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Schneller Zugriff der Polizei in Bad Münder

Materialdiebe an der Brückenbaustelle der B 217 - Polizei stoppt Flucht-Lkw zwischen Hohnsen und Coppenbrügge

Hachmühlen (wbn). So schnell kann’s gehen. Zwei Männer aus Hildesheim hatten sich auf der unbelebten Baustelle auf der Bundesstraße 217 bei Hachmühlen an Material zu schaffen gemacht, das ihnen offenbar nicht gehörte. Kurz darauf verschwanden sie – und wurden bei Hohnsen von der Polizei angehalten.

Misstrauisch gewordene Verkehrsteilnehmer hatten umgehend die Polizei angerufen und offenbar den richtigen Riecher gehabt. Nachfolgend der Polizeibericht von Jörn Schedlitzki: Der Polizei Bad Münder gelang am Mittwoch nach einem Materialdiebstahl von einer Baustelle ein schneller Ermittlungserfolg. Durch einen aufmerksamen Verkehrsteilnehmer wurden die Einsatzbeamten des Polizeikommissariates gegen 12.35 Uhr auf zwei Männer hingewiesen, die an der -sonst unbelebten - Brückenbaustelle auf der Bundesstraße 217 kurz vor Hachmühlen Gegenstände auf einen Lkw mit Kurzzeitkennzeichen luden.

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Zwei Feuerwehr-Einsätze, die sich gar nicht als so heiß erwiesen haben

Feueralarm wegen verdampfender Kühlflüssigkeit - und Traktor mit zwei Pulverlöschern gerettet

Hameln (wbn). Zweimal Feueralarm – und zweimal gab’s nichts zu löschen. Zum einen, weil bei einem Schlepperbrand der Traktorfahrer mit zwei Pulverlöschern die Sache selbst in den Griff gebracht hat, zum anderen, was wie Rauch unter der Motorhaube hervorquoll in Wirklichkeit verdampfende Kühlflüssigkeit war.

Hier der Polizeibericht: Polizei und Feuerwehr rückten am Mittwoch zu zwei Einsätzen aus, die der gemeinsamen Leitstelle Weserbergland als sogenannte Fahrzeugbrände gemeldet wurden: Gegen 14.30 h, geriet am Tünderanger auf Grund eines technischen Defektes ein Ackerschlepper in Brand. Durch den Fahrzeugführer wurde das Feuer anschließend mittels zweier mitgeführter Pulverlöscher gelöscht, so dass die Feuerwehr Hameln nicht mehr tätig werden musste.

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Wenn der "Drahtesel" unter Strom steht

NDR-Team kommt mit "Lust auf Norden" nach Rinteln - Senioren entdecken den Spaß am Elektrorad

Rinteln (wbn). NDR-Reporterin Britta von Lucke dreht in der kommenden Woche mit einem Kamerateam für die Sendung „Lust auf Norden“ im NDR Fernsehen in Rinteln und im Weserbergland.

Fahrrad fahren mit dem Elektrorad ist der neue Trend für Menschen ab 50, den das NDR Team vorstellen möchte. Die Tour beginnt in Rinteln; dabei wird aber auch ein Blick links und rechts des Weges geworfen. Der Bericht wird am Freitag, 8. April um 18.15 Uhr in der Sendung "Lust auf Norden" im NDR Fernsehen zu sehen sein.

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50 Vorhaben können fortgesetzt oder neu begonnen werden

Sander: 20 Millionen Euro für den Schutz vor Hochwasser in Niedersachsen

Hannover (wbn).  „Für den Hochwasserschutz im Binnenland investieren wir in diesem Jahr rund 20 Millionen Euro“, erklärte Umweltminister Sander am heutigen Donnerstag. „Die Ereignisse an Elbe und Weser zu Beginn dieses Jahres haben uns wieder einmal gezeigt: Die Verantwortung, die Bürgerinnen und Bürger vor Hochwasserereignissen zu schützen, ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller Verantwortlichen.“

So stehen in diesem Jahr 9 Millionen Euro aus der durch Bund und Land finanzierten Gemeinschaftsaufgabe sowie insgesamt 11 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und der EU für den Hochwasserschutz zur Verfügung. Insgesamt können damit voraussichtlich 50 Vorhaben von Kommunen, Verbänden und des Landes fortgeführt oder neu begonnen werden. Neben den großen Maßnahmen der letzen Jahre wie das Hochwasserrückhaltebecken bei Delmenhorst werden beispielsweise die Deichbaumaßnahmen an der Ems zwischen Aschendorf und Lehe sowie im Bereich Stedorf an der Aller fortgesetzt.

