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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Den Lappen hatte er auch nicht mehr

Durchs Rosenbeet und mit quietschender Vorderachse Richtung Heimat - Passanten mussten volltrunkenen Autofahrer stoppen

Grießem/Bad Münder (wbn).  Mit defekter Vorderachse, lauten Quietschgeräuschen und in Schlangenlinie versuchte sich ein stark alkoholisierter Autofahrer durch den Straßenverkehr zu mogeln. Passanten konnten den Mann aus Bad Münder (49) glücklicherweise stoppen und die Polizei rufen.

Die stellte fest, dass der stark alkoholisierte Verkehrsteilnehmer schon in Grießem durch ein Rosenbeet gerauscht war und dort auch die Vorderachse beschädigt worden war. Einen gültigen Führerschein hatte der 49-Jährige auch nicht. Der Polizeibericht: "Am Samstag, 25.06.2011, befuhr ein 49jähriger Einwohner aus Bad Münder die Lipper Straße (B 1) in Grießem mit seinem Pkw von Barntrup nach Reher. In der Linkskurve unmittelbar hinter der Einmündung der Pyrmonter  Straße kam der 49jährige mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr durch ein Rosenbeet.

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Jüngster Beitrag zu Jugend forscht? Hamelner Feuerwehr im Brandeinsatz

Heavy Rotation: Dreijähriger steckt Teddy in die Mikrowelle - und der dreht sich und dreht sich bis er schwarz wird

Hameln (wbn). Voll geil! Möglicherweise muss diese Aktion unter dem Stichwort „Jugend forscht“ abgehakt werden. Jedenfalls hat ein Dreijähriger einen Teddy in die Mikrowelle gesteckt und dann das Ding angestellt. Der Teddy hat dumm geguckt und sich unter erschwerten, immer heißer werdenden Bedingungen im Kreis gedreht, bis ihm das Fell qualmte. In Fachkreisen auch als heavy Rotation bekannt.

Das Ganze kam dann irgendwo als Rückmeldung in der Hamelner Rettungsleitstelle an, die einen Rettungsauftrag unter dem Stichwort Wohnungsbrand gab und nicht ahnen konnte, dass es sich hier um einen ganz speziellen Fall der Material- und Grundlagenforschung handelte. Fakt ist: Der Bär war nicht mehr zu retten. Wohl aber die Wohnung, indem die qualmende Mikrowelle auf den Balkon gestellt wurde. Der dreijährige Teddybär-Tester weiß jetzt zumindest, dass die heiße Idee zuverlässig die Feuerwehr auf den Plan ruft und das Hamelner Rettungswesen, insbesondere aber die neuerdings umstrittene Rettungsleitstelle ziemlich gut noch funktioniert. Vor allem wenn es Teddybären ans Fell geht. Inwieweit der Knirps sein Detailwissen an die Stiftung Warentest verhökert – etwa wieviel Grad ein Teddy verträgt ohne schwarz zu werden – entzieht sich dem Kenntnisstand der Redaktion, die im Übrigen auf den nachfolgenden Polizeibericht verweist:

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Nur zwei Geschwindigkeitsverstöße

Schwerpunktaktion am Hagener Berg: Polizei kontrolliert 100 Biker und gewinnt einen positiven Eindruck

Bad Pyrmont (wbn). Hundert Motorräder sind am Sonntag auf dem Höhepunkt der Bikersaison unter die Lupe genommen worden. Die Polizei in Bad Pyrmont hatte sich mit sachkundigen Kollegen gut auf diese sportliche Aufgabe vorbereitet. In neun Fällen gab es technische Beanstandungen, die meist die Auspuffanlagen betrafen und in Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen mündeten.

Nur zwei Geschwindigkeitsverstöße mussten registriert werden. Insgesamt ergab diese Schwerpunktkontrolle aber ein positives Bild. Hier die Bilanz der Polizeidienststelle in Bad Pyrmont: „Am Sonntag in der Zeit von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr, führte die Bad Pyrmonter Polizei eine Schwerpunktkontrolle von Motorradfahrern, insbesondere am Hagener Berg, durch. Sieben Beamte aus Bad Pyrmont, Hameln und Bodenwerder, die über spezielle Kenntnisse zu den Bauartvorschriften von Zweirädern bzw. Geschwindigkeitsüberwachung verfügen, kontrollierten insgesamt ca. 100 Motorräder. Mit einem speziellen Zivilfahrzeug wurden Geschwindigkeits-Überwachungen vorgenommen.

