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Strom und Gasversorger Stadtwerke Weserbergland


Strom und Gasversorger Stadtwerke Hameln


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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Es drohen Bußgelder bis zu 300.000 Euro

Aktion gegen die Schwarzarbeit – 14 Firmen kontrolliert und 9 Verdachtsfälle von Sozialleistungs-Mißbrauch

Hameln (wbn). Neun Verdachtsfälle von Sozialleistungsmißbrauch - dies ist das Ergebnis einer Kontrollaktion unter Gastronomiebetrieben und Taxiunternehmen im Weserbergland. Die Überprüfung war Teil einer landesweiten Aktion gegen die Schwarzarbeit.

In der vergangenen Woche wurden die landesweiten Aktionstage gegen Schwarzarbeit durchgeführt. Auch der Schwarzarbeitsermittler des Landkreises Hameln-Pyrmont beteiligte sich an der Aktion, gemeinsam mit Mitarbeitern der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls sowie Mitarbeitern der Stadt Hameln. Im Blickpunkt der Maßnahme standen diesmal besonders Gaststätten und Taxiunternehmen in Hameln, Bad Münder, Hessisch Oldendorf sowie Salzhemmendorf.

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Chinesen haben wie erwartet dominiert

Ovtcharov kommt in Magdeburg nur ins Viertelfinale und ist dennoch mehr als happy

Magdeburg/Hameln (wbn). Dimitrij Ovtcharov kam nur ins Viertelfinale beim mit Spannung erwarteten Weltcup in Magdeburg – mehr auch nicht.

Dennoch hat sich der Tennisstar aus Tündern an diesem Wochenende mächtig gefreut. Er hatte in Magdeburg als wieder reingewaschener Dopingverdächtigter alle Sympathien des Publikums und der Mitspieler hinter sich und hat das auch offensichtlich genossen. Was soll’s, dass er gegen die Weltklasse-Chinesen wie Zhang Jike und Wang Hao verloren hat?

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Klarer Sieg im ersten Anlauf

60,4 Prozent der Stimmen: Jörg Farr ist der neue Landrat im Kreis Schaumburg

Schaumburg (wbn). Der Nachfolger für den Schaumburger Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier steht fest. Es  ist mit klaren 60,4 Prozent der Stimmen der parteilose Kandidat Jörg Farr. 

Ein Verwaltungsfachmann, der auf 27 Jahre Erfahrung im Landkreis Schaumburg zurückblicken kann und somit einen entscheidenden Vorteil gegenüber den weit abgeschlagenen Mitbewerbern hatte. Farr hat als Parteiloser für die Sozialdemokraten kandidiert, was sich letztlich sogar als großes Plus ausgewirkt hat, weil er so auch für wechselbereite Wähler aus dem „bürgerlichen Lager“ akzeptabel erschien. Andererseits ließ er aber auch deutlich den „Stallgeruch“ der Sozialdemokraten erkennen und blieb damit berechenbar.

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Nur 14 Kommunen haben sich international um den Stadtmarken-"Award" einer unbekannten PR-Agentur beworben

Hameln rühmt sich einer Auszeichnung, die den Rest von Deutschland gar nicht interessiert

Von Ralph L o r e n z

Berlin/Hameln (wbn). Der heimischen Lokalzeitung war es eine ganze Seite und einen Kommentar wert: Hameln ist Gewinner des „Kulturmarken-Awards“ „Stadtmarke 2010“. Hamelns Marketing- und Tourismus-Geschäftsführer Harald Wanger darf sich offiziell freuen. Er spricht davon, dass „das eine große Ehre und ein großer Ansporn“ sei. Zusammen mit Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann ist er dazu extra nach Berlin geeilt.