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Erfolgreiche Schnüffler auf zwei und vier Beinen

Illegaler Cannabisanbau in Salzhemmendorf aufgeflogen - Munition wurde auch gefunden

Salzhemmendorf (wbn). Auch ohne Diensthunde hätten die Polizeibeamten rasch gemerkt, dass sie eine Drogenplantage enttarnt haben. Zu eindeutig war der Cannabisgeruch im Raum. Die zwei- und vierbeinigen Schnüffler hatten schnell genug Beweise zusammengetragen und wurden auch waffentechnisch fündig.

All das spielte sich, wer hätte das gedacht, in dem beschaulichen Salzhemmendorf ab. Hier der Polizeibericht: Nachdem die Beamten der Polizeistation Salzhemmendorf Zeugenhinweise auf illegalen Cannabisanbau in einem Mehrfamilienhaus in der Hauptstraße erhalten hatten, beantragten die Ermittler des Polizeikommissariates Bad Münder Mitte März einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung eines 25-jährigen Tatverdächtigen. Die Staatsanwaltschaft Hannover erwirkte daraufhin beim zuständigen Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss, der durch die Ermittler mit Hilfe von zwei Polizeidiensthundeführern und Rauschgiftspürhunden Anfang dieser Woche vollstreckt wurde. Nach dem Öffnen der Wohnungstür stieg den eingesetzten Polizeibeamten bereits Cannabisgeruch in die Nase.

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Schaumburg hat sich in die andere Richtung entschieden

Bald weiterer Kooperationspartner für die Hamelner Rettungsleitstelle in der Ruthenstraße

Hameln (wbn). Weichenstellung beim Thema Rettungsleitstelle. Landrat Rüdiger Butte ist optimistisch, dass es bald einen weiteren Kooperationspartner für die gemeinsame Rettungsleitstelle von Hameln-Pyrmont und Holzminden geben wird. Diese Einrichtung wird bundesweit als Vorbild angesehen und hat sich in den zurückliegenden Jahren fraglos bewährt.

Nachdem der Landkreis Schaumburg gestern seinen Kreistag zu einer Sondersitzung einberufen hatte, um über die geplante gemeinsame Leitstelle mit Nienburg abzustimmen, wird ein zustimmendes Votum des Kreistags in Nienburg in einigen Tagen erwartet. Damit ist klar, dass sich die beiden Landkreise der Weserschiene nicht an der Rettungsleitstelle in Hameln beteiligen werden.

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Bildungsinitiative des diesjährigen Bürgerpreises

Hut ab! Wenn hoch wirbelnde "Doktorhüte" den neuen Höhenflug für mehr Bildungschancen im Weserbergland symbolisieren

Hameln (wbn). Die Passanten haben nicht schlecht gestaunt: Am Hauptportal des S-FinanzMarkt der Sparkasse Weserbergland in Hameln wirbelten die unverkennbaren schwarzen Hüte von Doktoranden in die Luft. Hochgeworfen mit einem vergnügten Augenzwinkern von den heimischen Bundestagsabgeordneten, dem Landrat, dem Präsidenten der Hochschule Weserbergland, Professor Dr. Volkmar Langer und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Weserbergland, Friedrich-Wilhelm Kaup sowie weiteren Repräsentanten aus der Region.

Es war ein symbolischer Akt mit der klaren Botschaft: Die Bildung im Weserbergland erlebt buchstäblich einen neuen „Höhenflug“ mit der neuen Bürgerpreisinitiative für das Weserbergland: „Bildung! Gleiche Chancen für alle.“ Der Deutsche Bürgerpreis der Initiative „für mich. für uns. fürs Weserbergland.“ – ein Zusammenschluss von engagierten Bundestagsabgeordneten, den Städten, Landkreisen und Gemeinden Deutschlands sowie den Sparkassen – geht damit in die neunte Runde. Erneut steht ein brandaktuelles gesellschaftliches Thema im Mittelpunkt: 2011 möchte die Initiative Bürgerinnen und Bürger würdigen, die durch ihr bürgerschaftliches Engagement für mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit sorgen. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Teilnahme­unterlagen finden Interessierte im Internet unter www.sparkasse-weserbergland.de oder bei allen Geschäftsstellen der Sparkasse Weserbergland.

