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Sigrid Höcker befreite drei Verletzte aus dem Autowrack:
Regierungspräsidentin ehrt Lebensretterin mit Belobigungsurkunde des Landes NRW

Donnerstag 9. Juli 2015 - Detmold (wbn). Ausgezeichnete Courage: Vor knapp zwei Jahren hat Sigrid Höcker drei verunglückten Autoinsassen geholfen, dem Fahrer des Wagens das Leben gerettet – jetzt wurde die engagierte Frau von Regierungs- präsidentin Marianne Thomann-Stahl mit der Belobigungsurkunde des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt.

Rückblende: Auf dem Rückweg vom Urlaub wird Sigrid Höcker mit ihrer Familie am 1. September 2013 Zeugin des schweren Verkehrsunfalls bei Ovelgönne in der niedersächsischen Wesermarsch. Ein Auto hat einen Baum touchiert, sich überschlagen und ist auf dem Dach liegengeblieben. Es geht um Sekunden, die jetzt über Leben und Tod entscheiden: Die drei Unfallopfer – der 80-jährige Fahrer, seine Ehefrau und ihr gehbehinderter Enkel – sind hoffnungslos eingeklemmt und das auch noch kopfüber. Weil der Wagen in einem Wassergraben liegt, strömt Wasser ins Fahrzeugnnere, die Insassen geraten in Lebensgefahr und der Fahrer droht schon zu ertrinken…

(Zum Bild (v. l.): Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl mit Lebensretterin Sigrid Höcker und den beiden geretteten Unfallopfern, Hans-Jürgen Rehbein und Ehefrau Edith Rehbein, sowie Andre Jäger und Anna Höcker. Foto: Bezirksregierung Detmold)

 

 

Fortsetzung von Seite 1

Sigrid Höcker heißt in diesem dramatischen Augenblick der rettende Engel. Sie erkennt die ausweglos erscheinende Situation und zögerte keinen Moment, stoppt sofort ihr Auto und leistet Hilfe. Sie macht genau das Richtige. Sie stützt den Kopf des eingeklemmten Fahrers, hältt ihn über Wasser und rettet den 80-Jährigen so vor dem Ertrinken.

Was dann folgt, hätte auch ein professioneller Retter nicht anders gemacht: Sie redet beruhigend auf die Verunglückten ein, während die Feuerwehr beginnt, die Türen des Autos zu öffnen. Da der Wagen jedoch in einer Grabenböschung eingeklemmt ist, gelang es ihnen nur, die Türen leicht aufzubiegen.

Sigrid Höcker zwängt sich nun durch diese Öffnung ins Innere des Wagens und schneidet die Sicherheitsgurte des Enkels und der Großmutter durch, so dass die Feuerwehr beide aus dem Fahrzeug ziehen kann.

Doch noch immer war der Fahrer in dem kopfüber liegenden Wrack eingeklemmt: Der Feuerwehr gelang es nur mithilfe von schwerem Gerät gelang, ihn aus dem Auto zu holen. Lebend! Weil Sigrid Höcker sich couragiert um ihn gekümmert hat.

Und das hat sie jetzt mit Brief und Siegel feierlich bestätigt bekommen: „Frau Höcker hat trotz der schwierigen Lage mutig und entschlossen gehandelt“, lobte die Regierungspräsidentin und reicht ihr die Hand. Ihr sei es zu verdanken, dass die Unfallopfer aus dem beschädigten Fahrzeug befreit werden konnten.

Das Happy End bei einer nicht alltäglichen Urlaubsrückfahrt auf der Bundesstraße 211...

(Zum Bild unten: Der Wagen der Unfallopfer lag kopfüber in einem Straßengraben. Ohne die beherzte Hilfe von Sigrid Höcker wäre der Fahrer vermutlich ertrunken. Archivfoto: Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch)

 

 

 



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