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Peter und Paul-Kirche zeigt sich in neuem Licht

Zehn neue Kirchenfenster in Bisperode - wenn sich das Licht durch Glaskunst bricht

Von Claus Kohlmann

Bisperode (wbn). Jetzt strahlt Glaskunst ins Kircheninnere. Mit Hilfe vieler Spender und Sponsoren hat die Peter und Paul-Kirche zehn neue Kirchenfenster bekommen.

Dies war der letzte Abschnitt in der Frischzellenkur für die Kirche aus dem 18. Jahrhundert, nachdem das Innere renoviert, samt Orgel restauriert und der Altarraum neu gestaltet worden war. Am Sonntag wurden die Fenster in einem Festgottesdienst feierlich eingeweiht. Die Fenster sollten so etwas sein wie ein Denkanstoß, sich täglich neu auf das Leben einzulassen, sagte Werner Kothe im Gottesdienst. Der Glaskünstler hat die Platten hergestellt, die auf drehbaren Gestellen in den Fensternischen vor den eigentlichen Fenster angebracht sind. Diese Methode hatte man sich überlegt, damit die Motive zwar gebührend zur Geltung kommen, aber gleichzeitig noch genügend Tageslicht einfallen kann.

Als die Sonne hervorbrach zeigte sich die Wirkung

Die Wirkung zeigte sich eindrucksvoll im Laufe des Gottesdienstes, als die Sonne herauskam und die Glasplatten quasi von innen heraus zum Leuchten brachte. Gleichzeitig fiel das Sonnenlicht an den Rändern vorbei noch in das Kirchenschiff. Die Einweihungshandlung oblag Superintendent Christian Castel.

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Regionalkonferenz in Hameln hat das weitere Vorgehen gegen Grohnde abgestimmt

Wut und Enttäuschung über Trittin und Konsorten: AKW-Gegner sprechen von "faktischem Austritt" der Grünen aus Anti-Atom-Bewegung

Grohnde/Göttingen (wbn). Die Gegner des Kernkraftwerkes in Grohnde sprechen von einem „faktischen“ Austritt der Bundespartei der Grünen aus der Anti-Atom-Bewegung.

Sie reagieren damit enttäuscht auf den Bundesparteitag in Berlin und distanzieren sich vor allem auch von dem Spitzen-Grünen und Ex-Umweltminister Trittin. Zeitgleich mit dem Berliner Parteitag fand in Hameln am Wochenende eine Regionalkonferenz der AKW-Gegner statt. Darin wurde die „ständige Bedrohung“ durch das E.on-Kernkraftwerk in Grohnde diskutiert und ein weiteres Vorgehen der Protestbewegung abgestimmt. Im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk in Grohnde sprechen die Kernkraftgegner von einer „potentiellen Verstrahlungszone“ die neben dem Weserbergland mit Hameln auch die Regionalbereiche Göttingen, Hannover, Hildesheim, Paderborn und Bielefeld umfasse.

Mahnwache "Fukushima ist überall"

Auf Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de  haben die AKW-Gegner aus Göttingen folgendenden Sachstandsbericht vom Wochenende abgegeben: „Die nunmehr 15. montägliche Göttinger Anti-Atom-Mahnwache „Fukushima ist überall“ wird am heutigen 27. Juni – wie immer ab 18 Uhr vor dem Gänseliesel – ausgiebig den Ausstieg der Grünen aus der Anti-Atom-Bewegung, den diese ja am Samstag in Berlin beschlossen haben, diskutieren. Doch zunächst werden seitens der organisierenden Anti-Atom-Initiative Göttingen  neueste Planungen vorgestellt, die die parallel zum Grünen Sonderparteitag den ganzen Samstag Nachmittag in Hameln diskutierende Anti-Atom-Regionalkonferenz „Weserbergland“ gegen die ständige Bedrohung durch das AKW Grohnde entwickelt hat.