(Zum Bild: Sie lassen die Chancengleichheit im Bildungswesen buchstäblich „hochleben“ – mit fliegenden Doktoranden-Hüten (von links):  Detlef Olejniczak von der Bürgerstiftung Weserbergland, die Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller, Prof. Dr. Volkmar Langer, Hochschule Weserbergland, Thorsten Kellner von der Bürgerstiftung Weserbergland, Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann, Landrat Rüdiger Butte und Vorstandsvorsitzender Friedrich-Wilhelm Kaup von der Sparkasse Weserbergland. Foto: Sparkasse Weserbergland)

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Feuer hat sich in Windeseile ausgebreitet

Junge (12) zündelt im Gras - dann stehen plötzlich 300 Quadratmeter Brachfläche in Flammen

Hameln/Afferde (wbn). Aus einer Art Lausbubenstreich wurde regelrecht ein Flächenbrand. Gut dreihundert Quadratmeter standen in Flammen, als die Feuerwehr anrücken musste.

Jetzt ermittelt sogar die Staatsanwaltschaft obwohl der mutmaßliche Täter noch minderjährig ist. Hier der Polizeibericht aus Afferde: Am Dienstag, gegen 16:30 Uhr, wurde der gemeinsamen Leitstelle von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei über Notruf 112 ein Feuer in Afferde nördlich der Festwiese an der Hamelner Straße (Osterfeuerplatz) gemeldet. Als Feuerwehr und Polizei am Ort ankamen, stellten die Einsatzbeamten fest, dass rund 300 Quadratmeter der dortigen Brachfläche in Flammen standen.

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Piraten-Parteitag in der Hamelner Sumpfblume

Die Piratenpartei zeigt jetzt zur Kommunalwahl in den politischen Gewässern des Weserberglandes Flagge

Hameln (wbn). Rechtzeitig zur Kommunalwahl macht die sagenumwobene „Piratenpartei“ die politischen Gewässer im Weserbergland unsicher. Am Sonntag, 3. April, findet in der Sumpfblume der Parteitag des Kreisverbandes Hameln-Pyrmont der Piratenpartei statt. Inhaltliche Schwerpunkte werden die Neuwahl des Vorstandes sowie die Aufstellung der Kandidaten zur Kommunalwahl 2011 sein.

In einer Pressemitteilung heißt es: „In einigen Monaten jährt sich der Terroranschlag vom 11. September  2001 zum zehnten Mal. Seit diesem Tag hat sich einiges verändert – in  der Welt, in Europa und auch in Deutschland. Grund- und Bürgerrechte wurden beschnitten, Angst vor weiteren Anschlägen in die Köpfe der Menschen gesetzt und Anti-Terrorgesetze eingeführt. Die Piratenpartei wendet sich gegen diese von Angst und Hysterie  getriebene Politik auf allen politischen Ebenen und setzt sich für Bürgerbeteiligung und Transparenz ein.“

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Zeugen rufen sofort die Polizei

Elfjähriger und Vierzehnjähriger tauschen den Platz am Lenkrad - mitten im öffentlichen Straßenverkehr

Bad Pyrmont (wbn). Ein Elfjähriger und ein Vierzehnjähriger fahren mit dem Auto der Eltern stillvergnügt durch Hameln-Pyrmont. Das hat schon was. Und es hat auch eine Anzeige zur Folge. Nicht zuletzt will die Polizei wissen weshalb die beiden überhaupt so gut fahren können.

Aufmerksame Zeugen haben einem Bericht von Radio Aktiv zufolge die Polizei Bad Pyrmont auf die Spur von drei Geschwistern gebracht, die sich das Auto ihrer Eltern für eine Spritztour ausgeliehen haben. Die Kinder waren Anwohner in der Straße „Auf dem Fohre“ aufgefallen, als sie mit einem Volkswagen Richtung Schützenplatz fuhren. Bei einem kurzen Stop sollen die 11 und 14 Jahre alten Brüder dort den Platz am Steuer getauscht haben.

