Jugendanstalt Hameln richtet nationales Lauf-Finale aus
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Die Jugendanstalt Hameln richtet das Finale des Laufprojekts Jugend bewegt sich über Grenzen aus. Junge Strafgefangene aus sieben Justizvollzugsanstalten treten dabei im Laufen gegeneinander an.
Sieben Einrichtungen beim Finale
Für das Bundesfinale haben sich sieben Einrichtungen qualifiziert. Neben der Jugendanstalt Hameln sind das die JVA Iserlohn, die JVA Wuppertal-Ronsdorf, die JA Neustrelitz, die JSA Regis-Breitlingen sowie die JVA Hövelhof. Die JVA Herford tritt als Ausrichter ebenfalls an.
Das Projekt richtet sich an junge Menschen im Jugendstrafvollzug. Jährlich treten Einrichtungen aus verschiedenen Bundesländern in einem Laufwettbewerb gegeneinander an. Die Qualifikation findet in den Anstalten selbst statt.
Sport als Teil der Resozialisierung
Hinter dem Projekt steht ein pädagogischer Ansatz. Bewegung und sportlicher Wettkampf sollen jungen Gefangenen Struktur und Motivation geben. Die Teilnehmer trainieren für den Wettbewerb in ihren jeweiligen Anstalten.
Die Jugendanstalt Hameln ist offizieller Partnerverein des Bundesligisten Werder Bremen. Diese Zusammenarbeit zielt auf die Förderung junger Inhaftierter durch Sport ab.
Hameln als Gastgeber
Die Jugendanstalt Hameln besteht seit den späten 1970er Jahren. Der erste Bauabschnitt wurde 1978 bezogen. Die Anstalt hat die Infrastruktur für größere Sportveranstaltungen.
Das Laufprojekt wechselt seinen Austragungsort. Frühere Bundesfinale fanden an anderen Standorten statt, darunter die Jugendanstalt Schleswig. Nun übernimmt Hameln diese Aufgabe.
Bundesweite Reichweite
Der Wettbewerb verbindet Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Niedersachsen und weiteren Bundesländern. Unter welcher Schirmherrschaft er steht, war zunächst nicht zu ermitteln.
Die Vorbereitung auf das Finale erfordert regelmäßiges Training und Disziplin.



