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Er läuft und läuft und läuft durch Niedersachsen

Minister Lies lädt nach: Entnahme des Wolfsrüden GW717m bis zum 30.September verlängert

Freitag 30. August 2019 - Hannover (wbn). Der inzwischen landesweit berühmte Wolfsrüde „GW717m“ muss weiterhin um sein Leben bangen.

Doch niemand weiß offenbar wo er ist. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat die bis Ende August befristete „artenschutzrechtliche Genehmigung zur Entnahme des Wolfsrüden GW717m“ bis zum 30.September verlängert. Das Verfahren zur „Entnahme“ werde weiter „unter Hochdruck vorangetrieben“.

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Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken besteht nach Angaben des Umweltministeriums unverändert fort.

Nachfolgend die Begründung des Ministeriums zur beabsichtigten Entnahme: „Der Rüde GW717m des Rodewalder Rudels hat nachweislich wiederholt Rinder gerissen, die durch den Herdenverband als ausreichend geschützt galten. Deswegen hatte Minister Olaf Lies die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zur beabsichtigten Entnahme des Rüden auf den Weg gebracht und abgezeichnet. Die Ausnahme ist zur Abwendung von Schäden in der Weidewirtschaft erforderlich.

Das Verhalten des Rüden war seit Wochen intensiv beobachtet worden und die Entscheidung wurde - nach einer intensiven juristischen Prüfung der Sachlage - mit großer Sorgfalt getroffen. Eine Abwägung der Alternativen hat jedoch gezeigt, dass eine rechtzeitige Tötung des Rüden notwendig ist. Die größte Herausforderung beim Artenschutz für den Wolf besteht darin, die Akzeptanz in der Bevölkerung auch auf dem Lande auf Dauer zu sichern.

Das bedeutet unter Umständen auch, einzelne Tiere mit problematischem Verhalten töten zu müssen, bevor sie ihren Nachkommen beibringen, wie Rinder gerissen oder wolfsabweisende Zäune übersprungen werden.“

 

 



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