Die Jury habe, folgt man Wangers Worten, belohnt, dass die Hamelner „mit ihrer Figur gespielt“ und „ein neues Gesicht gegeben“ hätten. Gemeint ist hierbei der Rattenfänger und die spezielle Rattenfänger-Reklame der Kieler Agentur Boy. So weit, so gut. Doch was ist da eigentlich passiert? Eine PR-Agentur, die rein zufällig Stadtmarketing  und Stadtmarken auch zu ihrem Geschäftsmodell erkoren hat, bei der Sache also nicht ganz fern vom Eigennutz ist, hat einen Preis ausgelobt. Die Agentur namens „Causales“, die den ganzen Zauber entfacht hat, sitzt in Berlin und ist sonst noch nicht sonderlich aufgefallen.

(Zum Bild: Fies und schmierig dreinschauender "Rattenfänger" im Rattenfängerjahr mit Besucherin. Verkauft sich das "Böse" besser? Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Offener Brief aus dem Weserbergland an die Landesregierung in Hannover

Irmgard Lohmann fordert McAllister in der Frage der Rundfunkgebühren zur Nachbesserung auf

Hameln/Hannover (wbn). Bildungsstätten und kleine Betriebe bis sechs Beschäftigte sollten von den Rundfunkgebühren freigestellt werden. Das schlägt die Sprecherin der Mittelstandsvereinigung (MIT) im Landkreis Hameln-Pyrmont, Irmgard Lohmann, in einem Schreiben an Niedersachsens Ministerpräsidenten David McAllister vor. Ebenso sollte ein Beitrag für betriebliche Kraftfahrzeuge entfallen. Der Brief der MIT-Sprecherin aus dem Weserbergland liegt den Weserbergland-Nachrichten.de im Wortlaut vor:

"Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,  zur Zeit liegt Ihnen ein Entwurf über den 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag (RÄStV) vor. Mit diesem Vertrag soll der Modellwechsel von der geräteabhängigen zur geräteunabhängigen Rundfunkfinanzierung vollzogen werden. Diesen Schritt hält der Kreisverband Hameln-Pyrmont der Mittelstandsvereinigung (MIT) für richtig. Wir unterstützen ausdrücklich, dass die vielfältige und nicht mehr auf Radio und Fernseher begrenzte Mediennutzung auf eine breitere Basis gestellt wird. Bereits am 9. Juni 2010 haben Sie über die grundlegende Ausrichtung eines neuen Gebührenmodells zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entschieden. Demnach soll für alle privaten Haushalte eine einheitliche Abgabe von voraussichtlich 17,98 Euro eingeführt werden. Für Unternehmen soll die monatliche Berechnung nicht mehr gestaffelt nach der Zahl der im Betrieb vorgehaltenen Empfangs- und Abspielgeräte erfolgen, sondern gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter einer Betriebsstätte und der gewerblich genutzten Kraftfahrzeuge. Ebenso wie eine breite Koalition aus 20 Wirtschaftsverbänden, hat die MIT wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass dieses neue Modell große Schwächen aufweist und insbesondere für mittelständische Unternehmen nicht akzeptabel ist.

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Fluchtfahrzeug stand gegenüber bei Edeka

Mit Pistole und Bomberjacke: Bewaffneter Raubüberfall auf die Tankstelle in Polle

Polle (wbn). Bewaffneter Tankstellen-Überfall in Polle. Die Gangster hatten ihr Fluchtfahrzeug gegenüber beim Edeka-Einkaufsmarkt abgestellt und waren 17.56 Uhr mit gezückter Pistole vor der 27-jährigen Tankstellen-Kassiererin gestanden. Diese rückte das Bargeld heraus, was den Tankstellenräubern offenbar reichte.

Sie verschwanden wieder über die Bundesstraße 83 und flohen mit ihrem Mitsubishi Colt. Eine Großfahndung der Polizei (Ringalarm) blieb erfolglos. Hier der Bericht der Holzmindener Polizei aus Polle vom heutigen Tag: Zwei mit einer Pistole bewaffnete Räuber erbeuteten am Freitagabend bei einem Überfall auf die Q 1 - Tankstelle in Polle (Lankreis Holzminden) einige Hundert Euro.

