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Strom und Gasversorger Stadtwerke Weserbergland


Strom und Gasversorger Stadtwerke Hameln


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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Ansehen durch Bürgernähe

Wechsel bei der Polizeistation in Delligsen. Gollnick kommt, Mielke geht

Holzminden (wbn).“Wachablösung“ bei der Polizei in Delligsen: Bernd Gollnick kommt, Eberhard Mielke geht. Mielke galt als bürgernah und ortskundig.

Nach 38 Dienstjahren im Polizeidienst wurde mit Ablauf des Monats Oktober Polizeihauptkommissar Eberhard Mielke als bisheriger Leiter der Polizeistation Delligsen in den Ruhestand verabschiedet. Der Leiter des Polizeikommissariats Holzminden, Polizeirat Michael Weiner, würdigte in seiner Laudatio im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreise zahlreicher Gäste und Kollegen das erfolgreiche Wirken Mielkes.

Nach seiner Einstellung bei der niedersächsischen Landespolizei im Jahre 1972 fand Mielke bereits nach seiner einjährigen Ausbildung in Hannoversch Münden und einer einjährigen Verwendung in Hameln am 1.11.1974 seine dienstliche Heimat im Landkreis Holzminden.

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Kindergruppe erweist sich als Räuberbande

Aber hallo! So ist "Halloween" nicht gedacht gewesen. Wie Kinder im Beisein ihrer Mutter eine Spenderin beklauen

Holzminden(wbn). Und die Mutter war dabei! Unglaublich – Kinder haben sich mit Halloween-Masken ausgestattet und eine gutmütige Frau, die sie beschenken wollte, heimtückisch beklaut.

Während im vergangenen Jahr das so genannte "Martinssingen" ausgenutzt wurde, um Diebstähle zu begehen, wurde in diesem Jahr das auch offensichtlich schon zur Tradition gewordene "Halloweensingen" dazu missbraucht, eine Geldbörse zu stehlen. So geschehen am vergangenen Wochenende in Holzminden, als die Wohnungsinhaberin einer Wohnung in der Von-Langen-Allee durch das Holen von Süßigkeiten abgelenkt wurde. Diesen Zeitraum nutzten dann die singenden Kinder in Begleitung ihrer Mutter aus, um aus einer im Wohnungsflur stehenden Tasche die Geldbörse zu stehlen.

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Gebietsreform, Schulen, Krippenausbau

Es geht um "Existenzfragen" - Präsidium des Niedersächsischen Städtetages tagt in Hameln

Hameln (wbn). Die Rattenfängerstadt Hameln steht am Donnerstag im Mittelpunkt der niedersächsischen Kommunalpolitik. Grund: Das Präsidium des Niedersächsischen Städtetages kommt zu einer Sitzung in Hameln zusammen.

Die Tagesordnungspunkte, mit denen sich die Rathaus-Spitzen aus ganz Niedersachsen befassen, könnten nicht aktueller sein. Unter anderem geht es um „Existenzfragen kommunaler Selbstverwaltung“. Hier soll eine Denkschrift des Niedersächsischen Städtetages erarbeitet werden. Das Hesse-Gutachten zu den Kommunalstrukturen in Niedersachsen, die neue Schulstruktur und die Finanzierung des Krippenausbaus werden weitere Themen sein.

 

Voll im Trend der Kommunalisierung auf dem Energiesektor

Susanne Treptows Überraschungs-Coup: Mindener Stadtwerke GmbH von den Stadtwerken Hameln gegründet

Minden/Hameln (wbn). Es ist die Überraschung des Jahres auf dem Energiemarkt in der Region Weserbergland: Minden hat ein neues Energieversorgungsunternehmen! Und die Geburtshilfe dazu kam aus Hameln. Die Mindener Stadtwerke GmbH wurde von den Stadtwerken Hameln gegründet. Einen Gesellschaftsvertrag hatte die Hamelner Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow zu diesem Zweck schon im Juli beim Notar auf den Weg gebracht, wie sie heute Abend auf Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de wissen ließ.