(Zum Bild: Das Atomkraftwerk in Grohnde gestern in der Abendsonne mit einem Dampfpilz über den Kühltürmen am Weserufer. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Laufzeit bis 2017 galt als "äußerster Kompromiss"

Kellermann und Jürgens wollten in Berlin einen früheren Ausstieg aus Grohnde durchsetzen

Berlin/Hameln (wbn). Mit gemischten Gefühlen sind die beiden Weserbergland-Grünen Britta Kellermann und Tom Jürgens aus Berlin zurückgekehrt. Auf dem Bundesparteitag der Grünen wollten sie einen deutlich früheren Atomausstieg durchsetzen und damit auch das heimische Kernkraftwerk in Grohnde entsprechend schneller vom Netz nehmen.

Die Bundesdelegiertenkonferenz hat am Samstag in Berlin die Zustimmung von Bündnis 90/Die Grünen zum Ausstiegsplan der Bundesregierung beschlossen, die den Atomausstieg bis 2022 geschafft haben will. Der Kreisverband Hameln-Pyrmont wurde von Britta Kellermann und Tom Jürgens vertreten. Sie sind mit einem deutlich früheren Ausstiegswunsch nach Berlin gefahren. Der von der Partei auf der letzten Bundesdelegiertenkonferenz in Freiburg beschlossene Ausstiegstermin bis 2017 stellte für die beiden Delegierten den „äußersten Kompromiss“ dar. Beide Positionen wurden auf der Bundesdelegiertenkonferenz kontrovers diskutiert. So fiel auch die Entscheidung für eine Zustimmung zur schwarz-gelben Gesetzesvorlage sehr knapp aus. 

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Er wollte Richtung Reinsen

Plötzlich hatte der Fahrgast im Taxi ein Messer in der Hand - Nötigung nach Mitternacht

Stadthagen/Nienburg (wbn). Ein nächtlicher Schrecken mit Ende. Plötzlich hatte der Fahrgast mit dem „italienischen Aussehen“ ein Messer in der Hand und sagte, wo‘s langgeht.

Der Mann mit dem Drei-Tage-Fart wollte Richtung Reinsen. Die Taxifahrerin staunte nicht schlecht, als der Mann anhalten ließ und  in der Dunkelheit verschwand ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Hier der Polizeibericht aus Nienburg:  Zu einer Nötigung und Bedrohung kam es am heutigen Sonntag, 26 Juni, zwischen 1.00 Uhr und 1.30 Uhr. Ein bislang unbekannter Fahrgast bedrohte eine Taxifahrerin im Verlaufe der Fahrt von Minden in Richtung Stadthagen mit einem Messer und dirigierte sie so in Richtung Reinsen.

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Für die Kinder von Brjansk

Sportliche Idee: Radio Aktiv versteigert heute Nachmittag einen Ball von Hannover 96

Bad Pyrmont (wbn). Auch wenn es um die hilfsbedürftigen Kinder von Brjansk geht ist der heimische Radiosender immer am Ball.

In der Sportsendung von Radio Aktiv wird heute Nachmittag ein Ball von Hannover 96 zugunsten des Vereins Freunde für Kinder in Brjansk versteigert. Der Ball trägt die Originalunterschriften der Bundesligaspieler, sagte Organisator Gerhard Paschwitz. Die Sportsendung beginnt um 16 Uhr und dauert bis 18 Uhr. Derzeit sind 35 Kinder aus Brjansk in Hameln zu Gast. Sie reisen am Mittwoch zurück in die Heimat.

 

Chef-Bundestrainer Hartmut Buschbacher traf an diesem Wochenende die Entscheidung:

Nora Wessel aus Hameln hat sich ganz nach vorne gerudert - jetzt ist sie für die Weltmeisterschaft nominiert

Hameln (wbn).Herzlichen Glückwunsch - jetzt ist es offiziel: Nora Wessel vom Ruderverein Weser in Hameln ist mit Wiebke Hein für die olypmische Disziplin des leichten Frauen-Zweiers für die U23 Weltmeisterschaft nominiert worden!

Am gestrigen ersten Finaltag wurden die Deutschen Meister des Jahrgangs U23 ausgefahren. Nora Wessel konnte in einer beeindruckenden Manier sowohl den leichten Frauen-Zweier (mit Wiebke Hein, Rostock) als auch den leichten Frauen-Vierer (mit Katrin Thoma, Regina Pieroth (beide Frankfurt), Wiebke Hein (Rostock)) gewinnen. Direkt im Anschluss an den ersten Finaltag wurde durch Chef-Bundestrainer Hartmut Buschbacher nun auch offiziel Nora Wessel mit Wiebke Hein für die olypmische Disziplin des leichten Frauen-Zweiers für die U23 Weltmeisterschaft nominiert.