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Ein Vater, ein Brückenbauer und ein Jäger - Abschied von Karl Heißmeyer

Von Ralph L o r e n z

Bisperode (wbn). Warmes Licht flutet durch die Fenster der Peter und Paul-Kirche und lässt das  Blumenbukett vor dem Altar in herbstlicher Pracht leuchten. Bei diesem Wetter wäre er wohl mit seinen Enkeln durch das barocke Tor des Rittergutes den Ith-Hang hoch gegangen. Er hätte ihnen die Bussarde am Waldrand gezeigt und die Falken, die über den Feldern rütteln.

Er hätte ihnen einmal mehr gezeigt, wie lehrreich es ist mit offenen Augen durch die Natur zu gehen. Mit Blick auf das Dorf und die gegenüber liegenden Hänge, wo sich oft die Segelflieger startklar gemacht haben.

Bei diesem Wetter wäre er wohl den Ith hoch gegangen...

Jetzt, wo die anhaltenden Hangströme für die schon legendäre Dynamik am Ith-Kamm sorgen und Segelflieger sogar aus Bremen einfliegen.

An diesem Ith-Hang mit dem herbstlichen Laubwald wie aus dem Bilderbuch hatte er auch sein Revier. Sicher eines der schönsten und abwechslungsreichsten unter den Jagdrevieren in Niedersachsen, denn Karl Heißmeyer, von dem hier die Rede ist, war leidenschaftlicher Jäger. Aber eigentlich war bei ihm alles „Revier“, was Hameln-Pyrmont und das Weserbergland betrifft. Hier hat sich der Territorialsinn des Jägers mit dem Gestaltungssinn des Regionalpolitikers vermischt. Politisch war er ein Kümmerer, ein Heger, ein Brückenbauer – zur Jagd geblasen, Fronten aufgebaut hat er wohl selten, wobei er sehr wohl als durchsetzungsstark gegolten hat.  Karl Heißmeyer, der langjährige Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont ist tot. Mehrere Hundert Bürger erwiesen ihm heute am frühen Nachmittag an dem in der Peter und Paul-Kirche aufgebahrten Sarg die letzte Ehre.

(Zu den Bildern: Landrat Rüdiger Butte hielt eine bewegende Rede auf seinen Vorgänger. Feuerwehrkameraden aus Emmerthal erweisen ihrem ehemaligen Gemeindebürgermeister die Ehre des letzten Geleits. Fotos: Lorenz)   

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Der Bundestagsabgeordnete fühlt sich "persönlich betroffen"

Grünen-Abgeordneter Kindler: Atomkraftwerk Grohnde ist sehr störanfällig - 220 meldepflichtige Zwischenfälle!

Hameln/Grohnde (wbn). Der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler hegt beträchtliche Zweifel am Sicherheitsstandard des AKW in Grohnde.

Während die Betreiber des Atomkraftwerkes Grohnde den Sicherheitsstandard dieser Anlage im Weserbergland als besonders hoch anpreisen, widerspricht der Grünen-Abgeordnete in einer Erklärung gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de Kindler: „Das AKW Grohde hat sich mit rund 220 meldepflichtige Zwischenfällen als sehr störanfällig erwiesen“. Kindler hat bei der Abstimmung im Bundestag gegen die 11. Atomgesetznovelle gestimmt und dazu folgende persönliche Erklärung abgegeben, die von den Weserbergland-Nachrichten.de nachfolgend auszugsweise wiedergeben wird: „Ich stimme gegen die 11. Atomgesetznovelle, die eine Laufzeitverlängerung  für alle Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland vorsieht, weil ich aus demokratischen, ökologischen und sozialen Gründen gegen Atomkraft bin und auch persönlich von der Laufzeitverlängerung  betroffen bin. In meiner Region liegt das AKW Grohnde, das besonders viele Mängel aufweist. Es ist unverantwortlich die Laufzeit des AKW Grohnde zu verlängern.

