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Davon elf Unfälle in Niedersachsen

Tierschutzbüro fordert Verbot der Lebendtiertransporte - 46 schwere Unfälle im Jahr allein in Deutschland

Donnerstag 11. Juni 2020 - Berlin / Hameln (wbn). Das Deutsche Tierschutzbüro fordert das sofortige Ende von Lebendtiertransporten.

Es hat für das vergangene insgesamt 46 schwere Unfälle mit Tiertransportern allein in Deutschland registriert und fordert Bund, Länder und die Europäische Union dazu auf, Lebendtiertransporte komplett zu verbieten.

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Obwohl die Dunkelziffer noch wesentlich höher sein dürfte, sind allein bei den 46 bekannten Fällen – im Durchschnitt ein Unfall pro Woche – mehrere hundert Schweine, mehrere Rinder und einige Tausend Hühner ums Leben gekommen. Mehrere besonders schwere Unfälle hatten auch menschliche Todesfälle zur Folge, insgesamt starben mindestens neun Menschen bei Unfällen im Zusammenhang mit Tiertransportern.

Der größte Teil der Unfälle geschah dabei in den Bundesländern, die die meisten sogenannten „Nutztiere" halten. So passierten mindestens 11 Unfälle in Niedersachen, 10 Unfälle in Nordrhein-Westfalen und 9 Unfälle in Bayern. Auch 2020 passieren regelmäßig Verkehrsunfälle, in die Tiertransporter verwickelt sind. Ein Unterschied zu 2019 ist leider nicht festzustellen.

Das Deutsche Tierschutzbüro sieht in den Vorfällen einen erneuten Beweis dafür, dass ein Ende des heutigen Systems der Massentierhaltung unumgänglich ist und fordert im ersten Schritt die Beendigung von Lebendtiertransporten, um das Leid von Tieren unverzüglich zu lindern. „Tiertransporte sind schon ohne Zwischenfälle eine der großen Ursachen für Tierqual im grausamen System der Massentierhaltung.

Die unglaubliche Anzahl an Unfällen macht das Ganze noch unerträglicher. Ein Ende von Lebendtiertransporten wäre nur ein kleiner, aber dennoch wichtiger erster Schritt, zu weniger Tierleid", so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

 

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