Die Gründe für die kommunalen Stadtwerke in Minden lagen auf der Hand: Im August 2007 wurde bekannt gegeben, dass die Stadtwerke Minden rückwirkend zum 1. Januar mit der EON Westfalen-Weser verschmolzen wurden. Somit endete nach mehr als 100 Jahren die Geschichte der Stadtwerke Minden. Die Grundbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger aber, die so genannte Daseinsvorsorge, gehören für Bereiche wie die Energieversorgung in die Hand kommunaler Unternehmen.

Ab April wird mit dem Vertrieb von Strom und Gas begonnen

Diese Leistungen müssen sicher, preiswert und umweltfreundlich erbracht werden und sollen nicht von börsennotierten Oligopol-Unternehmen der Gewinnmaximierung unterworfen werden. Die neue Gesellschaft plant, ab April 2011 mit dem Vertrieb von Strom und Gas in Minden zu beginnen und ein Kundencenter zu eröffnen, will aber auch die Stadt beziehungsweise ihre 100-prozentige Tochter, die Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (MEW), als Gesellschafter gewinnen. Diese Pläne stellte jetzt die Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln GmbH, Susanne Treptow, in Minden vor.

(Zum Bild: Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow hat in aller Stille einen großen Coup eingefädelt. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Gute Zeugenhinweise halfen weiter

Schnelle "Polle-zei" in Polle: Räuber-Duo nach Tankstellenüberfall zügig festgenommen

Polle (wbn). Der bewaffnete Raubüberfall vom vergangenen Freitagabend in Polle ist schon aufgeklärt. Zwei Verdächtige, ein 17jähriger Jugendlicher aus Holzminden sowie ein 27-jähriger Mann aus dem Kreis Oldenburg konnten von Beamten des Polizeikommissariats Holzminden festgenommen werden.

Gegen beide Räuber erließ der zuständige Haftrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim Untersuchungshaftbefehl. Beide befinden sich bereits in Haft. Kurz vor 18:00 Uhr hatten die beiden Männer das Tankstellengebäude der Q 1 -Tankstelle in Polle betreten und einen anwesenden Kunden mit einer Pistole bedroht. Unter Vorhalt der Pistole, auf den Kunden gerichtet, zwangen sie die 27-jährige Tankstellenbedienstete zum Öffnen der Kasse und Herausgabe der in der Kasse befindlichen Einnahmen. Dann waren beide zunächst zu Fuß über die Bundesstraße 83 zum gegenüberliegenden Parkplatz des Edeka-Einkaufsmarktes geflüchtet.

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Stadt siegt bei der Ablehnung der Glühweinbude und unterliegt beim Baumkuchenstand

Es soll der härteste Winter seit Jahrzehnten werden - und Etes Glühweinhütte darf auf dem Weihnachtsmarkt nicht einheizen

Hameln (wbn). Etes Glühweinhütte wird diesjahr nicht den Weihnachtsmarkt-Besuchern einheizen können - auch wenn es ein Jahrhundertwinter werden soll, wie die Wetterfrösche jetzt schon fröstelnd verkünden. Das Verwaltungsgericht Hannover hat in einem Rechtsstreit zwischen dem glühenden Verfechter seines altbekannten Vorglüh-Standes und der Stadt Hameln entsprechend entschieden. Im Falle des Streites um die Zulassung des "Baumkuchenstandes" des Hamelner Gastronomen Dieter Güse zog die Stadt indessen den Kürzeren. Die Hamelner dürfen sich zumindest in diesem Jahr auf Güses Baumkuchen freuen.

Wie alle Jahre wieder künden diverse juristische Scharmützel vor dem Varwaltungsgericht an der Leine von der nahenden Weihnachtszeit und stimmen Hameln-üblich auf die Festtage ein.  Hier der um Objektivität bemühte Sachstandsbericht von Pressesprecher Wahmes aus dem Hamelner Rathaus: „Etes Hütte“ wird auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt nicht vertreten sein. Zlatko und Ete Hodko konnten sich vor dem Verwaltungsgericht Hannover nicht mit ihrem Antrag durchsetzen, doch noch zum diesjährigen Budenzauber zugelassen zu werden. „Das Gericht hat die Rechtsposition der Stadt in allen Punkten bestätigt“, fasst Dieter Schur, Leiter des städtischen Fachbereichs Recht und Sicherheit, die Aussagen der Richter zusammen. Freunde und Bekannte hatten in den vergangenen Monaten annähernd 2000 Unterschriften für „Etes Hütte“ gesammelt – letztlich ohne Erfolg.