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Die gerade noch gut ausgegangene Geschichte spielt in Schaumburg - die schlechte in Lüneburg

Neues aus dem Tollhaus der öffentlichen Geldverbrennung: Zwei Fälle bewegen Niedersachsen und das Weserbergland

Obernkirchen/Lüneburg (wbn). Zwei Fälle aus dem Tollhaus der Steuerverschwendung: Im Landkreis Schaumburg in Obernkirchen haben die Behörden gerade nochmal die Kurve gekriegt, als es um die Verbrennung von Steuergeldern im Zusammenhang mit der "Bornemann-Imobilie" ging. Das ist die gute Nachricht aus dem aktuellen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler, der auch in diesem Jahr wieder haarsträubende Beispiele von Geldverschwendung durch deutsche Behörden und Institutionen aufgedeckt hat. Die schlechte Nachricht, die das Bundesland Niedersachsen betrifft, ist der Fall zweier Lehrerinnen, die - noch jung an Jahren - in den Genuss einer millionenschweren Frühpensionierung gekommen sind.

Natürlich auf unser aller Steuerzahlerkosten. Hier hat der Steuerzahlerbund Niedersachsen sogar Strafanzeige gegen die Verantwortlichen in Lüneburg erstattet! Hier zunächst der Fall, der im Weserbergland im Landkreis Schaumburg spielt und gerade nochmals gut ausgegangen ist:

Fall Obernkirchen. Eine glückliche Wendung nahm der Fall der leerstehenden „Bornemann-Immobilie“ in Obernkirchen (Landkreis Schaumburg), für die das Land Niedersachsen über Jahre hinweg unnützerweise jährlich rund 80.000 Euro Miete an die Eigentümerin Stadt Obernkirchen zahlen musste. Der Mietvertrag konnte zum 30. September 2010 im Zuge eines Eigentümerwechsels bei der Immobilie (von der Stadt auf den örtlichen Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes) vorzeitig beendet werden.

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Dabeisein ist alles...

Nach dem abgeschmetterten Doping-Verdacht aus China trifft Ovtcharov ausgerechnet auf den weltbesten Chinesen

Magdeburg/Hameln (wbn). Dabei sein ist alles. Noch nie hat dieser banale Motivationsspruch soviel Bedeutung bekommen wie für den heimischen Tischtennis-Star Dimitrij Ovtcharov.

Nach seinem Freispruch vom Doping-Verdacht, den er sich in China eingehandelt hat, trifft er jetzt in Magdeburg beim 31. Tischtennis-Weltcup ausgerechnet auf Weltmeister Wang Hao. Der Chinese gilt als absolut harte Nuss. Für den 22.Jährigen aus Tündern wird dies der Test sein, in dem geklärt wird, wie er den ganzen Wirbel um seine Person verkraftet hat.

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Unheimliche Serie in Salzhemmendorf setzt sich fort

Polizei schließt vorsätzliche Brandstiftung nicht aus - mysteriöses Feuer im Keller eines Wohnhauses

Salzhemmendorf (wbn). War der unheimliche Brandstifter von Salzhemmendorf  wieder am Werk? Schon wieder ein Feuer, bei dem eine vorsätzliche Brandstiftung nicht auszuschließen ist! Diesmal züngelten die Flammen im Keller eines Mehrfamilienhauses.

Das würde bedeuten, der Unbekannte legt heimtückisch Feuer und setzt das Leben ganzer Familien aufs Spiel! Glücklicherweise entdeckten die Hausbewohner des Mehrfamilienhauses in Salzhemmendorf rechtzeitig den Brand, obwohl es schon weit nach Mitternacht, gegen 1.30 Uhr war.  Die Bewohner konnten sich alle in Sicherheit bringen.

