln (wbn).  Folgenschwere Unfallverkettung: Ein dunkler Pkw scherte plötzlich vor dem Fahrzeug eines 23-Jährigen aus Aerzen auf der Hamelner Deisterstrasse ein. Der geriet beim Abbremsen nach links und knallte gegen das Fahrzeug eines 43-Jährigen aus Salzhemmendorf, dessen Auto wiederum auf einen dahinter stehenden Pkw geschoben wurde.  Den eigentlichen Unfallverursacher dieser Kettenreaktion schien das aber nicht zu interessieren. Der fuhr seelenruhig weiter.


Es soll sich um einen dunklen Audi handeln. Wer kann dazu  der Polizei Hinweise geben?  Hier der Polizeibericht: „Am Sonntag, 08.01.2011, gegen 16:23 Uhr, befuhr ein 23-jähriger Mann mit seinem PKW den linken von zwei Fahrstreifen der Deisterstraße in Hameln, von der Bahnhofstraße kommend stadteinwärts. Neben ihm auf dem rechten Fahrstreifen in gleiche Richtung fuhr ein dunkler PKW.

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Die Hinweise verdichten sich:
Hamelner Aequitas WBL GmbH gilt als Käufer des repräsentativen ehemaligen Cemag-Bürokomplexes in Hottenbergsfeld


Hameln (wbn). Bei dem Unternehmen, das mutmaßlich den repräsentativen Cemag-Komplex in Hottenbergsfeld übernimmt und voraussichtlich am Freitag den entsprechenden Vertrag unterschreibt, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um die Aequitas WBL GmbH in der Medienetage auf dem HefeHof-Gelände in Hameln.


Das erfolgreiche Unternehmen aus der IT-Branche ist SAP-Partner. Großunternehmen wie E.ON Best Service GmbH, E.ON IT,  BHW AG, Postbank Systems AG, Thüga AG und SAP Deutschland Education gehören zu dem namhaften Kundenkreis. Nach Vertragsunterzeichnung soll bereits am 24. Januar um 19.30 Uhr eine Bürgerinformation im Gemeinschaftshaus von Rohrsen stattfinden. Hier wollen die neuen Eigentümer ihre Perspektiven für den Ortsteil darlegen.

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ARD-Magazin hat fünf Tage im Weserbergland recherchiert
"Monitor" berichtet über die Wulff-Kontakte zu den Fard-Brüdern - und die Cemag-Pleite ist wieder im Fokus der Öffentlichkeit


Hameln (wbn). Jetzt rücken die Kontakte des ehemaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) zu den persischen Fard-Brüdern aus Hameln in das Blickfeld der Medien. Nachdem der NDR heute in der Sendung „Menschen und Schlagzeilen“ über Wulffs Nähe zu den Cemag-Geschäftsführern berichtet, wird das für seine investigativen Reportagen bekannte ARD-Magazin „Monitor“ am Donnerstag, 12. Januar, in seiner Sendung zwischen 21:45 und 22:15 Uhr die Nähe des damaligen Landeschefs hinterfragen.


Ein Monitor-Fernsehteam hat sich allein fünf Tage im Weserbergland und Hannover aufgehalten.  Zu den Autoren gehören zwei angesehene Grimme-Preisträger. Es geht dabei auch um das Gala-Dinner zur Eröffnung des Klüt-Restaurants und einer dokumentierten Rede, die erstaunliche Vertrautheit und Nähe zu den Unternehmern erkennen lässt. Gegen die  Fard-Brüder wird seitens der Staatsanwaltschaft Hannover unter anderem wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung ermittelt.  Die Cemag-Pleite war zu einem Desaster für viele Handwerksbetriebe in der Region geworden, die nicht zuletzt deshalb treuherzig an die Reputation und Solvenz des persischen Unternehmerpaares geglaubt hatten, weil  sich Landesminister – vornehmlich der FDP – über Jahre hinweg bei Fards die Klinke in die Hand gegeben hatten.

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Vorsitzender des Frischen Windes ist mit Symanskys Gegendarstellung nicht einverstanden und gibt öffentliche Erklärung ab
Erneut Gegenwind für den "Wind-Rat": Klaus-Peter Symansky darf nicht für den Frischen Wind um die Ecken pfeifen


Hameln (wbn).  Jetzt pfeift dem Hamelner Ratsmitglied und Kreistagsmitglied Klaus-Peter Symansky, der jeweils angibt für den „Frischen Wind“ in den Kommunalparlamenten zu sitzen und unter Bezug auf diesen auch Erklärungen abgibt, der „frische Wind“ ins Gesicht.

Den neuerlichen Gegenwind hat Symansky sich mit einer sogenannten „Gegendarstellung“ in den Weserbergland-Nachrichten.de eingehandelt, in der er seine spezielle Sicht der Dinge durchdrücken wollte und sich in keiner Weise mit dem Vorsitzenden des Frischen Windes, Tobias Matter, abgestimmt haben soll.  Die Verärgerung über Symanskys Alleingang war so groß, dass Matter noch gestern Abend – und damit am selben Tag der Gegendarstellung – sich von Symanskys Darstellung namens des Frischen Windes distanzierte und auch deutlich machte, dass Symanskys Behauptungen sachlich nicht richtig gewesen seien.  Die Botschaft ist eindeutig: Klaus-Peter Symansky ist zwar auf der Plattform der Wählergemeinschaft Frischer Wind  in die Kommunalparlamente gezogen, kann aber nicht im Namen des Frischen Windes um die Ecken pfeifen. Gleichwohl versäumt Symansky es nie in offiziellen kommunalpolitischen Verlautbarungen seinem Namen den Hinweis "Für die Wählergemeinschaft Frischer Wind" hinzu zu fügen.

(Zum Bild: Da stimmte wenigstens noch die Richtung. Die Kandidaten des Frischen Windes zeigen vor der Wahl auf das Hamelner Rathaus - da wollten sie gemeinsam rein. Doch nur einer kam an: Klaus-Peter Symansky (ganz hinten). Tobias Matter (vorne links)  und seine Mitstreiter haben nun einen Wind-Mann im Rathaus, von dem sie sich nicht vertreten fühlen. Foto: Lorenz)

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Ungleicher Zuschußbedarf für Theater liegt bei 1,2 Millionen - für Sumpfblume bei 120.000 Euro
Jusos fragen: Warum nur über Hamelner Theater diskutieren? "Sumpfe" braucht bessere Unterstützung


Hameln (wbn). Die Hamelner Jusos kritisieren die nach ihrer Ansicht „einseitige Ausrichtung des Theaters“ und unterstützen die Sumpfblume. „Wir bedauern, dass derzeit nur über die Ausgabenhöhe des Hamelner Theaters diskutiert wird“, erklärt der Hamelner Juso-Vorsitzende Ingo Reddeck.


Der Ratsherr fordert stattdessen, auch über eine Änderung der dortigen Veranstaltungen nachzudenken. Das Theater soll sich im Abendprogramm künftig breiter aufstellen, und beispielsweise politisches Kabarett anbieten. „Das Ziel muss sein durch zusätzliche Einnahmen den Zuschussbedarf zu senken, und die dortigen Arbeitsplätze zu erhalten.“ Mit dem Vorschlag der CDU das Theaterpersonal abzubauen kann er sich nicht anfreunden, solange nicht alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Gleichzeitig fragt sich der SPD-Kreistagsabgeordnete Torben Pfeufer, warum die Sumpfblume jedes Jahr um ihre Zuschüsse bangen müsse.

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