(Zum Bild: Der Weihnachtsmarkt in Hameln ist ein lukratives Geschäft. Kein Wunder, dass es alle Jahre wieder Streit um Zulassungen gibt. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Seit 100 Jahren Kampf für die soziale Gerechtigkeit

Dank für Solidarität: 948 Jubilare der Gewerkschaft feiern im Ausflugsgasthaus Mittendorf

Alfeld/Hameln/Hildesheim (wbn). 948 Gewerkschafter haben im Ausflugsgasthaus Mittendorf gefeiert. Das gesellige Beisammensein war auch der Dank für den Einsatz im Ringen um Demokratie und mehr soziale Gerechtigkeit.

Der Festakt der IG Metall Alfeld–Hameln-Hildesheim für 948 Jubilare fand am vergangenen Samstag im Ausflugsgasthaus Mittendorf statt. Den Jubilaren wurde für ihren persönlichen Einsatz großer Dank ihrer Gewerkschaft zuteil. Unter den Ehrengästen waren Markus Brinkmann (SPD), Mitglied des niedersächsichen Landtages, Andrea Brodtmann (SPD), stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Alfeld, Klaus Krumfuß (CDU), Mitglied des niedersächsichen Landtages sowie Walter Waske (SPD), Landrat Landkreis Holzminden.

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Es drohen Bußgelder bis zu 300.000 Euro

Aktion gegen die Schwarzarbeit – 14 Firmen kontrolliert und 9 Verdachtsfälle von Sozialleistungs-Mißbrauch

Hameln (wbn). Neun Verdachtsfälle von Sozialleistungsmißbrauch - dies ist das Ergebnis einer Kontrollaktion unter Gastronomiebetrieben und Taxiunternehmen im Weserbergland. Die Überprüfung war Teil einer landesweiten Aktion gegen die Schwarzarbeit.

In der vergangenen Woche wurden die landesweiten Aktionstage gegen Schwarzarbeit durchgeführt. Auch der Schwarzarbeitsermittler des Landkreises Hameln-Pyrmont beteiligte sich an der Aktion, gemeinsam mit Mitarbeitern der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls sowie Mitarbeitern der Stadt Hameln. Im Blickpunkt der Maßnahme standen diesmal besonders Gaststätten und Taxiunternehmen in Hameln, Bad Münder, Hessisch Oldendorf sowie Salzhemmendorf.

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Chinesen haben wie erwartet dominiert

Ovtcharov kommt in Magdeburg nur ins Viertelfinale und ist dennoch mehr als happy

Magdeburg/Hameln (wbn). Dimitrij Ovtcharov kam nur ins Viertelfinale beim mit Spannung erwarteten Weltcup in Magdeburg – mehr auch nicht.

Dennoch hat sich der Tennisstar aus Tündern an diesem Wochenende mächtig gefreut. Er hatte in Magdeburg als wieder reingewaschener Dopingverdächtigter alle Sympathien des Publikums und der Mitspieler hinter sich und hat das auch offensichtlich genossen. Was soll’s, dass er gegen die Weltklasse-Chinesen wie Zhang Jike und Wang Hao verloren hat?

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Klarer Sieg im ersten Anlauf

60,4 Prozent der Stimmen: Jörg Farr ist der neue Landrat im Kreis Schaumburg

Schaumburg (wbn). Der Nachfolger für den Schaumburger Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier steht fest. Es  ist mit klaren 60,4 Prozent der Stimmen der parteilose Kandidat Jörg Farr. 

Ein Verwaltungsfachmann, der auf 27 Jahre Erfahrung im Landkreis Schaumburg zurückblicken kann und somit einen entscheidenden Vorteil gegenüber den weit abgeschlagenen Mitbewerbern hatte. Farr hat als Parteiloser für die Sozialdemokraten kandidiert, was sich letztlich sogar als großes Plus ausgewirkt hat, weil er so auch für wechselbereite Wähler aus dem „bürgerlichen Lager“ akzeptabel erschien. Andererseits ließ er aber auch deutlich den „Stallgeruch“ der Sozialdemokraten erkennen und blieb damit berechenbar.