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Kurzmeldung Arbeitsmarkt:

Auch im Weserbergland Arbeitslosenzahl nochmals gesunken

Hameln/Nürnberg (wbn). Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg hat die gestern von Bundesarbeitsministerin von der Leyen verkündeten Erfolgszahlen heute morgen bestätigt, wonach die Zahl der Arbeitslosen unter die magische „Drei“ gefallen ist und jetzt 2,94 Millionen beträgt. Gleichzeitig hat sich auch im Weserbergland die positive Entwicklung verfestigt. Die Arbeitslosenquote ist hier auf 8 Prozent gsunken, Vorjahr 8,5 Prozent.

Im Oktober ist die Arbeitslosenzahl im Bezirk der Agentur für Arbeit Hameln nochmal gesunken. Gegenüber September waren 425 bzw. 2,6% weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Oktober 2009 sind es 1.188 bzw. 6,9% weniger. Damit setzt sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fort.  Allerdings profitierten von der Verbesserung vorrangig die marktnäheren SGB III-Kunden.

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Erhöhte Keimzahl festgestellt

Wasser abkochen! Trinkwasser-Warnung für den Salzhemmendorfer Ortsteil Lauenstein

Salzhemmendorf (wbn). Amtliche Bekanntmachung der Wassergesellschaft Salzhemmendorf für die Bevölkerung im Ortsteil Lauenstein des Flecken Salzhemmendorf: Bei Routineuntersuchungen wurden im Trinkwasser geringfügig erhöhte Keimzahlen festgestellt.

Vorsorglich wird empfohlen nur abgekochtes Wasser zum Trinken und zur Zubereitung von Nahrung zu verwenden, bis das Wasser wieder einwandfrei ist. Im Rahmen einer weiteren amtlichen Bekanntmachung wird die Wassergesellschaft Salzhemmendorf über die Aufhebung der Abkochempfehlung informieren.

 

Dramatische Situation bei einem Wohnhausbrand heute morgen in Hildesheim

Kinderzimmer in hellen Flammen, Rauch im Treppenhaus versperrt Fluchtweg - acht Personen verletzt

Hildesheim  (wbn). Ein Kinderzimmer in Flammen, der Fluchtweg im Treppenhaus durch Rauch versperrt! So bedrohlich war heute morgen die Situation bei einem Wohnhausbrand in Hildesheim. Dabei spielte sich das dramatische Geschehen auch noch in den oberen Stockwerken ab.

Die Feuerwehr war rasch zur Stelle und konnte die eingeschlossenen Familien in den oberen Etagen retten – dennoch mussten acht Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung sogleich ins Krankenhaus gebracht werden. Auch hier hätte ein Brandmelder für rechtzeitigen Alarm gesorgt. Eine Mutter war offenbar abgelenkt, indem sie ihre Kinder auf die Schule vorbereitete, als im Kinderzimmer aus bisher noch ungeklärten Gründen ein Feuer ausgebrochen ist und in Windeseile umsich gegriffen hat. Hier der Polizeibericht von heute morgen aus Hildesheim: Heute morgen, 7:45 Uhr, wurde der Hildesheimer Berufsfeuerwehr ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Stresemannstraße gemeldet. Die unter Leitung von Brandoberinspektor Marcus Illemann eingesetzten Kräfte mussten wegen des bereits stark verqualmten Treppenhauses die Drehleiter zum Einsatz bringen, um einen Mann aus seiner Wohnung in der vierten Etage zu retten. Er blieb unverletzt.

(Zum Bild:Die Flammen schlagen schon auf den Balkon, die Familie hat sich in die Nachbarwohnung geflüchtet, weil das Treppenhaus durch Qualm versperrt ist. Foto: Polizei)

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Eine traurige Nachricht, die dem amtierenden Landrat auch persönlich nahegegangen ist

Butte: Karl Heißmeyer hat seinen festen Platz in der Geschichte des Landkreises

Hameln (wbn). Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte sagt es aus innerer Überzeugung: „Karl Heißmeyer hat seinen festen Platz in der Geschichte unseres Landkreises“.