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Konzept im Gemeinderat von Emmerthal vorgestellt

Eine gute Nachricht für alle Eltern: Grundschule in Kirchohsen wird offene Ganztagesschule

Emmerthal (wbn). Eine zweifellos gute Nachricht: Die Grundschule in Emmerthal Kirchohsen wird zum nächsten Schuljahr sogenannte offene Ganztagsschule.

Das Konzept wurde laut einem Bericht von Radio Aktiv auf der jüngsten Ratssitzung vorgestellt. Schulleiter Günter Ehling sagte, mit dem neuen Angebot verbessere sich die Betreuungssituation deutlich. Statt 30 könne man in Zukunft 70 Kinder betreuen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen, soll es eine Hausaufgabenbetreuung und verschiedene Freizeitangebote geben.

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Tarifergebnis in Herford gab auch für die Region die Richtung an

Vier Prozent mehr Lohn – Tarifabschluß in der holzverarbeitenden Industrie auch ein Signal für das Weserbergland

Hameln/Hildesheim/Herford (wbn). Vier Prozent mehr Entgelt! Der Aufschwung lässt sich auch bei den Tarifvereinbarungen für die Beschäftigten in der Holz- und Kunststoffverarbeitenden Industrie ablesen. Andererseits können viele Unternehmen noch keine großen Sprünge machen und sind noch immer dabei den Konjunktureinbruch, der sie unverschuldet getroffen hat, aufzuarbeiten.

Wurde vor kurzem noch anhand düsterer Wirtschaftsdaten um den Erhalt von Arbeitsplätzen gekämpft, so konnte jetzt im Zuge der gesamtwirtwschaftlichen Aufwärtsentwicklung zwischen den Tarifparteien wieder ein höheres Lohnniveau ausgehandelt werden. Einige namhafte Marken der Branche sind im Weserbergland angesiedelt. Nachfolgend die Pressemitteilung von Mike Wasner von der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim: „Die Verhandlungen der Tarifrunde für die Beschäftigten Holz- und Kunststoffverarbeitende Industrie wurden am 24. Juni 2011 erfolgreich abgeschlossen. Im Bereich der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim freuen sich die Beschäftigten aus den Unternehmen Haworth Dyes, WINI und Wilkhahn über das Tarifergebnis. Insgesamt profitieren rund 16.000 Beschäftigte in Niedersachsen und Bremen von dem Tarifabschluss.

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Nienburg: Vier Feuerwehren mit 86 Kameraden und drei Drehleitern im nächtlichen Brandeinsatz

Lodernde Flammen aus dem Dachstuhl - Großbrand in der Innenstadt. 300.000 Euro Sachschaden

Nienburg (wbn). Es passierte in der Nacht zum heutigen Tag. Und es hätte eine unüberschaubare Brandkatastrophe im Ortskern von Nienburg werden können, wenn nicht ein 34-Jähriger weit nach Mitternacht aus dem Fenster geschaut und sofort reagiert hätte. Er wurde zum Helden. Der Mann sah plötzlich Flammen aus dem Dachstuhl des Nebengebäudes lodern, alarmierte die Feuerwehr und weckte die Nachbarschaft aus den Betten.

86 Feuerwehrkameraden waren mit drei Drehleitern im Einsatz und verhinderten das Übergreifen des Großfeuers auf die eng angrenzenden Nachbargebäude. Der vorläufige Sachschaden: 300.000 Euro. Nachfolgend die Schilderung des Geschehens aus polizeilicher Sicht von Polizeisprecherin Gabriele Mielke aus Nienburg: „In der Nacht zum 24.6.11 kommt es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Dachstuhlbrand eines kombinierten Wohn- und Geschäftshauses in der Nienburger Innenstadt. Bis auf einen leicht verletzten Feuerwehrmann und einer älteren Nachbarin mit Kreislaufproblemen, kommen keine Personen zu Schaden.

Beim Zubettgehen nochmal zu den Nachbarn geschaut...