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Wieder Mahnwache des Anti-Atom-Plenums Weserbergland mit mehr als 200 Teilnehmern in Hameln

Energieversorger EON, EnBW, Vattenfall und RWE wollen Schadenersatz wegen Zwangsabschaltung der Kernkraftwerke

Hameln (wbn). Was kostet die Welt oder was ist uns diese Welt wert? Unter diesem Tenor stand gestern die  Mahnwache des Anti-Atom-Plenums Weserbergland zusammen mit BUND und den christlichen Kirchen in Hameln. Hintergrund war erneut die Katastrophe am Kernkraftwerk in Fukushima, Japan.

Britta Kellermann vom Anti-Atom-Plenum-Weserbergland wies diesmal die großen Energieversorger EON, EnBW, Vattenfall und RWE in die Schranken, die bereits - auf Kosten der Steuerzahler - Widersprüche und Schadenersatzforderungen wegen der Zwangsabschaltungen der AKWs vorbereiten.

Es sei nicht die Schuld der Bürger, dass die großen Stromversorger die Entwicklung der Erneuerbaren Energien nicht nur verschlafen sondern regelrecht blockiert hätten. Sie hätten schon seit den 80ern in die Erforschung und Produktion Erneuerbarer Anlagen investieren können. Dann könnten sie heute Marktführer in der Produktion Erneuerbarer Anlagen sein.

(Zum Bild: Wieder haben besorgte Bürger im Weserbergland gegen die Auswüchse der Kernkraft und für den sofortigen Ausstieg demonstriert. Foto: Anti-Atom-Plenum Weserbergland)

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Polizei wärmt den vierbeinigen Neubürger mit der Dienstjacke

Willkommen im Weserbergland: Kalb erblickt im Mondschein mitten auf der Fahrbahn das Licht der Welt - und trägt eine Polizeiuniform

Nienburg (wbn).  Ein denkwürdiger Nachtdienst für die Polizeibeamten, die sich plötzlich zu Hebammendiensten für ein junges Kalb verpflichtet sehen.

In der Nacht zum Sonntag musste eine Streifenwagenbesatzung der Nienburger Polizei eine Einsatzjacke zweckentfremdet einsetzen. Gegen 3.35 Uhr fand ein Verkehrsteilnehmer ein frisch geborenes Kalb mitten auf der Damaschkestraße auf. Der Eystruper alarmierte die Polizei über seinen nicht alltäglichen Fund.

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Weitreichende Änderungen im Busverkehr

Bauarbeiten auf der Münsterbrücke - ab Dienstag gilt ein veränderter Fahrplan

Hameln /wbn). Veränderter Fahrplan auf der Münsterbrücke ab morgigen Dienstag. Aufgrund von Bauarbeiten auf der Münsterbrücke kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Linienverkehr.

Ab Dienstag, 29. März,  wird der Busverkehr auf der Münsterbrücke streckenweise umgeleitet. Diese Veränderungen dauern etwa bis Ostern an. Linie 3, 6 und 93 Fahrtrichtung stadteinwärts: Die Linien 3, 6 und 93 fahren ab Klütbahnhof über Brückenkopf/Rosenbusch – Thiewallbrücke - Krankenhaus Weser zur City/ Pfortmühle. Die Haltestellen Brückenkopf (im Kreuzungsbereich) sowie Papenstraße entfallen. Linie 4, 7, 94 und 95 Fahrtrichtung stadteinwärts: Die Linien 4, 7, 94 und 95 verkehren ab Brückenkopf/Klütstraße ebenfalls über Thiewallbrücke - Krankenhaus Weser zur City/ Pfortmühle - Kastanienwall – Deisteralle zum Bahnhof umgeleitet.

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Rund 15.000 Euro Sachschaden

Grillhütte bei Welsede in Flammen - war es etwa Brandstiftung gewesen?

Welsede (wbn). War es Brandstiftung? Jedenfalls kann das die Polizei beim Brand einer Grillhütte in der Revierförsterei Welsede nicht ausschließen.