Die Nachricht vom Tod des Vorgängers, der neun Jahre ehrenamtlicher Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont war und damit auch der letzte Vertreter der sogenannten Zweigleisigkeit in der kommunalen Landkreisverwaltung, ist Rüdiger Butte sehr nahe gegangen, wie ein heute geführtes Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de erkennen ließ. Butte zeigt sich von dessen außerordentlichem Pflichtbewusstsein beeindruckt. Als Offizier der Bundeswehr sei es für Heißmeyer selbstverständlich gewesen seine Tätigkeit als Dienst am Menschen aufzufassen. Dabei habe er nicht viel Aufhebens um seine Person gemacht, sei „ein Mann der klaren Worte“ gewesen.

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Der Gastkommentar zum Tod von Karl Heißmeyer

Großes Herz für die Anliegen kleiner Leute und ein unbestechliches Gespür für Gerechtigkeit

Von Ulrich W a t e r m a n n , Mitglied des Niedersächsischen Landtages und Kreistags-Fraktionsvorsitzender

Gradlinig, aufrecht und pflichtbewusst, das sind die Eigenschaften, die den Sozialdemokraten Karl Heißmeyer vorrangig auszeichneten. Mit einem großen Herzen für die Anliegen kleiner Leute und einem unbestechlichen Gespür für Gerechtigkeit, so stand er ehrenamtlich als Bürgermeister dem Rat der Gemeinde Emmerthal vor und so hatte er als Landrat den Respekt des gesamten Kreistages Hameln-Pyrmont.

Ja, für einen Fraktionsvorsitzenden war er nicht immer ein bequemer Genosse. Ein dicker Kopf war er nicht selten, aber immer für die gute Sache, niemals zum persönlichen Vorteil.

Er war ein Menschenversteher mit preußischen Tugenden

Seine langjährige Ausbilderfunktion in der Bundeswehr liess ihn knapp sein in seinen Kommentaren und erfrischend klar, wenn Führung und Verantwortung bei ihm lagen.

Schlechte Vorbereitung und unklare Positionierung ließ er nicht durchgehen, weder bei der Verwaltung, noch bei den Fraktionsmitgliedern.

Und dennoch schimmerte bei aller Stringenz viel Menschlichkeit durch. Er hatte immer ein offenes Ohr für Kümmernisse, er war ein guter Zuhörer, ein Menschenversteher mit preußischen Tugenden.

(Zum Bild: Stets zuversichtlich und bürgernah, aber gleichwohl energisch in der Verfolgung seiner Ziele: Der verstorbene frühere Landrat Karl Heißmeyer. Bild darunter: Der Autor dieses persönlich gehaltenen Nachrufes, Ulrich Watermann, ist Landtagsabgeordneter und SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag Hameln-Pyrmont. Er gehörte zu den langjährigen treuen Wegbegleitern des Verstorbenen. Foto: SPD)

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Sie schlugen auch Scheiben in Foto- und Juweliergeschäften ein

Haupttäter ist erst 15 Jahre alt! Jugendliche hatten sich auf Einbrüche in Arztpraxen spezialisiert

Hessisch Oldendorf (wbn). Kaum zu glauben: Der Haupttäter ist erst 15 Jahre alt. Die Polizei konnte Jugendlichen das Handwerk legen, die in mehreren Arztpraxen eingebrochen sind und es aktuell auf ein Fotogeschäft und ein Juweliergeschäft abgesehen hatten.

Hier der Polizeibericht: In der Nacht von Montag auf Dienstag konnten im Stadtgebiet von Hessisch Oldendorf zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren festgenommen werden, nachdem sie einen Einbruch in ein Fotogeschäft im Innenstadtbereich begangen hatten. Durch einen Anwohner, der durch das Einschlagen der Schaufensterscheibe aufmerksam wurde und umgehend die Polizei alarmierte, konnten die flüchtenden Täter beschrieben und im Rahmen der Fahndung ergriffen werden. Die Beute wurde bei den Tätern aufgefunden.