Die Schadenshöhe wird auf 300.000 Euro geschätzt. Gegen 01.10 Uhr bemerkt ein Anwohner der Weserstraße beim Zubettgehen den brennenden Dachstuhl des Nachbargebäudes. Er alarmiert sofort Feuerwehr und Polizei. Durch den 34-Jährigen Brandentdecker und die eintreffenden Polizei- und Rettungskräfte werden unverzüglich die Nachbarn aus ihren Häusern geklingelt und in einer nahe gelegenen Gaststätte untergebracht.(Zum Bild: Schon beim Eintreffen der Feuerwehren brannte der Dachstuhl lichterloh. Foto: Polizei)

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Es ging nicht um den Bildungsschatz

"Die Räuber" als nächtlicher Akt im Schiller-Gymnmasium. Der Tresor fehlt. Und die Polizei darf sich den üblichen Reim darauf machen

Hameln (wbn). In Schillers Drama „Die Räuber“ ist von einem mit Euro gefüllten Tresor nicht die Rede. Aber eben von Räubern, wie sie jetzt auch in unbekannter Zahl das Hamelner Schillergymnasium in klassischem Stil eingebrochen sind: Sie haben in diesem Kleinganovendrama brachial die Türen aufgehebelt.

Im Lehrerzimmer, wo sie wohl den Bildungsschatz dieses tintenklecksenden Säkulums vermuteten, sind sie weniger poetisch fündig geworden. Die Unbekannten Einbrecher haben einen Tresor mit Bargeld rausgeschleppt. Die Polizei spricht von 2000 Euro Schaden. Hat jemand gesehen, wie die Täter mit der schweren Last entkommen sind oder sonstige Beobachtungen gemacht, die Verdacht schöpfen lassen?

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Watermann: "Politik gegen die eigene Region"

Ungläubiges Erstaunen über die Haltung der CDU in Hessisch Oldendorf, die nicht auf den Zug der Resolution gegen die Eisenbahntrasse aufspringt

Hessisch Oldendorf (wbn). Die geschlossene Verweigerungshaltung der Hessisch Oldendorfer CDU-Stadtratsfraktion zur Unterstützung einer Resolution gegen den Ausbau der Bahnstrecke Löhne-Elze ist in der Region bei führenden Kommunalpolitikern auf Unverständnis und Ablehnung gestoßen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann sagte heute Vormittag den Weserbergland-Nachrichten.de: „Wer dagegen ist, macht Politik gegen die eigene Region.“

Den Hinweis der CDU-Rats-Riege auf die wirtschaftlichen Vorteile, die eine Streckenmodernisierung auch für das Weserbergland und für Hessisch Oldendorf bringe, will Watermann so nicht gelten lassen. „Diese Strecke ist eine reine Transitstrecke, da kann niemand bei uns einen Vorteil erhaschen.“  Wer die Durchleitung des Güterverkehrs unter den alten Bedingungen befürworte, der verhalte sich „verantwortungslos hoch Drei“.

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Der Kracher in der Ratssitzung von Hessisch Oldendorf...

Weiß Deppmeyer eigentlich was in seiner Abwesenheit zu Hause passiert? Eigene CDU verweigert Zustimmung zur Eisenbahn-Resolution

Hessisch Oldendorf (wbn). Überraschung im Gemeinderat von Hessisch Oldendorf: Die örtliche CDU hat gestern Abend eine Resolution nicht mitgetragen, die sich, wie im Kreistag Hameln-Pyrmont und vielen anderen Weserbergland-Kommunen auch, ganz entschieden gegen den Ausbau der Eisenbahntrasse zu einer „Güterzugrennstrecke“ wendet.

Damit fallen Bürgermeister Krüger die eigenen Stadträte aus den Reihen der CDU in den Rücken. Krüger hatte sich sehr früh und aus innerster Überzeugung gegen die Schubladenpläne zum Ausbau der Eisenbahnstrecke Löhne-Elze ausgesprochen, weil er seine Stadt von der zu erwartenden Güterzug-Transitbelastung ganz unmittelbar tangiert sieht. Krüger hatte einmal anschaulich formuliert: "Die Eisenbahntrasse würde sich wie ein Eiserner Vorhang durch das Tourismus- und Erholungsgebiet Weserbergland ziehen." Die CDU-Ratsherren sehen die Stadt hingegen nicht so stark betroffen und von einer aufgemotzten Güterbahnlinie auch „wirtschaftliche Vorteile“ für Stadt und Region. CDU-Ratsmitglied Hans-Peter Thul rechnet außerdem nur mit einer geringfügig erhöhten Belastung von lediglich 24 Zügen pro Tag. SPD und Grüne sind da anderer Meinung. Dirk Adomat (SPD) bedauerte heute Morgen gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de: „Damit ist die einheitliche Front zerbrochen.“ Die Augen reiben dürfte sich auch der heimische Landtagsabgeordnete Otto Deppmeyer, der sich zur Zeit im Ausland aufhält.