Nachfolgend der Polizeibericht aus Emmerthal: In der Revierförsterei Welsede brannte am Montag eine Schutz-/Grillhütte nieder. Ein Verkehrsteilnehmer hatte gegen 13.45 Uhr den Brand aus seinem Pkw heraus von der Landesstraße 429 auf der Fahrt von Grohnde nach Welsede entdeckt und sofort die Kooperative Leitstelle von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst informiert.

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Wie die politischen Lager im Weserbergland die Ergebnisse in Stuttgart bewerten

Rüdiger Butte zum dramatischen Wahlabend im Süden:  „Der Bürger will raus aus der Atompolitik“

Hameln/Stuttgart/Mainz (wbn). Das Kernenergie-Desaster von Japan hat erwartungsgemäß auch die Landtagswahlen in Süddeutschland überstrahlt. Eine heute Abend zum Greifen nahe Koalition von Grün-Rot, ausgerechnet im „Musterländle“ Baden-Württemberg,  kennzeichnet den politischen Super-Gau für Angela Merkels abgestraften Kurs in der Atomenergie, der Wirtschaftspolitik (Euro) und in der Außenpolitik (Libyen).

Aufmerksam hat auch das politische Weserbergland den Erdrutsch in Stuttgart verfolgt, denn im Herbst sind im Weserbergland wie überall in Niedersachsen Kommunalwahlen. Rüdiger Butte, Amtsinhaber und Wiederbewerber für das Amt des Landrates in Hameln-Pyrmont, kommentierte auf Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de die ersten Ergebnisse aus dem Süden: „Das ist die Verabschiedung von Schwarz-Gelb.“  Es handle sich um eine  Politikwende, die bundesweit bemerkbar sei. Butte: „Der Bürger will raus aus der Atompolitik“. Er wolle „Verbindlichkeit“ und eine gesetzliche Regelung des Ausstieges. Die Situation im Atomkraftwerk Grohnde macht Butte in diesem Zusammenhang weiterhin Sorgen. Buttes Befürchtung: „Grohnde wird vom Zwischenlager irgendwann zum Endlager werden.“ 

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Es geschah heute am frühen Morgen

Nur 400 Meter Heimweg - doch er setzte sich volltrunken ans Steuer und kam auf der Felge an

Hildesheim (wbn). Er hätte heute Morgen nur die vierhundert Meter nach einer durchzechten Nacht nach Hause laufen – oder besser wanken – müssen. Doch dazu war er offenbar auch nicht mehr in der Lage und setzte sich volltrunken ans Steuer.

Mit dem entsprechenden Ergebnis, wie der nachfolgende Polizeibericht aus Hildesheim zeigt: Nach einer durchzechten Nacht will der stark alkoholisiert Beschuldigte in den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntags, gegen 5:00 Uhr, mit seinem Pkw zum etwa 400 m entfernten Wohnhaus fahren. Schon nach kurzer Fahrt kollidiert er jedoch mit dem ersten geparkten Pkw und einem erhöhten Bordstein, so dass sich sein kompletter Vorderreifen von der Felge löst.

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Atomkrise in Japan - Atomausstieg-Forderungen im Weserbergland: Was sagt Buttes Gegner dazu?

CDU-Landratskandidat Dr. Walter: "Eines dürfen wir jetzt nicht abschalten - die Vernunft"

Hameln/Stuttgart (wbn). Die erste Landtagswahl nach dem Atomdesaster in Japan ist auch eine Abstimmung über die Energiepolitik der schwarz-gelben Koalition von Angela Merkel in Berlin. 7,8 Millionen Baden-Württemberger sind heute an die Wahlurnen gerufen worden und werden unter anderem die Frage nach den Halbwertzeiten dieser Bundesregierung beantworten. Und nach dem verbliebenen Rückhalt der CDU in ihrem „Muster-Ländle“ Baden-Württemberg. Dem Land der Häuslebauer und der Autokonstrukteure. Auch das Weserbergland wird in wenigen Monaten zur Wahlurne gerufen – in der Kommunalwahl und der Landratswahl.  Landrat Rüdiger Butte (SPD) hat bekanntermaßen aus seiner kritischen Distanz gegenüber der Kernenergie kein Hehl gemacht und spontan an der Mahnwache in der Hamelner Münsterkirche zum Gedenken an die Erdbeben- und Atomkraftopfer in Japan teilgenommen. Dr. Stephan Walter, CDU-Herausforderer von Rüdiger Butte, war nicht dabei. Wie hält er es mit der Kernenergie?