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Mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus

Beim Zusammenstoß schwer verletzt: Rollerfahrer (67) übersieht beim Abbiegen entgegenkommenden Pkw

Hameln (wbn). Verhängnisvoller Fehler beim Abbiegen. Der 67-jährige Fahrer eines Motorrollers übersah beim Abbiegen auf der Liebigstraße in Hameln die Vorfahrt eines entgegenkommenden Personenwagens. Der Mann stürzte und verletzte sich schwer.

Hier der Polizeibericht von heute: Am Dienstag, gegen 14:20 Uhr, ereignete sich in Hameln ein Verkehrsunfall. Ein 67-jähriger Mann aus Hameln befuhr mit seinem Motorroller die Liebigstraße in Richtung Springer Landstraße. Im Kreuzungsbereich Bunsenstraße missachtete der Hamelner die Vorfahrt eines bevorrechtigten Pkw und stieß mit diesem zusammen. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich der 67-jährige Fahrzeugführer schwer. Zur medizinischen Versorgung wurde er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.  An beiden Fahrzeuge entstand Sachschaden.

 

 

Wer kann etwas zu diesem Motorrad sagen?

Verlassener Chopper in der Wiese - was ist da passiert? Holzmindener Kripo ermittelt

Holzminden (wbn). Ein beschädigter Motorradhelm, kein Kennzeichen. Wem gehört das Bike in der Feldmark? Der Fund eines Motorrades beschäftigt derzeit Kriminaloberkommissar Ralf Schreck vom Polizeikommissariat Holzminden.

Am vergangenen Wochenende wurde der Dienststelle in Holzminden die ungewöhnliche Fundsache mitgeteilt. In der Feldmark, aus Richtung Meinbrexen kommend, kurz vor Lauenförde, rund 100 Meter von der Landesstraße 550 entfernt, konnten die Einsatzbeamten das auf dem Foto abgebildete Zweirad und einen beschädigten Helm sicherstellen. 

(Zum Bild: Wer kennt dieses herrenlose Motorrad oder wer kann dazu der Polizei sachdienliche Angaben machen? Foto: Polizei)

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Der SPD-Politiker starb nach schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren

Das Weserbergland trauert um den verstorbenen Ex-Landrat Karl Heißmeyer

Hameln/Emmerthal (wbn). Der frühere Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont, Karl Heißmeyer, ist tot. Er verstarb gestern im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit.

Freunde und politische Wegbegleiter des beliebten Kreispolitikers, Vorgänger von Landrat Rüdiger Butte, zeigten sich bestürzt. Heißmeyer gehörte zum politischen Urgestein der Sozialdemokratie im Weserbergland, ohne der Versuchung zu erliegen die Welt durch eine ideologische Brille zu sehen. Er hatte sich sowohl als Landrat als auch in der Emmerthaler Kommunalpolitik, wo er viele Jahre Bürgermeister gewesen ist, als pragmatisch denkender, bürgernah agierender Gestalter des politischen Willens erwiesen und sich damit parteiübergreifend Freunde geschaffen.

 

Die riskante Atom-Fuhre kommt nach Niedersachsen

Greenpeace meldet: Castortransport hat in der vergangenen Nacht in La Hague begonnen

La Hague/Hameln (wbn). Der Castortransport nach Niedersachsen hat begonnen. Die ersten drei Castorbehälter mit hochradioaktivem Atommüll haben heute Nacht die Wiederaufbereitungsanlage im nordfranzösischen La Hague verlassen, wie Greenpeace-Atomexperte Yannick Rousselet aus Frankreich bestätigte.

In drei Speziallastwagen wurden sie zum Verladebahnhof des Atomkonzerns Areva in Valogne gebracht. Dort werden die Castorbehälter vom Typ HAW 28 M auf Bahnwaggons verladen. Für morgen wird ein weiterer Straßentransport mit zwei Behältern vom Typ HAW 28 M von La Hague nach Valogne erwartet. Bis zur Abfahrt wird in Valogne nach und nach der Zug mit den 11 Castorbehältern für den Transport nach Gorleben zusammengestellt werden.

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