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Der Kommentar

Von der Privatisierung des Kampfmittel-Räumdienstes und anderen Bombenideen

Von Ralph Lorenz

Privatisierung des Kampfmittelräumdienstes? Warum nicht. Die zündende Idee hat Sprengkraft. Innenminister Schünemann, der dies vorgeschlagen hat, ist sowieso ein Bombenkerl.

Privatisierung der Haftanstalten? Klar doch! Für hochrangig Einsitzende, etwa vom IWF wären da locker noch paar goldene Wasserhähne drin, inklusive individueller Roomservice. Lohnenswert ist sicher auch die Müllabfuhr, das Wasserwerk, die Stromversorgung. Die flinken Controller würden auch dem Wettbewerbsgedanken im Polizeidienst und beim Feuerwehrwesen zum Durchbruch verhelfen. Und die Idee einer Söldnerarmee privatisierter Sicherheitskräfte wäre natürlich ein Plagiat aus dem Geschichtsbuch. (Außerdem haben die USA damit das Kunststück fertig gebracht, die eigenen Jungs aus dem Irak abzuziehen und das Vakuum durch die berüchtigten, gut besoldeten Blackwater-Typen mit den coolen Sonnenbrillen und der Privatlinzenz zum Töten aufzufüllen.) Überall würde natürlich ein Restrisiko bleiben. Definiert durch Aufgaben, die "sich nicht rechnen".

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Privatisierung ist ein Sicherheitsrisiko

"Brandbrief" der Wehrtechniker gegen Schünemanns Privatisierungspläne für den Kampfmittel-Beseitigungsdienst

Hannover (wbn). In einem „Brandbrief“ warnt der Berufsverbande deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker vor der Privatisierung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes: „Die Privatisierung ist ein Sicherheitsrisiko“!

Die von Innenminister Schünemann am 9. Mai bekannt gegebene Privatisierung des bei der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) angegliederten Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) erhält immer mehr massive Kritik.  Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) schreibt hierzu: „Die beabsichtigten Pläne der Privatisierung gehören in den Papierkorb.“ Nachfolgend veröffentlichen die Weserbergland-Nachrichten.de eine heute zugesendete GdP-Stellungnahme: „Wenn der Innenminister schon nicht auf die berechtigten Anmerkungen polizeiinterner Fachleute, auf die Irritationen der Städte und Gemeinden sowie auf die Bedenken der GdP hört, muss er nunmehr umsteuern, will er nicht ein Sicherheitsrisiko in Gang setzen.  Mit einem „Brandbrief“ hat sich nunmehr auch der Berufsverband deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker an die politisch Verantwortlichen gewandt.

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Von Bessingen und Börry bis Zersen
Acht Dörfer des Weserberglands wollen im Wettbewerb ihre Zukunftsfähigkeit beweisen


Hameln (wbn). Acht Orte nehmen in diesem Jahr an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil, der am 27. und 28. Juni 2011 im Landkreis Hameln-Pyrmont durchgeführt wird.


Die Bewertungskommission des Landkreises wird unter der Leitung von Michael Ebbecke, Vorsitzender des Kreistagsausschusses für Umwelt und erneuerbare Energien, folgende Dörfer besichtigen und bewerten, die sich für den Kreiswettbewerb gemeldet haben: Bessingen, Börry, Fuhlen, Halvestorf, Oldendorf/Ahrenfeld, Wickbolsen und Zersen. Vor den fachkundigen Augen der Bewertungskommission, die sich aus Vertretern der Kreistagsfraktionen, des Niedersächsischen Landvolkes, der Landfrauenvereine, der Naturschutzorganisationen und der Kreisverwaltung zusammensetzt, bewerben sich diese Dörfer um den Titel des zukunftsfähigsten Dorfes im Landkreis.