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Nur 14 Kommunen haben sich international um den Stadtmarken-"Award" einer unbekannten PR-Agentur beworben

Hameln rühmt sich einer Auszeichnung, die den Rest von Deutschland gar nicht interessiert

Von Ralph L o r e n z

Berlin/Hameln (wbn). Der heimischen Lokalzeitung war es eine ganze Seite und einen Kommentar wert: Hameln ist Gewinner des „Kulturmarken-Awards“ „Stadtmarke 2010“. Hamelns Marketing- und Tourismus-Geschäftsführer Harald Wanger darf sich offiziell freuen. Er spricht davon, dass „das eine große Ehre und ein großer Ansporn“ sei. Zusammen mit Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann ist er dazu extra nach Berlin geeilt.

Die Jury habe, folgt man Wangers Worten, belohnt, dass die Hamelner „mit ihrer Figur gespielt“ und „ein neues Gesicht gegeben“ hätten. Gemeint ist hierbei der Rattenfänger und die spezielle Rattenfänger-Reklame der Kieler Agentur Boy. So weit, so gut. Doch was ist da eigentlich passiert? Eine PR-Agentur, die rein zufällig Stadtmarketing  und Stadtmarken auch zu ihrem Geschäftsmodell erkoren hat, bei der Sache also nicht ganz fern vom Eigennutz ist, hat einen Preis ausgelobt. Die Agentur namens „Causales“, die den ganzen Zauber entfacht hat, sitzt in Berlin und ist sonst noch nicht sonderlich aufgefallen.

(Zum Bild: Fies und schmierig dreinschauender "Rattenfänger" im Rattenfängerjahr mit Besucherin. Verkauft sich das "Böse" besser? Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Offener Brief aus dem Weserbergland an die Landesregierung in Hannover

Irmgard Lohmann fordert McAllister in der Frage der Rundfunkgebühren zur Nachbesserung auf

Hameln/Hannover (wbn). Bildungsstätten und kleine Betriebe bis sechs Beschäftigte sollten von den Rundfunkgebühren freigestellt werden. Das schlägt die Sprecherin der Mittelstandsvereinigung (MIT) im Landkreis Hameln-Pyrmont, Irmgard Lohmann, in einem Schreiben an Niedersachsens Ministerpräsidenten David McAllister vor. Ebenso sollte ein Beitrag für betriebliche Kraftfahrzeuge entfallen. Der Brief der MIT-Sprecherin aus dem Weserbergland liegt den Weserbergland-Nachrichten.de im Wortlaut vor:

"Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,  zur Zeit liegt Ihnen ein Entwurf über den 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag (RÄStV) vor. Mit diesem Vertrag soll der Modellwechsel von der geräteabhängigen zur geräteunabhängigen Rundfunkfinanzierung vollzogen werden. Diesen Schritt hält der Kreisverband Hameln-Pyrmont der Mittelstandsvereinigung (MIT) für richtig. Wir unterstützen ausdrücklich, dass die vielfältige und nicht mehr auf Radio und Fernseher begrenzte Mediennutzung auf eine breitere Basis gestellt wird. Bereits am 9. Juni 2010 haben Sie über die grundlegende Ausrichtung eines neuen Gebührenmodells zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entschieden. Demnach soll für alle privaten Haushalte eine einheitliche Abgabe von voraussichtlich 17,98 Euro eingeführt werden. Für Unternehmen soll die monatliche Berechnung nicht mehr gestaffelt nach der Zahl der im Betrieb vorgehaltenen Empfangs- und Abspielgeräte erfolgen, sondern gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter einer Betriebsstätte und der gewerblich genutzten Kraftfahrzeuge. Ebenso wie eine breite Koalition aus 20 Wirtschaftsverbänden, hat die MIT wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass dieses neue Modell große Schwächen aufweist und insbesondere für mittelständische Unternehmen nicht akzeptabel ist.

