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Das große Krombacher Artenschutz-Projekt: Schützen und Genießen

Donnerstag 14. April 2016 - Kreuztal (wbn). Die Krombacher Brauerei startet ab sofort das Krombacher Artenschutz-Projekt in Deutschland. Luchse im Pfälzerwald, Schwarzstörche an der Müritz und Fischotter bundesweit sollen in Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden besonders geschützt werden. Ob bald auch die Seeadler in Rinteln von der Aktion profitieren? Ihre gefiederten Artgenossen, die Schreiadler, werden jedenfalls schon berücksichtigt.

Die Idee dahinter ist einfach erklärt: 1 Kasten = 1 Stück Heimat. Für jeden verkauften Kasten Krombacher wird ein Stück Heimat für bedrohte Tiere in Deutschland geschützt. Mit der Unterstützung der anerkannten und unabhängigen Partner WWF, NABU und der Deutschen Umwelthilfe werden Maßnahmen zur Schaffung, Verbesserung und zur Erhaltung von Lebensräumen bedrohter heimischer Tierarten durchgeführt - und 1,5 Millionen Euro sind bereits jetzt durch Krombacher garantiert.

(Zum Bild: Naturschutz ganz einfach: Wer einen Kasten Krombacher kauft, sichert Tieren wie Luchsen, Ottern und Adlern ein Stück Heimat. Foto: obs/Krombacher Brauerei GmbH & Co.)

 

 

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Somit tragen die durch Krombacher gestarteten Projekte nachhaltig dazu bei, dass der Schutz bedrohter Tierarten in unserem Land endlich an Bedeutung gewinnt.

Das Sammelbuch zur Aktion

Jetzt lohnt es sich ganz genau hinzuschauen: denn hinter jedem Krombacher Rückenetikett auf den Aktionsflaschen versteckt sich ein Sammelbild. Insgesamt 40 Tierarten wollen auf spannende Weise entdeckt werden, um im aktionsbegleitenden Sammelalbum eingeklebt zu werden. Zu jedem  farbigen Tierportrait gibt es hier viel Wissenswertes zu Lebensweise, Schutz und der Bedrohung jedes einzelnen Tieres. Denn nur was wir kennen, können wir auch schützen!

Die Projekte im Einzelnen:

Willkommen Luchs!
Projekt Pfälzerwald - Starke Allianz für den Luchs


Das Gebiet des Pfälzerwaldes und der französischen Nordvogesen bietet ideale Lebensbedingungen für den menschenscheuen Luchs. Auf über 5.000 Quadratkilometern wird die Wiederansiedlung des seltenen Einzelgängers angestrebt. Damit die Rückkehr des Luchses ermöglicht wird, haben sich mehrere Naturschutzorganisationen, -stiftungen, die Landesforsten Rheinland-Pfalz und Forschungseinrichtungen zusammengetan.

Wasser als Lebensquelle!
Projekt Godendorfer Mühlenbach - Mehr Lebensraum für den Otter


Im südlichen Mecklenburg- Vorpommern ist wieder der Fischotter zuhause. Das Wassereinzugsgebiet bietet darüber hinaus Fischen, Amphibien, Libellen und Bibern einen Lebensraum. Dafür will der WWF das weitere Absinken der Wasserstände in dem Gebiet stoppen.

Brücken fürs Leben!
Projekt Deutschland - Sichere Gehwege für den Fischotter


Der Fischotter steht in der Verkehrsunfallstatistik leider weit oben. Denn er besitzt die riskante Angewohnheit, Unterführungen ohne trockenen Uferbereich zu meiden und stattdessen über die Fahrbahn zu laufen. Extra angelegte Uferstreifen zur gefahrlosen Brückenunterquerung plant die
Deutsche Umwelthilfe bundesweit.

Rettungsinseln für Arten!
Projekt nordwestliche Uckermark - Nahrungsflächen für den Schreiadler


Der Schreiadler findet in den an Laubwäldern, Grünlandflächen sowie Gewässern reichen Landschaften der Uckermark optimale Bedingungen. Der WWF erwirbt Nahrungsflächen. Auch Arten wie Laubfrosch, Rotbauchunke, Fischotter und Schwarzstorch profitieren von dem Schutz des Gebietes.

Flieg Adler, flieg!
Ueckermünder Heide - Nestschutz für den Schreiadler


Zwischen Greifswald und der Landesgrenze zu Brandenburg befindet sich im Projektgebiet von Deutsche Umwelthilfe und NABU ein zu schützender Bestand an Schreiadlerrevieren. Durch die Förderung naturnaher Grünlandbewirtschaftung sowie Wasserstandsanhebungen in Kleingewässern innerhalb der Brutwälder verbessert sich das Nahrungsangebot für die Adler, die dort erfolgreicher jagen können.

Nahrung bringt Nachwuchs!
Projekt Lapitz-Geveziner Wald - Mehr Gewässer für den Schwarzstorch


Die 7.668 Hektar große Seenlandschaft nordöstlich der Müritz bietet bestandsbedrohten Vogelarten ein Brut- und Rastgebiet. Der NABU renaturiert einen Teilbereich und sichert so Nahrungs- und Brutstätten für den Schwarzstorch, Kranich und Schreiadler.
 

 



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