Mehr als sonstwo in Niedersachsen muss er sich im Weserbergland mit der Atomenergie auseinandersetzen, denn schließlich gibt es in dem Landkreis, in dem er Landrat werden will, das Kernkraftwerk in Grohnde.  Eine erste, weitergehende  Antwort hat er darauf gegeben als er sich im Hotel Stadt Hameln als Landratskandidat den CDU-Mitgliedern präsentierte. Hier ein Auszug aus seiner Kandidaten-Rede zum Thema Energieversorgung und Kernenergie: „Meine Damen und Herren! Die Frage der Energieversorgung ist eine der wichtigsten Zukunftsfragen. Das ist mit den furchtbaren Ereignissen in Japan erst recht deutlich geworden. Viele haben jetzt viele Antworten parat. Manche haben schon immer recht gehabt. David McAllister sagt: „Die Kernenergie hat jetzt…keine wirkliche Zukunft mehr.“ Das stimmt. Aber eines dürfen wir jetzt nicht abschalten: Die Vernunft.

(Zum Bild: Dr. Stephan Walter mit Innenministern Uwe Schünemann. Im Hintergrund der Landtagsabgeordnete und Parteifreund Otto Deppmeyer. Foto: Lorenz)

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Im Falle der verlorenen Wahl kehrt sie hinter ihren Schreibtisch in Bad Münder zurück

Jetzt ist Silvia Nieber eine Bürgermeisterin auf Abruf - es zieht sie in die Hansestadt Stade

Bad Münder/Stade (wbn).  Ab heute ist Silvia Nieber in ihrer Kurstadt Bad Münder eine Bürgermeisterin auf Abruf. Denn an diesem Wochenende ist bekannt geworden, dass sie eine neue Herausforderung in einer doppelt so großen Stadt anstrebt. Völlig überraschend hat sie das Angebot angenommen in der Hansestadt Stade als Stadtoberhaupt für die SPD zu kandidieren.

Innerhalb nur weniger Tage ist ihre Entscheidung gefallen.  Für Dienstag ist in dem norddeutschen Stade bereits die offizielle Kandidatenvorstellung der dort noch völlig unbekannten Kommunalpolitikerin vorgesehen. Ursprünglich wollte in Stade der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten sich selbst als Bürgermeisterkandidat aufstellen lassen. Doch um eine Kampfkandidatur zu verhindern hat der Betriebsratsvorsitzende der Elbekliniken, Kai Holm,  zugunsten der dynamischen Bewerberin aus dem Süden verzichtet.

Interessant: Holms Vorgänger als Fraktionschef, Klaus Quiatkowsky, hatte Nieber aus Bad Münder abgeworben. Für die 50-jährige, gebürtige Bremerin kam das reizvolle Angebot wie aus heiterem Himmel. Wenn Nieber es bei der Kommunalwahl am 11. September nicht schaffen sollte, dann will sie doch lieber in Bad Münder bleiben, aber dann nicht mehr für eine weitere Amtszeit antreten. In Stade muss Nieber für die Kandidatur noch einige Hürden überwinden. Die Zustimmung zu ihrer Person im SPD-Vorstand und in der Fraktion von Stade wird immerhin lediglich als Formsache angesehen.

(Zum Bild: Silvia Nieber strahlt stets Zuversicht aus. Schafft sie den Sprung in die Hansestadt Stade? Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Von der Ernährungsberatung bis zur Tiergesundheit

Erfrischende Idee für die ganze Familie - der erste Aerzener Gesundheitstag ist heute in der Domänenburg gestartet

Aerzen (wbn). Fit durch den noch jungen Frühling. Seit heute Vormittag, 10 Uhr,  informieren 24 Aussteller in der Domänenburg in Aerzen über Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden.