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Fluchtfahrzeug stand gegenüber bei Edeka

Mit Pistole und Bomberjacke: Bewaffneter Raubüberfall auf die Tankstelle in Polle

Polle (wbn). Bewaffneter Tankstellen-Überfall in Polle. Die Gangster hatten ihr Fluchtfahrzeug gegenüber beim Edeka-Einkaufsmarkt abgestellt und waren 17.56 Uhr mit gezückter Pistole vor der 27-jährigen Tankstellen-Kassiererin gestanden. Diese rückte das Bargeld heraus, was den Tankstellenräubern offenbar reichte.

Sie verschwanden wieder über die Bundesstraße 83 und flohen mit ihrem Mitsubishi Colt. Eine Großfahndung der Polizei (Ringalarm) blieb erfolglos. Hier der Bericht der Holzmindener Polizei aus Polle vom heutigen Tag: Zwei mit einer Pistole bewaffnete Räuber erbeuteten am Freitagabend bei einem Überfall auf die Q 1 - Tankstelle in Polle (Lankreis Holzminden) einige Hundert Euro.

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Ein Vater, ein Brückenbauer und ein Jäger - Abschied von Karl Heißmeyer

Von Ralph L o r e n z

Bisperode (wbn). Warmes Licht flutet durch die Fenster der Peter und Paul-Kirche und lässt das  Blumenbukett vor dem Altar in herbstlicher Pracht leuchten. Bei diesem Wetter wäre er wohl mit seinen Enkeln durch das barocke Tor des Rittergutes den Ith-Hang hoch gegangen. Er hätte ihnen die Bussarde am Waldrand gezeigt und die Falken, die über den Feldern rütteln.

Er hätte ihnen einmal mehr gezeigt, wie lehrreich es ist mit offenen Augen durch die Natur zu gehen. Mit Blick auf das Dorf und die gegenüber liegenden Hänge, wo sich oft die Segelflieger startklar gemacht haben.

Bei diesem Wetter wäre er wohl den Ith hoch gegangen...

Jetzt, wo die anhaltenden Hangströme für die schon legendäre Dynamik am Ith-Kamm sorgen und Segelflieger sogar aus Bremen einfliegen.

An diesem Ith-Hang mit dem herbstlichen Laubwald wie aus dem Bilderbuch hatte er auch sein Revier. Sicher eines der schönsten und abwechslungsreichsten unter den Jagdrevieren in Niedersachsen, denn Karl Heißmeyer, von dem hier die Rede ist, war leidenschaftlicher Jäger. Aber eigentlich war bei ihm alles „Revier“, was Hameln-Pyrmont und das Weserbergland betrifft. Hier hat sich der Territorialsinn des Jägers mit dem Gestaltungssinn des Regionalpolitikers vermischt. Politisch war er ein Kümmerer, ein Heger, ein Brückenbauer – zur Jagd geblasen, Fronten aufgebaut hat er wohl selten, wobei er sehr wohl als durchsetzungsstark gegolten hat.  Karl Heißmeyer, der langjährige Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont ist tot. Mehrere Hundert Bürger erwiesen ihm heute am frühen Nachmittag an dem in der Peter und Paul-Kirche aufgebahrten Sarg die letzte Ehre.

(Zu den Bildern: Landrat Rüdiger Butte hielt eine bewegende Rede auf seinen Vorgänger. Feuerwehrkameraden aus Emmerthal erweisen ihrem ehemaligen Gemeindebürgermeister die Ehre des letzten Geleits. Fotos: Lorenz)   

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Der Bundestagsabgeordnete fühlt sich "persönlich betroffen"

Grünen-Abgeordneter Kindler: Atomkraftwerk Grohnde ist sehr störanfällig - 220 meldepflichtige Zwischenfälle!

Hameln/Grohnde (wbn). Der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler hegt beträchtliche Zweifel am Sicherheitsstandard des AKW in Grohnde.

