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Handschuhe, Betten, Decken, Geschirr, Windeln, Bettwäsche...

Spenden-Aktion des Agaplesion Ev. Bathildiskrankenhauses in Bad Pyrmont: Hilfe für ein kleines Spital in Lubawa

Dienstag 19. Mai 2015 - Bad Pyrmont (wbn). Hilfe über die Grenzen hinweg – Mitarbeiter aus dem Agaplesion Ev. Bathildis-Krankenhaus in Bad Pyrmont greifen nicht zum ersten Mal einem kleinen mittellosen Spital in Polen unter die Arme.

Im Juni soll eine erneute Hilfslieferung nach Lubawa erfolgen. Aus diesem Grund werden medizinische Einrichtungen im Weserbergland nochmals um Spenden für die Privatinitiative von Schwester Ewa in dem polnischen Spital in Lubawa gebeten. Nachfolgend ein Sachstandsbericht zur Spendenaktion aus dem Bad Pyrmonter Bathildiskrankenhaus:

(Zum Bild: Schwester Ewa (2. v. l.) lädt gemeinsam mit weiteren Helfern die Sachspenden aus Deutschland vom Lastwagen ab. Foto: AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS gemeinnützige GmbH)


Fortsetzung von Seite 1

"Unter der Leitung von Daniela Hofmann, Leitung Medizincontrolling und Kodierung, hat das AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS im April 2014 bereits eine große Spendenaktion gestartet, um einem mittellosen Spital in Lubawa (Polen) unter die Arme zu greifen. Die Ordensschwester Ewa eröffnete in Eigeninitiative ein Hospital für die Ärmsten der Armen in Lubawa. Eine kleine verschlafene Stadt in Polen.

Es fehlte an allem Notwendigen: Handschuhe, Betten, Decken, Geschirr, Windeln, Bettwäsche und vielem mehr. Schwester Ewa und auch die Patienten sind den hilfsbereiten Spendern aus dem Weserbergland sehr dankbar und haben mit einer so großen Resonanz nie gerechnet. Aber leider sind Ewa und ihre Patienten noch immer von Spendenmitteln abhängig. Nach wie vor hat das Hospital einen so guten Ruf, dass mehr als 700 Patienten auf einen Platz warten. Alle Patientenbetten, die aus dem Bathildis-Krankenhaus in Bad Pyrmont den Weg nach Lubawa gefunden haben, sind belegt. Aus ursprünglich Zwei-Bett Zimmern sind jetzt Sechs-Bett Zimmer eingerichtet worden. Der Platz ist eng, aber die Patienten sind sehr dankbar für die aufopferungsvolle Pflege von Schwester Ewa und ihrem Team. Die ausrangierten Computer aus dem Bathildiskrankenhaus sind nun zum einen in der Schule in Lubawa im EDV Schulungsraum untergebracht und zum anderen ist es jetzt den Schwestern möglich, die Patientendaten im PC zu pflegen.

Obwohl keine finanzielle Unterstützung des Hospitals durch das Land erfolgt, existieren dennoch strenge Auflagen, die zwingend einzuhalten sind, damit das Hospital nicht geschlossen werden muss. Die Vorgabe der elektronischen Erfassung ist eine davon. Hier zeigt sich das Spannungsverhältnis. Schwerstpflegefälle haben keine Wechseldruckmatratzen, Patienten müssen staffelweise essen, da zu wenig Geschirr vorhanden ist – aber eine EDV-gestützte Dokumentation der Pflege wird gefordert.

Wie vor einem Jahr bereits angekündigt, sollte die Spendenaktion keine einmalige Sache bleiben. Zu Schwester Ewa hat Daniela Hofmann zwischendurch immer wieder Kontakt und wird über die aktuelle Situation in Lubawa unterrichtet. Daniela Hofmann: „Da uns dieses Hospital am Herzen liegt, möchten wir hiermit alle medizinischen Einrichtungen um Mithilfe bitten. Bitte denken Sie beim Ausrangieren von nicht mehr benötigten medizinischen Geräten, wie Blutdruckgeräte, PEG Sonden, Einmalwindeln usw. an Schwester Ewa und ihr Team. Selbstverständlich helfen bereits kleine Dinge des Pflegealltages wie beispielsweise Einwegspritzen, Ernährungspumpen, Handschuhe, Windeln, Katheter und Urinbeutel weiter um die freiwillige Arbeit der Ordensschwester zu unterstützen.“

Die Spenden sollen bis Ende Juni abgegeben werden. Daniela Hofmann wird den anschließenden Transport nach Polen begleiten.“

 

 

 

 

 



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