Ein wichtiger Schwerpunkt sei dabei die Vorsorge, sagte die erste Vorsitzende der Werbegemeinschaft Aerzen und Groß Berkel, Annegret Lorenz, gegenüber Radio Aktiv. Weitere Themen sind Ernährungsberatung, Krankengymnastik, Massage oder Tiergesundheit.

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Die Zigarette kurz vorm Schlafengehen war das große Glück

Und plötzlich war da Feuer unterm Dach - Nächtlicher Großeinsatz der Feuerwehren in Salzhemmendorf

Hemmendorf (wbn). Zigarettenrauchen soll der Gesundheit schaden, heißt die Warnung auf den Zigarettenpackungen mit einem schönen Gruß vom Gesundheitsminister. Doch in diesem Falle war die Kippe lebensrettend, die sich zu nächtlicher Stunde ein Hausbewohner vor der Tür angezündet hat. Er guckte entspannt in den Nachthimmel und entdeckte nämlich zu seinem Entsetzen, dass nicht nur seine Zigarette glühte, sondern auch das Gebälk im Dachstuhl. Dachstuhlbrand!

Nicht auszudenken, wenn der Brand zu einem späteren Zeitpunkt erst bemerkt worden wäre! Die gegen 23 Uhr alarmierte Feuerwehr aus Hemmendorf tat das Richtige. Ortsbrandmeister Rolf Schmidt gab schon in der Anfahrt sofort die nächst höhere Alarmstufe und verhinderte auf diese Weise nach Einschätzung von Gemeindebrandmeister Walter Wiegmann ein noch größeres Schadensausmaß.

Gut 60 Feuerwehrkräft aus Hemmendorf, Salzhemmendorf und Oldendorf bekämpften den Großbrand in dem Backsteinhaus nahe der Bundesstraße 1 – schräg gegenüber vom Schützenhaus. Hinzu kamen Polizisten und Rettungssanitäter aus Marienau.

(Zum Foto: Feuerwehreinsatz um Mitternacht in Hemmendorf. Über die Drehleiter aus Gronau wird der Dachstuhlbrand bekämpft. Foto: Mahrhold)

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Das Geheimnis ist gelüftet: Klaus-Peter Wennemann soll's richten. Er kommt aus der Rattenfängerstadt, war Jahrzehnte beim BHW und kann richtig gut mit Geld umgehen

Wennemann, geh' Du voran - jetzt haben die Freidemokraten plötzlich doch einen "Kandidaten-Kandidaten" zur Landratswahl

Hameln (wbn). Jetzt ist der Name des voraussichtlichen Kandidaten der FDP für die Landratswahl am 11. September bekannt und erweist sich als weitere Überraschung im illustren Reigen der Bewerber für das Amt des Landrats in Hameln-Pyrmont: Klaus-Peter Wennemann heißt er, wird demnächst 54 Jahre alt und ist verheiratet. Die FDP-Kreisvorsitzende Martina Tigges-Friedrichs sieht damit vor allem die Chance das liberale Profil im Weserbergland zu schärfen: "Wir wollen mit einem eigenen Kandidaten für die Landratswahl als eigenständige Partei wahrgenommen werden."

Mit Wennemann ist eine Persönlichkeit aus dem Hut gezaubert worden, die nicht nur aus Hameln stammt und 20 Jahre als studierter Diplom-Ökonom beim BHW war, sondern auch schon für FDP-Spitzenpolitiker wie den damaligen Wirtschaftsminister Dr. Rösler  im Landesfachausschuß für Finanzen beratend tätig war. Kein Wunder, dass der Rat von Klaus-Peter Wennemann bundesweit gefragt ist. Er hat in der Oberliga der Wirtschaftsfachleute mitgemischt, kannte die FDP-Legende Lord Ralf Dahrendorf aus seiner Londoner Zeit – Wennemann: Professor Dahrendorf ist mein großes Vorbild – und will nunmehr sein exzellentes Fachwissen einzig und allein dem verschuldeten Landkreis im Weserbergland andienen. FDP-Kreisfraktionsvorsitzender Fockenbrock hatte den „Seiteneinsteiger“ als politisches Talent erkannt und nach seiner Bereitschaft gefragt, zur Landratswahl den Hut in den Ring zu werfen.

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