Während die Betreiber des Atomkraftwerkes Grohnde den Sicherheitsstandard dieser Anlage im Weserbergland als besonders hoch anpreisen, widerspricht der Grünen-Abgeordnete in einer Erklärung gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de Kindler: „Das AKW Grohde hat sich mit rund 220 meldepflichtige Zwischenfällen als sehr störanfällig erwiesen“. Kindler hat bei der Abstimmung im Bundestag gegen die 11. Atomgesetznovelle gestimmt und dazu folgende persönliche Erklärung abgegeben, die von den Weserbergland-Nachrichten.de nachfolgend auszugsweise wiedergeben wird: „Ich stimme gegen die 11. Atomgesetznovelle, die eine Laufzeitverlängerung  für alle Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland vorsieht, weil ich aus demokratischen, ökologischen und sozialen Gründen gegen Atomkraft bin und auch persönlich von der Laufzeitverlängerung  betroffen bin. In meiner Region liegt das AKW Grohnde, das besonders viele Mängel aufweist. Es ist unverantwortlich die Laufzeit des AKW Grohnde zu verlängern.

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Die gerade noch gut ausgegangene Geschichte spielt in Schaumburg - die schlechte in Lüneburg

Neues aus dem Tollhaus der öffentlichen Geldverbrennung: Zwei Fälle bewegen Niedersachsen und das Weserbergland

Obernkirchen/Lüneburg (wbn). Zwei Fälle aus dem Tollhaus der Steuerverschwendung: Im Landkreis Schaumburg in Obernkirchen haben die Behörden gerade nochmal die Kurve gekriegt, als es um die Verbrennung von Steuergeldern im Zusammenhang mit der "Bornemann-Imobilie" ging. Das ist die gute Nachricht aus dem aktuellen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler, der auch in diesem Jahr wieder haarsträubende Beispiele von Geldverschwendung durch deutsche Behörden und Institutionen aufgedeckt hat. Die schlechte Nachricht, die das Bundesland Niedersachsen betrifft, ist der Fall zweier Lehrerinnen, die - noch jung an Jahren - in den Genuss einer millionenschweren Frühpensionierung gekommen sind.

Natürlich auf unser aller Steuerzahlerkosten. Hier hat der Steuerzahlerbund Niedersachsen sogar Strafanzeige gegen die Verantwortlichen in Lüneburg erstattet! Hier zunächst der Fall, der im Weserbergland im Landkreis Schaumburg spielt und gerade nochmals gut ausgegangen ist:

Fall Obernkirchen. Eine glückliche Wendung nahm der Fall der leerstehenden „Bornemann-Immobilie“ in Obernkirchen (Landkreis Schaumburg), für die das Land Niedersachsen über Jahre hinweg unnützerweise jährlich rund 80.000 Euro Miete an die Eigentümerin Stadt Obernkirchen zahlen musste. Der Mietvertrag konnte zum 30. September 2010 im Zuge eines Eigentümerwechsels bei der Immobilie (von der Stadt auf den örtlichen Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes) vorzeitig beendet werden.

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Dabeisein ist alles...

Nach dem abgeschmetterten Doping-Verdacht aus China trifft Ovtcharov ausgerechnet auf den weltbesten Chinesen

Magdeburg/Hameln (wbn). Dabei sein ist alles. Noch nie hat dieser banale Motivationsspruch soviel Bedeutung bekommen wie für den heimischen Tischtennis-Star Dimitrij Ovtcharov.

Nach seinem Freispruch vom Doping-Verdacht, den er sich in China eingehandelt hat, trifft er jetzt in Magdeburg beim 31. Tischtennis-Weltcup ausgerechnet auf Weltmeister Wang Hao. Der Chinese gilt als absolut harte Nuss. Für den 22.Jährigen aus Tündern wird dies der Test sein, in dem geklärt wird, wie er den ganzen Wirbel um seine Person verkraftet hat.

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Unheimliche Serie in Salzhemmendorf setzt sich fort

Polizei schließt vorsätzliche Brandstiftung nicht aus - mysteriöses Feuer im Keller eines Wohnhauses

Salzhemmendorf (wbn). War der unheimliche Brandstifter von Salzhemmendorf  wieder am Werk? Schon wieder ein Feuer, bei dem eine vorsätzliche Brandstiftung nicht auszuschließen ist! Diesmal züngelten die Flammen im Keller eines Mehrfamilienhauses.

