Zu Gast in Hannoversch Münden:
Internationale Polizeistudenten lernen die Arbeit ihrer Kollegen in Niedersachsen kennen

Dienstag 28. April 2015 - Hannoversch Münden/Nienburg (wbn). Die Niedersächsische Polizei als internationales Vorbild? Gut möglich, dass Ordnungshüter in anderen Teilen Europas demnächst die Erfahrungen und Kenntnisse aus Deutschland in ihren Alltagsdienst einfließen lassen.

Zum dritten Mal hat die Polizeiakademie Niedersachsen mit Sitz in Nienburg insgesamt 27 Polizeistudenten aus dem EU-Ausland eingeladen, die Ausbildung in Deutschlands zweitgrößtem Bundesland einmal näher kennenzulernen. Dazu sind die angehenden Kollegen aus Spanien, Ungarn, Norwegen, Tschechien, Polen, Lettland, Litauen, Kroatien, Rumänien, Estland, der Slowakei und den Niederlanden angereist.

 

 

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Noch bis zum 30. April sollen sie in englischer Sprache erfahren, wie die Polizei in Deutschland und speziell in Niedersachsen aufgebaut ist. Dazu gibt es Einblicke in die Grundlagen des europäischen Rechts, die praktische Schießausbildung und einen Besuch der Diensthundeführerstaffel in Göttingen. Eine deutsche Polizeiwache lernen die Studenten am Beispiel des Kommissariats in Hannoversch Münden kennen.

Dieter Buskohl, Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen, bezeichnete den internationalen Studienkurs in seiner Rede als den „Anfang einer neuen Polizeikultur“, die den Erfahrungs- und Meinungsaustausch verschiedener Kulturen ermögliche.

Dass ihm diese direkte Kommunikation wichtig ist, unterstrich Buskohl auch damit, dass er seinen Vortrag ebenfalls in englischer Sprache an die Studierenden der ERASMUS- und Kooperationspartnerhochschulen richtete.