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Ölfilm von unbekanntem Verursacher

Wäre er doch spurlos verschwunden... Zwei Motorradfahrer verunglücken auf einer kilometerlangen Ölspur

Negenborn/Holzminden (wbn). Wäre er doch spurlos verschwunden, dann wäre nichts passiert… Eine heimtückische Ölspur, die sich von Negenborn bis Eschershausen erstreckt hat, ist heute Morgen zwei Motorradfahrern (Kawa und Suzi) zum Verhängnis geworden.

Beide legten sich auf der Ölspur nacheinander auf die Straße und wurden jeweils schwer verletzt. Von dem unbekannten Verursacher des Ölfilms fehlt bis dato noch jede Spur – außer diejenige, die er hinterlassen hat. Hier der Polizeibericht: Weil ein noch unbekanntes Fahrzeug in einer Kurve auf der Bundesstraße 64 in Negenborn (Landkreis Holzminden) Öl verloren hatte, rutschten am heutigen Vormittag zwei Motorradfahrer auf der Ölspur aus. Beide stürzten mit ihren schweren Maschinen und zogen sich schwere Verletzungen zu.

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Erst am Spielautomaten, dann auf der Wache verloren

Der Spielautomat, die Freundin und die Polizei - warum ein 33-Jähriger jetzt noch älter aussieht

Bad Pyrmont (wbn). Es wurde alles noch viel schlimmer. Weil er das ganze Geld in einen gefräßigen Spielautomaten geworfen hatte, hätte ein 33-Jähriger seine Niederlage letztlich der Freundin offenbaren müssen. Doch dann glaubte er eine besonders gute Idee zu haben. Er ging zur Polizei und behauptete sein Geld beim Radfahren in der Innenstadt verloren zu haben.

Doch manche Polizisten haben aufgrund ihrer vielen Dienstjahre einen sechsten, siebten oder achten Sinn entwickelt. Und siehe da: Die Lügengeschichte des Anzeigeerstatters ist aufgeflogen. Jetzt kommt zu dem Spielautomatenverlust auch noch ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat. Hier der Polizeibericht aus Bad Pyrmont:  Am 22.06.2011 erschien ein "Anzeigeerstatter" auf der Polizeidienststelle in Bad Pyrmont und schilderte dem das Protokoll aufnehmenden Beamten, dass er an diesem Tage mit seinem Fahrrad durch die Innenstadt gefahren sei und dabei aus seiner Gesäßtasche sein Portemonnaie verloren habe.

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Der fiese Rat einer Verbrecherin:

Wie eine alte Dame aus Hameln einer Rattenfängerin auf den Leim ging und ein Vermögen verlor

Hameln (wbn). Diese fiese Trickdiebgeschichte klingt wirklich unglaublich. Es ist eine Kette sogenannter Zufälle, die zum Himmel schreien. Eine angebliche „Bankangestellte“ macht einer Seniorin aus Hameln telefonisch mit einer „Eurosteuer“ Angst, die es gar nicht gibt. Sodann folgt eine Handlungsanleitung: Sie solle zur Bank gehen und ihr Geld abheben. Aber ohne jemandem was davon zu erzählen!

Als die 87-Jährige von der Bank kommt – eine fünfstellige Summe in der Tasche – begegnet ihr rein zufällig ein auffallend als Handwerker gekleideter Mann. Der muss sich angeblich um einen Wasserrohrbruch im Haus und in der Wohnung der alten Dame kümmern. – Noch Fragen? Hier der ganze Polizeibericht aus Hameln mit anschließenden Tipps von der Kriminalprävention: „Eine Seniorin (87, aus Hameln) aus der Nordstadt wurde am Dienstagmittag, 21.06.2011, gegen 13:15 Uhr, Opfer eines Trickdiebstahls und ihrer Ersparnisse bestohlen. Nach den bisherigen Ermittlungen erhielt die Seniorin zuerst per Telefon den "guten Rat" einer angeblichen Bankangestellten, dass eine "Eurosteuer" drohe. Die Anruferin riet dazu, die Ersparnisse  abzuheben und bat darum, niemandem etwas von dem "guten Rat" zu erzählen. Die Seniorin folgte dem Ratschlag.

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