Das würde bedeuten, der Unbekannte legt heimtückisch Feuer und setzt das Leben ganzer Familien aufs Spiel! Glücklicherweise entdeckten die Hausbewohner des Mehrfamilienhauses in Salzhemmendorf rechtzeitig den Brand, obwohl es schon weit nach Mitternacht, gegen 1.30 Uhr war.  Die Bewohner konnten sich alle in Sicherheit bringen.

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Kurzmeldung Arbeitsmarkt:

Auch im Weserbergland Arbeitslosenzahl nochmals gesunken

Hameln/Nürnberg (wbn). Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg hat die gestern von Bundesarbeitsministerin von der Leyen verkündeten Erfolgszahlen heute morgen bestätigt, wonach die Zahl der Arbeitslosen unter die magische „Drei“ gefallen ist und jetzt 2,94 Millionen beträgt. Gleichzeitig hat sich auch im Weserbergland die positive Entwicklung verfestigt. Die Arbeitslosenquote ist hier auf 8 Prozent gsunken, Vorjahr 8,5 Prozent.

Im Oktober ist die Arbeitslosenzahl im Bezirk der Agentur für Arbeit Hameln nochmal gesunken. Gegenüber September waren 425 bzw. 2,6% weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Oktober 2009 sind es 1.188 bzw. 6,9% weniger. Damit setzt sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fort.  Allerdings profitierten von der Verbesserung vorrangig die marktnäheren SGB III-Kunden.

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Erhöhte Keimzahl festgestellt

Wasser abkochen! Trinkwasser-Warnung für den Salzhemmendorfer Ortsteil Lauenstein

Salzhemmendorf (wbn). Amtliche Bekanntmachung der Wassergesellschaft Salzhemmendorf für die Bevölkerung im Ortsteil Lauenstein des Flecken Salzhemmendorf: Bei Routineuntersuchungen wurden im Trinkwasser geringfügig erhöhte Keimzahlen festgestellt.

Vorsorglich wird empfohlen nur abgekochtes Wasser zum Trinken und zur Zubereitung von Nahrung zu verwenden, bis das Wasser wieder einwandfrei ist. Im Rahmen einer weiteren amtlichen Bekanntmachung wird die Wassergesellschaft Salzhemmendorf über die Aufhebung der Abkochempfehlung informieren.

 

Dramatische Situation bei einem Wohnhausbrand heute morgen in Hildesheim

Kinderzimmer in hellen Flammen, Rauch im Treppenhaus versperrt Fluchtweg - acht Personen verletzt

Hildesheim  (wbn). Ein Kinderzimmer in Flammen, der Fluchtweg im Treppenhaus durch Rauch versperrt! So bedrohlich war heute morgen die Situation bei einem Wohnhausbrand in Hildesheim. Dabei spielte sich das dramatische Geschehen auch noch in den oberen Stockwerken ab.

Die Feuerwehr war rasch zur Stelle und konnte die eingeschlossenen Familien in den oberen Etagen retten – dennoch mussten acht Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung sogleich ins Krankenhaus gebracht werden. Auch hier hätte ein Brandmelder für rechtzeitigen Alarm gesorgt. Eine Mutter war offenbar abgelenkt, indem sie ihre Kinder auf die Schule vorbereitete, als im Kinderzimmer aus bisher noch ungeklärten Gründen ein Feuer ausgebrochen ist und in Windeseile umsich gegriffen hat. Hier der Polizeibericht von heute morgen aus Hildesheim: Heute morgen, 7:45 Uhr, wurde der Hildesheimer Berufsfeuerwehr ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Stresemannstraße gemeldet. Die unter Leitung von Brandoberinspektor Marcus Illemann eingesetzten Kräfte mussten wegen des bereits stark verqualmten Treppenhauses die Drehleiter zum Einsatz bringen, um einen Mann aus seiner Wohnung in der vierten Etage zu retten. Er blieb unverletzt.

(Zum Bild:Die Flammen schlagen schon auf den Balkon, die Familie hat sich in die Nachbarwohnung geflüchtet, weil das Treppenhaus durch Qualm versperrt ist. Foto: Polizei)

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